Wir sagen uns los von allen fehlerhaften Artikeln, Beiträgen und Videos welche von uns unbeabsichtigt oder aufgrund von Unwissenheit veröffentlicht wurde. Und wir sagen uns von allen falschen Gruppen, Gelehrten und Predigern los und erklären unsere Loyalität alleine zu Allah, Seinem Gesandten und den Gläubigen insgesamt. Aus der Erwähnung gewisser Namen und Predigern folgt nicht die Übereinkunft mit ihnen in allen Themen. Wir bestätigen unseren Glauben an Allah, Seinen Gesandten, den Qurʾan und die Sunnah und sagen uns von allem und jedem los der im Gegensatz zu ihnen steht. Ebenso forden wir alle Brüder und Schwestern auf ihrer Pflicht des Wissenserwerbs nachzukommen und alles was dem İslam widerspricht abzulehnen sowohl auf unserer Seite als auch auf allen anderen ! Und wir fordern alle Muslime auf weder einer bestimmten Seite noch einem Prediger oder Scheikh blind zu folgen.


 18.12.2014  

PayPal sperrt Salafisten das Konto


Der Verein „Der Schlüssel zum Paradies“ hat kein Glück beim Spendensammeln: Erst bekamen die Salafisten kein Bankkonto, um die Spenden für ihr religiöses Zentrum zu verwalten, dann mussten sie auf PayPal zurückgreifen. Aber der online-Bezahldienst hat das Konto nach Berichten jetzt gesperrt.

Hannover. Dem Verein war sein deutsches Bankkonto gekündigt worden, weil die Gruppierung wegen ihrer kostenlosen Verteilaktion des Korans in Fußgängerzonen in die Schlagzeilen geraten war. Ein englisches Konto war wenig praktikabel, weil hohe Gebühren für die Auslandsüberweisungen anfielen.

Deshalb griffen die Salafisten auf Paypal zurück. Schweren Herzens: Die Mitglieder von „Der Schlüssel zum Paradies“ legen den Koran sehr streng aus, aber das amerikanische Unternehmen war der einzige Weg, die Spenden für das geplante religiöse Zentrum zu verwalten.

Doch PayPal bekam von der Sache Wind: Wegen „aktueller Medienhetze“ sei das PayPal-Konto gesperrt worden, schreibt der Verein auf seiner Facebook-Seite. Erst konnte sich der Verein dort noch einloggen und seinen Spendenstand einsehen, aber nach eigenen Angaben weder Geld empfangen noch auf ein anderes Konto umbuchen.

Als nächstes mussten die Salafisten feststellen, dass ihr Konto ganz gelöscht worden sei, wie sie weiter schreiben. „Wir können uns nicht einloggen und das Konto existiert nicht mehr.“ PayPal habe über diese Informationen keinerlei Mitteilung gemacht. Die Mitglieder des Vereins sind entsprechend erbost über das Vorgehen.

 http://www.goettinger-tageblatt.de/




18.12.2014






18.12.2014

Pegida nimmt Münster ins Visier

 

Die Protestbewegung Pegida streckt offenbar ihre Fühler nach Münster aus: Auf Facebook gibt es seit dieser Woche gleich zwei Seiten. Umgehend gründete sich die Gemeinschaft „Münster gegen Pegida“. Innerhalb weniger Stunden erhielt sie Tausende Facebook-„Likes“.

Die umstrittene Protestbewegung Pegida versucht offenbar, nun auch in Münster Fuß zu fassen. Im sozialen Netzwerk Facebook sind im Laufe der Woche gleich zwei Profile („Müngida – Münster gegen die Islamisierung des Abendlandes“ und „Mügida – Pegida in Münster“) aufgetaucht, die eine „Islamisierung des Abendlandes“ verhindern wollen.

Als Reaktion gründete sich umgehend die Facebook-Gemeinschaft „Münster gegen Pegida/Mügida“. Ihr gelang es am Mittwoch innerhalb weniger Stunden, annähernd 4000 „Likes“ zu bekommen – fünf Mal so viel wie die beiden Pegida-Seiten zusammen. Pegida steht für „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“.

„Für westfälischen Frieden, gegen westfälischen Unfrieden. Ladet eure Freunde ein, liked die Seite und setzt ein Zeichen für Freiheit, Liebe, Toleranz und gegen Hass“, appellieren die Pegida-Gegner auf Facebook. Die Nutzer sollten sich dafür einsetzen, „keine Bilder wie in Dresden“ zuzulassen. Dort – und inzwischen auch in anderen Städten – demonstrieren seit Wochen jeden Montag Pegida-Anhänger gegen eine vermeintliche Überfremdung und für ein schärferes Asylgesetz. Bundeskanzlerin Angela Merkel kritisierte die Märsche scharf und betonte, dass in Deutschland „kein Platz für Hetze und Verleumdung“ sei.

Genau die ist auf den münsterischen Seiten wiederholt zu finden. „Mügida“ schimpft auf die „gleichgeschaltete Systempresse“, spricht von „Genderwahnsinn“ und „Gesinnungsdiktaten“. Auf Facebook gefallen „Mügida“ unter anderem die rechte „Junge Freiheit“ und die AfD. „Müngida“ bezichtigt die Kanzlerin der „Hetze“, schimpft gegen „Gutmenschen“ und postet islamfeindliche Botschaften. „Müngida“ bezeichnet zudem die „Mügida“-Seite auf Facebook als „Fake“.

Für Münster sei „der erste Spaziergang“ in Vorbereitung, so „Müngida“ in Anspielung auf die Dresdener Protestmärsche. „Mügida“ hatte das schon für vergangenen Montag angekündigt – ohne dass etwas passierte.

http://www.muensterschezeitung.de/




18.12.2014

                                                  Are you something special ?






17.12.2014

Hinweis auf unseren Bereich „Islamisches-Allgemeinwissen“


Wir wollen euch hiermit noch einmal auf den Bereich „Islamisches-Allgemeinwissen“ hinweisen! Wir versuchen alle 1-2 Wochen neue Fragen und die dazugehörigen Antworten reinzustellen, um so dass Islamische Allgemeinwissen zu erweitern.

Denn es ist verpflichtend für jeden Muslim nach Wissen zu streben um seine Pflichten erfüllen zu können! Die Fragen betreffen insbesondere den Tauhid, den Quran, den Propheten Muhammed(sws), die Propheten im allgemeinen, die Sahaba und andere Rechtschaffene Vorfahren.


Auf diese Weise könnt ihr wichtige und grundlegende Fundamente eurer Religion erlernen um sie dann umzusetzen !


17.12.2014

Obama: Neue Sanktionen gegen Russland und Waffen für die Ukraine


US-Präsident Barack Obama dürfte vermutlich noch diese Woche den „Ukraine Freedom Support Act“ unterzeichnen. Dann würde die Ukraine schwere Waffen von den USA erhalten. Die Finanzierung der Waffen könnte Kiew mit EU-Steuergeldern gelingen. Russland droht für diesen Fall mit der Entsendung von Truppen in die Ukraine.

US-Präsident Barack Obama wird voraussichtlich noch in dieser Woche seine Unterschrift unter neue Sanktionen gegen Russland wegen der Ukraine-Krise setzen. Das Gesetz „Ukraine Freedom Support Act“ sieht unter anderem Waffenlieferungen an die Ukraine vor. Die Unterschrift Obamas könnte zwar Verbündete irritieren, weil es die laufenden Verhandlungen nicht berücksichtige, erklärte das US-Präsidialamt. Weil die Umsetzung der Sanktionen nicht zwingend ist und im Ermessen Obamas liegt, wolle er das Gesetz dennoch unterzeichnen. Außenminister John Kerry erklärte in London zwar, Russland habe in den vergangenen Tagen konstruktive Schritte zur Entspannung der Lage in der Ukraine unternommen. Doch offenbar sind diese Schritte nicht ausreichend, um die Waffenlieferungen der Nato an die Ukraine zu stoppen.

Das Bündnis bereitet sich seit geraumer Zeit darauf vor, Waffen über Litauen an die Ukraine zu liefern. Die Regierung in Kiew ist zwar pleite, doch könnte sie die Waffen mit neuen Krediten von den europäischen Steuerzahlern finanzieren. Bereits vor einiger Zeit hatte der ukrainische Generalstab US-Vizepräsident Joe Biden eine Wunschliste für mögliches Kriegsgerät vorgelegt.

Die neuen Sanktionen sollen russische Rüstungsunternehmen und ausländische Investoren in der russischen Ölindustrie treffen. Vor allem westliche Länder werfen Russland vor, Soldaten und Waffen für die Rebellen über die Grenze zu schicken und so den Konflikt in der Ukraine anzuheizen. Die Regierung in Moskau weist dies zurück.

Die Europäische Union will EU-Diplomaten zufolge ab Freitag die Verbote von Investitionen auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim ausweiten. Die Strafmaßnahmen in den Bereichen Energie, Verkehr und Tourismus sollten am Donnerstag von den EU-Staaten schriftlich abgesegnet werden und einen Tag später in Kraft treten, sagte ein Diplomat am Dienstag.

„Die Entscheidung des US-Senats ist extrem gefährlich. Wenn es durch das Repräsentantenhaus unterstützt und durch ihren Präsidenten unterzeichnet wird, muss Russland mit angemessenen Maßnahmen reagieren“, zitiert Interfax den Duma-Abgeordneten Mikhail Jemeljanow.

Jemeljanow sagt, dass Russland ernsthaft „einen Präventiv-Schlag gegen die Ukraine“ in Betracht ziehen muss. „Wir sollten nicht so lange warten, bis die Ukraine sich mit Waffen eindeckt und gefährlich wird“, so der Parlamentarier. Der Beschluss des US-Senats habe gezeigt, dass die USA kein Interesse an einer Deeskalation des Ukraine-Konflikts hat.

In wenigen Jahren werde die Ukraine zu einem armen und hungernden Land mit einer antirussischen Regierung verkommen. Diese Regierung werde den Hass gegen Russland anstacheln.

Am vergangenen Donnerstag hatte der US-Senat ein Gesetz verabschiedet, wonach die US-Regierung weitere Sanktionen gegen die Öl-Industrie und den Rüstungs-Sektor Russlands umsetzen soll. Es trägt den Namen „Ukraine Freedom Support Act“. Zudem soll die Ukraine Waffen im Wert von 350 Millionen Dollar erhalten.

 contra-magazin.com


16.12.2014

Islamic-News.de : Deine Hilfe wird benötigt 


Lieber Bruder, liebe Schwester,
wir möchten Islamic-News ein bischen sicherer und attraktiver machen und benötigen dafür eure Hilfe !
Die umbau Arbeiten sind eine gute Gelegeneheit um das Design, das Logo und den Kopfbereich zu erneuern.

Wir bitten alle Brüder und Schwestern die kreativ veranlagt sind uns dabei zu unterstüzen und uns entsprechende Entwürfe zu zuschicken.

Wir freuen uns über jede Hilfe, ihr könnt uns ein einfaches Logo, einen Kopfbereich, ein Design oder ein gesamt konzept schicken.
Die besten Entwürfe werden dann inschaallah in kürze online gestellt.

Jazakumu Allahu Kheiran, möge Allah euch für eure Hilfe reichlich belohnen...

Salam aleikum wr wb

 


16.12.2014  

15.000 Anhänger bei „Pegida“ in Dresden

Die Anti-Islam-Bewegung „Pegida“ mobilisiert trotz der Kritik etablierter Parteien an ihren Parolen immer mehr Sympathisanten.


Die Anti-Islam-Bewegung „Pegida“ mobilisiert trotz der Kritik etablierter Parteien an ihren Parolen immer mehr Sympathisanten. Am gestrigen Abend folgten in Dresden rund 15.000 Menschen dem Demonstrationsaufruf der „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“. Bundeskanzlerin Angela Merkel verurteilte die Aktionen der Bewegung scharf und warnte vor „Hetze“ gegen Ausländer. Der Verfassungsschutz befürchtet wiederum im kommenden Jahr zunehmende Konfrontationen zwischen Islamisten und Rechtsextremen in Deutschland.
 

Faz.net

 


 16.12.2014

                                  Die Haerte der Herzen und Mittel dagegen




16.12.2014

Pegida bald am Main?

Bei Facebook sammeln sie sich: „Fragida“-Aktivisten, die auch in Frankfurt unter dem Dach der Pegida demonstrieren wollen. Aber auch Mitglieder der AfD machen sich dafür stark - mit eigener Webseite.

Im Internet formiert sich eine Gruppe, die die asyl- und islamkritischen Pegida-Proteste nach Frankfurt bringen möchte. Unter dem Titel „Fragida“ haben sich zwei Facebook-Gruppen gegründet, zudem gibt es eine Webseite mit dieser Adresse. Die Abkürzung steht für „Frankfurt gegen die Islamisierung des Abendlandes“. Eine der Facebook-Gruppen brachte es bis zum Montag Abend auf gut 1800 Mitglieder. In den vergangenen Tagen haben Hunderte Facebook-Nutzer den „Gefällt-mir“-Button angeklickt, um ihre Unterstützung für die Idee zu signalisieren, in Frankfurt Kundgebungen zu organisieren. In Dresden demonstrierten wieder Tausende Pegida-Demonstranten.

Die Internetadresse www.fragida.dehat sich ein Frankfurter AfD-Mitglied gesichert. Auf der Seite, deren Domain Hans-Peter Brill gehört, findet sich bisher wenig mehr als die 19 Pegida-Thesen in zum Teil leicht abgewandelter Form. Er stehe mancher Formulierung kritisch gegenüber, sagt Brill. Auch plane er mit vier Mitstreitern keinen „Spaziergang“, wie Pegida seine Kundgebungen nennt, sondern denke eher an eine Veranstaltung in einer Halle. So lasse sich besser kontrollieren, wer sich Fragida anschließe. „Wir wollen nicht missbraucht werden.“ Brill geht es nach eigener Aussage darum, Bürger ernstzunehmen, die Angst um Erreichtes haben, auch wenn manche Befürchtung übertrieben sein möge. Er trete unter anderem dafür ein, Flüchtlinge „heimatnah“ zu versorgen, also die Asylverfahren etwa in Nordafrika abzuwickeln, statt die Flüchtlinge nach Deutschland reisen zu lassen. Brill legt Wert darauf, nicht für die Frankfurter AfD zu sprechen, er hat kein Amt inne.

Politiker in Sorge

In den beiden Facebook-Gruppen stößt die Idee von „Fragida“ auf viel Gegenliebe. Gleichzeitig rufen allerdings andere Facebook-Nutzer zum friedlichen Widerstand gegen die aus ihrer Sicht „neurechte Bewegung Pegida“ auf. Innerhalb weniger Stunden hat die Seite „Fragida – ohne uns Frankfurter“ mehr als 1000 Unterstützer gefunden, die die Inhalte über das soziale Netzwerk geteilt haben. Ziel ist es nach Aussage der Initiatorin, Gegendemonstrationen zu möglichen „Fragida“-Kundgebungen auf die Beine zu stellen. „Wir bereiten uns sehr gut auf den Tag vor“, schreibt sie.

Frankfurt wäre nicht die erste hessische Stadt, in der Kundgebungen unter dem Dach von Pegida stattfinden. Zu den Protesten in Kassel waren in den vergangenen Wochen aber weniger als 100 Demonstranten gekommen. Beobachtern zufolge waren darunter auch hessische Rechtsradikale. Manche der Ordner in Kassel haben demzufolge auch die Hooligan-Demonstration gegen Salafismus in Köln und Hannover mitorganisiert.

Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) hatte schon am Wochenende seine Sorge über die Pegida-Demonstrationen geäußert. Er sei sich nicht sicher, ob alle, die etwa zu Tausenden in Dresden demonstriert hatten, wüssten, welche Organisatoren dahintersteckten. Scharfe Kritik an der Bewegung übte Jürgen Micksch, der Vorsitzende des in Darmstadt ansässigen Interkulturellen Rates in Deutschland. „Die Anführer dieser Demonstrationen sind keine Patrioten, sondern Rassisten, die Menschenrechte in Frage stellen und Minderheiten diskriminieren.“ Es sei allerdings falsch, alle Teilnehmer der Demonstrationen als Rassisten zu bezeichnen. Viele von ihnen hätten Ängste, die sie auf Minderheiten projizierten. Die große Mehrheit der Bevölkerung befürworte Demokratie und Menschenrechte.

 

Faz.net

 


16.12.2014
 

Hessen: Gefahr durch Salafisten wächst

 

Um der wachsenden Gefahr durch Salafisten etwas entgegenzusetzen, baut das Land vor: Ermittlungen der Polizei werden ausgedehnt und durch eine zentrale Stelle beim Landeskriminalamt besser koordiniert. Moschee-Gemeinden sollen darüber hinaus bei der Prävention mithelfen

Die Sicherheitsbehörden in Hessen gehen von einer steigenden Gefahr durch Salafisten aus. "Aktuell verstärken alle Polizeipräsidien die Arbeitsbereiche des polizeilichen Staatsschutzes und haben Arbeitsgruppen zur Bekämpfung des islamischen Fundamentalismus eingerichtet", sagte Innenminister Peter Beuth (CDU) in Wiesbaden. Der Salafismus ist eine sehr konservative Bewegung des Islams, die von einer kleinen Minderheit getragen wird. Ziel ist die Errichtung eines Gottesstaates nach den Regeln der Scharia. Teile der Bewegung sind gewaltbereit.

Das Landeskriminalamt (LKA) rechnet damit, dass die Zahl von derzeit 1500 Salafisten im Land weiter steigen wird. "Das ist leider ein sehr dynamisch wachsendes Problem", sagte der Innenminister. In welcher Geschwindigkeit, sei unklar. "Das hängt sicherlich auch von der Lage in Syrien und dem Irak ab. Von diesen Konflikten geht offenbar eine große Anziehungskraft für Radikalisierte aus."

Sorgen bereite den Ermittlern auch, dass immer mehr zum Salafismus konvertierte Deutsche ausreisen und sich am Heiligen Krieg in Syrien und dem Irak beteiligen wollten, sagte ein LKA-Sprecher. An diesem Punkt werde vor allem die neu gegründete zentrale Stelle des LKA ansetzen, die die Koordination bei den Salafismus-Ermittlungen in Hessen vor kurzem übernommen hat.

Der Innenminister will künftig die Moschee-Gemeinden und Islamverbände bei der Präventionsarbeit stärker einbinden. Anfang 2015 werde er ein Sicherheitsforum Salafismus ins Leben rufen.

"Komplette Religion wird diskreditiert"

Neben Vertretern der Sicherheitsbehörden und des Verfassungsschutzes sollen das Kompetenzzentrum gegen Salafismus sowie Teilnehmer von relevanten Moschee-Gemeinden und Islamverbände in wechselnder Besetzung bei den Treffen vertreten sein. Das etwa zehnköpfige Gremium werde alle vier bis sechs Wochen zusammenkommen und nicht öffentlich tagen, kündigte Beuth an.

"Wir haben beim Salafismus das Problem, dass diese Ausprägung eine komplette Religion diskreditiert", sagte der Minister. "Das erkennen auch die Verbände. Deshalb glaube ich, dass wir mit unserem Vorschlag auf offene Ohren stoßen werden." Ziel sei ein gemeinsames Vorgehen, wenn es etwa Probleme mit einem radikalisierten Mitglied gibt. Oftmals seien die Gemeinden unsicher, wie sie damit umgehen, ob sie sich abschotten oder öffnen sollen.

Bei der Bekämpfung des Salafismus seien nicht nur die Sicherheitsbehörden gefordert, es sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, betonte der Innenminister. Der Prävention komme eine entscheidende Bedeutung zu. "Ganz generell gilt, dass wir möglichst früh Gegenangebote unterbreiten müssen. Wir müssen junge Menschen durch Präventionsangebote stark machen, damit sie sich den Rekrutierungsangeboten widersetzen könne."

"Islamische Respektpersonen sind gefordert"

Die Leiterin des neuen Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam, Prof. Susanne Schröter, macht sich dafür stark, bei dieser Arbeit noch mehr religiöse Akteure mit ins Boot zu holen. "Salafismus ist nicht allein ein Problem sozialer Defizite", betonte die Ethnologin. "Es ist auch ein Problem ideologischer Irreleitung, das nur gebrochen werden kann, wenn auch islamische Respektspersonen und Gelehrte den Jugendlichen erklären: 'Das ist nicht der wahre Islam.' Es reicht nicht, alle halbe Jahre mal zu behaupten: 'Islam ist Frieden'."

Diese Einschätzung teilte auch der Geschäftsführer des Vereins Violence Prevention Network (VPN), der mit seiner Beratungsstelle das Herzstück des landesweiten Präventionsnetzwerk gegen Salafismus bildet. "Wir haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht, dass wir uns vor einigen Jahren interkulturell und interreligiös geöffnet haben", sagte Thomas Mücke. "Es bringt eine Menge, akzeptiert zu werden."

Die VPN-Experten sprechen mit Jugendlichen, um sie vor religiösem Extremismus zu bewahren. Sie gehen dazu in Schulen, Moscheen, Gefängnisse und Wohnungen. Viel Kontakt läuft nach Angaben von Mücke über die Familien radikalisierter Jugendlicher. Mit mittlerweile 50 Familien stehe die Beratungsstelle in Hessen in Kontakt. Dazu kommen 22 junge Menschen, von denen einige schon in Syrien waren und die teils auch aussteigen wollten. "Wir merken, dass der Bedarf an Gesprächen und Beratung sehr groß", erklärte der VPN-Geschäftsführer. (dpa)

Fr-online.de




16.12.2014

Mehrheit der US-Bürger befürwortet CIA-Folter

Während die Welt empört auf die Veröffentlichung des CIA-Folterberichts reagierte, kann die Mehrheit der US-Bürger die ganze Aufregung nicht verstehen: In einer Umfrage gaben 51 Prozent an, die CIA-Folter für gerechtfertigt zu halten.

Eine Mehrheit der US-Bürger befürwortet einer Umfrage zufolge die "erweiterten Verhörtechniken" des Geheimdienstes CIA im Kampf gegen den internationalen Terrorismus. Zu diesem Schluss kam eine am Montag (Ortszeit) veröffentlichte Umfrage des Pew Research Center. Bei der Befragung von 1001 Amerikanern gaben 51 Prozent an, die harschen Methoden seien gerechtfertigt.

29 Prozent sagten, sie seien übertrieben, während 20 Prozent keine Meinung dazu hatten. Ferner gaben 56 Prozent an, man habe dadurch wichtige Erkenntnisse erhalten, die dazu beitrugen, weitere Terroranschläge zu verhindern. 28 Prozent meinten, dies sei nicht der Fall gewesen. 

Methoden zwischen 2002 und 2009 eingesetzt

Laut einem vergangene Woche veröffentlichten Bericht des US-Senats gehörten zu den angewendeten Methoden unter anderemdas berüchtigte "Waterboarding"(simuliertes Ertränken) und der Zwang, in schmerzhafter Stellung auszuharren. Kritiker sprechen bei den zwischen 2002 und 2009 eingesetzten Methoden von Folter.

Focus.de




 14.12.2014

Die Namen und Eigenschaften ALLAHs

 

Für diejenigen die das Buch noch nicht gesehen haben wird hier nochmal darauf hingewiesen, das es nun in deutscher Sprache Auszüge aus der arabischen Version- 'Die Namen und Eigenschaften ALLAHs' von Ibn Qayim gibt ! 


Die Namen und Eigenschaften ALLAHs sind eine der zentralen Säulen des Tauhids ! Denn wenn ein Muslim all die Namen und Eigenschaften ALLAHs so verinnerlicht hat wie es sein sollte
so wird er sich seinem Herren vollkommen und in allen Lebensbereichen ergeben und nicht nur in manchen !

 


14.12.2014

USA: Milliarden für den Kampf gegen den IS – Guantanamo bleibt bestehen



Die beiden Kammern des US-Kongresses haben das Militärbudget für das kommende Haushaltsjahr beschlossen. Für den Kampf gegen die salafistische Organisation "Islamischer Staat" werden einige Milliarden Dollar einkaluliert. Doch auch für Guantanamo, wo seit 2001 angebliche und tatsächliche Terroristen ohne Gerichtsverfahren festgehalten werden, sind weitere Gelder vorgesehen.

Von Marco Maier

Ganze 584 Milliarden Dollar, das sind etwa 470 Milliarden Euro, fließen im kommenden Jahr direkt in den US-Militärapparat. 63,7 Milliarden Dollar davon sind offiziell für Auslandseinsätze vorgesehen. Für den Kampf gegen den "Islamischen Staat" (IS) sollen demnach 3,4 Milliarden Dollar aufgewendet werden, weitere 1,6 Milliarden Dollar sollen an die Kurden in der Region fließen um sie für den Kampf gegen die IS-Milizen zu bewaffnen.

Der Militärhaushalt wurde letzte Woche vom Repräsentantenhaus mit 300 zu 119 Stimmen gebilligt und erhielt am Freitagabend auch im Senat mit 89 zu 11 Stimmen die Billigung. Dabei wurde jedoch ausdrücklich festgelegt, dass das Gefangenenlager Guantanamo, welche Präsident Obama eigentlich schließen lassen wollte, weiterhin bestehen bleibt. Insbesondere die republikanischen Abgeordneten und Senatoren sträubten sich gegen die Schließung des Lagers.

Auf Guantanamo sitzen nach wie vor rund 130 Personen ein. Die meisten davon seit den Jahren 2001 und 2002, in denen sie ohne jemals vor einem ordentlichen Gericht angeklagt und verurteilt worden zu sein, unter höchst fragwürdigen Bedingungen interniert wurden.

contra-magazin.com


 14.12.2014

Moscheen im Kampf gegen Salafisten einbinden


So lange die Kämpfe in Syrien und im Irak unvermindert anhalten, geht Innenminister Beuth von einer steigenden Zahl von Salafisten in Hessen aus. Intensiv wird deshalb an der Präventionsarbeit gefeilt.

Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) will im Kampf gegen Salafisten die Moschee-Gemeinden und Islamverbände stärker einbinden. „Wir erkennen, dass wir diese Gruppen für Sicherheitsfragen sensibilisieren müssen“, sagte Beuth der Nachrichtenagentur dpa in Wiesbaden. „Zu Beginn des nächsten Jahres werde ich deshalb ein Sicherheitsforum Salafismus ins Leben rufen.“ Den Vorstoß will der CDU-Politiker auch auf der am Donnerstag in Köln beginnenden Innenministerkonferenz thematisieren.

Das Forum solle keine große Runde werden, betonte der Minister. Neben Vertretern der Sicherheitsbehörden und des Verfassungsschutzes sollen das Kompetenzzentrum gegen Salafismus sowie Teilnehmer von relevanten Moschee-Gemeinden und Islamverbände in wechselnder Besetzung bei den Treffen vertreten sein. Das etwa zehnköpfige Gremium werde im Rhythmus von vier bis sechs Wochen zusammenkommen und nicht öffentlich tagen. „Wir wollen offen miteinander sprechen“, begründete Beuth die Entscheidung.

„Sehr dynamisch wachsendes Problem“

„Wir haben beim Salafismus das Problem, dass diese Ausprägung eine komplette Religion diskreditiert“, sagte der Minister. „Das erkennen auch die Verbände. Deshalb glaube ich, dass wir mit unserem Vorschlag auf offene Ohren stoßen werden.“ Ziel sei ein gemeinsames Vorgehen, wenn es in einer Moschee-Gemeinde etwa Probleme mit einem radikalisierten Mitglied gibt. Oftmals seien die Gemeinden unsicher, wie sie damit umgehen, ob sie sich abschotten oder öffnen sollen. „Wir wollen die Gemeinden stärken, sich an der Verfolgung des Problems zu beteiligen.“

Die Zahl der Salafisten in Hessen wird nach Einschätzung von Beuth weiter steigen: „Das ist leider ein sehr dynamisch wachsendes Problem.“ Er könne nicht sagen, in welcher Geschwindigkeit das passieren werde. „Das hängt sicherlich auch von der Lage in Syrien und dem Irak ab“, sagte der Minister. „Von diesen Konflikten geht offenbar eine große Anziehungskraft für Radikalisierte aus.“

In Hessen gibt es derzeit rund 1500 Salafisten. Mit seiner Präventionsarbeit nimmt das Land nach Einschätzung des Innenministers bundesweit eine Vorreiterrolle ein.

 faz.net

 


 

11.12.2014

Polizeigewalt und Systemversagen – Eine Protestwelle erfasst die USA

Polizisten die prügeln, würgen und Kinder erschießen. Das ist die traurige Realität in den Vereinigten Staaten. Dagegen formiert sich jedoch von New York bis Los Angeles Widerstand. Immer mehr Menschen wollen sich die polizeiliche Willkür nicht mehr gefallen lassen.

Von Marco Maier

Durch die medial verbreiteten Meldungen, wonach weiße Polizisten schwarze Menschen erschießen, entsteht der Eindruck, dass die Polizeigewalt hauptsächlich rassistisch motiviert wäre. Doch wer die "Cops" schon mal in Aktion sah, der weiß wie das läuft. Dass immer wieder Schwarze und Latinos ins Fadenkreuz gelangen, liegt jedoch vor allem an strukturellen Problemen. Die bis vor kurzem noch geltende Rassentrennung und die Migrationswellen aus Lateinamerika sorgen dafür, dass sich Menschen aus diesen Bevölkerungsgruppen eben überdurchschnittlich in den Ghettos wiederfinden.

Den weißen Polizisten vorzuwerfen, sie wären per se Rassisten, ist massiv übertrieben. Es ist das US-System, welches nach wie vor für getrennte Welten sorgt. Desolate öffentliche Schulen für die unteren Einkommensschichten, gut ausgestattete private Schulen für die "upper class". So zieht sich das durch beinahe alle Lebensbereiche durch. Wenn dann noch Polizisten da sind, die schlecht bezahlt und teilweise auch nur rudimentär ausgebildet auf die Straßen losgelassen werden, wird dies zu einem Problem.

Nun haben die jüngsten Opfer der Polizeigewalt dafür gesorgt, dass das Fass überläuft. In hunderten Städten quer durch die USA gehen die Menschen zu Tausenden auf die Straße um gegen die Polizeigewalt, aber auch den nach wie vor existenten Rassismus zu demonstrieren. Jährlich sterben in den USA mehr als 500 Menschen durch die Hand von Polizisten. Nicht wenige davon, weil die Cops zu leichtfertig mit ihren Waffen umgehen – zuerst schießen, dann fragen.

Auch wenn es vor allem in den Gang-Vierteln angesichts der ausufernden Bandenkriminalität nicht einfach ist, so muss man sich zumindest auf politischer Ebene doch fragen, wie man dieses Problem angehen kann. Ansonsten droht den Vereinigten Staaten eine baldige Revolution, die von den "unteren 80 Prozent" der Gesellschaft getragen wird. Der "american dream" ist für diese Menschen nämlich längst schon ausgeträumt.

contra-magazin.com





11.12.2014

Die EU wird politisch immer instabiler

 

Angesichts der wirtschaftlichen und finanziellen Spannungen quer durch den Kontinent, müssen sich die EU-Staaten zunehmend auch mit gesellschaftlichen und politischen Querelen auseinandersetzen. Die zunehmende Beliebtheit von Protestbewegungen sorgt dafür, dass die politische Stabilität deutlich abnimmt.

Von Marco Maier

Die von der politischen Kaste der europäischen Länder gemachten Fehler rächen sich zunehmend. Der jahrzehntelange Stimmenkauf über Haushaltsdefizite und die Etablierung eines Finanzsystems, welches lediglich ein paar "global player" bevorzugt, lassen immer mehr Menschen rebellieren. Sie zahlen immer mehr Steuern obwohl sie oftmals immer weniger Geld verdienen. In vielen Ländern ist man froh darüber, überhaupt noch einen Job zu haben, während sich die Eliten aus Politik und Wirtschaft mit teurem Champagner besaufen und es den einfachen Bürgern und den kleinen und mittelständischen Unternehmen immer schwerer machen.

Eine logische Konsequenz dieser Entwicklung zeigt sich in erstarkenden populistischen Parteien und Bewegungen. Syriza in Griechenland, Podemos in Spanien, die Fünf-Sterne-Bewegung in Italien und der Front National in Frankreich sind solche Paradebeispiele. Den Menschen ist es egal, ob diese politischen Kräfte aus dem linken oder rechten Spektrum kommen – für sie zählt nur der Umstand, dass sie sich nicht mehr von den bisherigen Eliten ausnehmen lassen wollen. Dass diese Protestparteien oftmals auch keine wirkliche Lösungen parat haben, spielt hierbei keine Rolle. Patentrezepte zur Lösung der aktuellen Probleme gibt es ohnehin keine.

Doch diese Umwälzungen führen dazu, dass dass die alten politischen Seilschaften von Konservativen, Sozialdemokraten und Liberalen immer ineffektiver werden. Mit dem Erfolg der Protestparteien werden jedoch die Parteienkartelle aufgebrochen. Selbst wenn es in den einzelnen Ländern noch unterschiedliche Entwicklungen gibt, so könnte es bis zum Jahr 2020 schrittweise zu gewaltigen politischen Veränderungen kommen.

Es ist kein Geheimnis, dass insbesondere die südeuropäischen Länder von Portugal bis Griechenland hoffnungslos überschuldet sind. Eine Übernahme der Regierungsverantwortung Syrizas in Griechenland, samt nachfolgender Zahlungsverweigerung an die Gläubiger, könnte die EU vielleicht noch aushalten. Ähnliche Entwicklungen in Frankreich oder Italien hingegen nicht. Das Elitenprojekt Europäische Union ist auf dem besten Weg in den Zerfall. Auch wenn es die derzeitigen Machthaber noch nicht wahrhaben wollen. Allerdings sind die Bruchlinien überall schon zu erkennen.

contra-magazin.com







10.12.2014


CDU kündigt Härte gegen Islamisten an - Polizeistreifen im Internet

 

Köln (dpa) - Die CDU will mit aller Schärfe gegen Islamisten vorgehen, die die Freiheitsrechte in Deutschland missbrauchen. Einen entsprechenden Leitantrag des Vorstands beschloss ein CDU-Parteitag in Köln. Deutschland sei ein tolerantes Land. Wer aber den freiheitlichen Staat bekämpfe, dem werde man mit aller Härte und Schärfe begegnen. Innenminister Thomas de Maizière plädierte für Polizeistreifen in offenen Internetforen, wenn Verbrecher diese nutzen, um sich zum Terror zu verabreden. Auch in geschlossenen Foren müsse man gegen Kriminelle vorgehen, dafür aber "andere Wege" finden.

 

http://www.zeit.de/






10.12.2014

Dachverein für Präventionsprojekt gegen Salafisten wird gegründet


Hannover (dpa/lni) - Eine Präventionsstelle soll helfen, der Radikalisierung junger Muslime entgegenzuwirken. Der Dachverein dafür soll heute gegründet werden. In Gegenwart von Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) unterzeichnen Vertreter muslimischer Verbände in Hannover die Vereinssatzung. An die Präventionsstelle sollen sich Bürger wenden, die in Familie, Freundes- oder Kollegenkreis oder in der Schule eine mögliche Radikalisierung junger Leute bemerken. Sie soll im kommenden Jahr mit drei Mitarbeitern an den Start gehen. Neben Muslimen sollen auch andere Verbände der Jugend- und Sozialarbeit beteiligt werden.

 http://www.welt.de/




10.12.2014



                                                   Die Zeit läuft 








10.12.2014 

Amnesty International wirft Israel Kriegsverbrechen vor


Nicht um Todesopfer, sondern um zerstörte Gebäude geht es in einem neuen Report der Menschenrechtsorganisation. Die Angriffe in den letzten Tagen des Gaza-Kriegs seien unnötige Strafaktionen gegen die Zivilbevölkerung gewesen und müssten untersucht werden.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat Israels Armee in einem neuen Bericht Kriegsverbrechen vorgeworfen. Die Organisation bezog sich in ihrem am Dienstag veröffentlichten Report auf Angriffe des Militärs während der letzten vier Tage des Gaza-Kriegs im Sommer. Dabei seien vier mehrstöckige Gebäude im Gazastreifen „absichtlich und ohne militärische Rechtfertigung“ zerstört worden. Das sei ein Bruch internationalen Rechts, erklärte Amnesty.

Auch Aussagen israelischer Militärsprecher zeigten, dass es sich um eine "Kollektivstrafe gegen die Bevölkerung des Gazastreifens" gehandelt habe, so Amnesty. Zwar habe Israels Armee die Bewohner der vier Gebäudekomplexe vorgewarnt. Dennoch seien hunderte Menschen verletzt worden und hätten ihr Zuhause, ihren Besitz und ihre Lebensgrundlagen verloren.

Mehr als 2000 Tote

Die israelische Militäroffensive im Gazastreifen war Ende August nach sieben Wochen beendet worden. Mehr als 2100 Palästinenser wurden bei den Angriffen getötet, die meisten von ihnen waren nach Angaben der UNO Zivilisten. Auf israelischer Seite starben 73 Menschen, davon 67 Soldaten.

Kriegsverbrechen müssten „unabhängig und unparteiisch untersucht“ werden, forderte Amnesty in dem Bericht. Die Verantwortlichen müssten vor Gericht gestellt werden und „faire Prozesse“ erhalten. Die israelischen Behörden reagierten zunächst nicht auf den jüngsten Bericht der Menschenrechtsorganisation.

Israel lehnt UN-Kommission ab

Die israelische Armee ermittelt selbst zu Vorfällen im Gaza-Krieg, unter anderem zu Angriffen auf UN-Gebäude in dem Palästinensergebiet. Auch die Vereinten Nationen untersuchen mögliche Kriegsverbrechen während der Militäroffensive. Daran beteiligt sich Israel aber nicht, weil das Land die zuständige Kommission für parteiisch hält.

http://www.faz.net/





10.12.2014

 

Neue Anti-Islam-Bewegung in Deutschland:  Initiatoren schüren Vorurteile und Ängste



Derzeit bringt eine Bewegung gegen eine angebliche Islamisierung des Abendlandes tausende Anhänger auf die Straßen. Doch die Gegner ziehen gleich. Die Innenminister der Länder zeigen sich besorgt.

Unter den Innenministern wächst die Besorgnis über die «Pegida»-Bewegung gegen eine angebliche «Islamisierung des Abendlandes». «Die Initiatoren schüren mit ausländerfeindlicher Hetze und islamfeindlicher Agitation Vorurteile und Ängste», sagte der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Ralf Jäger (SPD), der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Dienstag). Mit Blick auf die ebenfalls anti-islamisch auftretende Gruppe «Hooligans gegen Salafisten» («HoGeSa») kündigte der nordrhein-westfälische Ressortchef eine Untersuchung zur Zusammensetzung und Motivation an. Dieses Thema stehe auch auf dem Programm der Ministerkonferenz in dieser Woche.

Der CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach warnte die Bürger in der Zeitung vor einer Teilnahme an «Pegida»-Demonstrationen: «Man sollte sich nicht für extreme politische Ziele instrumentalisieren lassen, die man selbst nicht teilt.»

«Pegida» ist die Abkürzung der Bezeichnung «Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes». Das Bündnis tritt unter anderem für eine Verschärfung des Asylrechts ein.

In Dresden beteiligten sich am Montagabend nach Polizeiangaben 10 000 Menschen an der wöchentlichen «Pegida»-Demonstration, so viele wie noch nie. Zugleich gingen aber rund 9000 Menschen gegen Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus auf die Straße.

Organisator des Sternlaufs der Gegendemonstranten war ein breites Bündnis – daran beteiligt unter anderem die christlichen Kirchen, das Islamische Zentrum, die Jüdische Gemeinde, der Ausländerrat, das Bündnis «Dresden Nazifrei», die Studierendenschaften und die Technische Universität.

Die Polizei war mit 1200 Beamten aus mehreren Bundesländern im Einsatz. Nach Ende der «Pegida»-Kundgebung näherten sich einige der Teilnehmer der Gegendemonstration vor dem Rathaus. Dabei flogen auch Feuerwerkskörper in Richtung Gegendemonstranten. Vereinzelt kam es zu Rangeleien.

In Düsseldorf dagegen beteiligten sich an einer «Pegida»-Kundgebung nur 400 statt der erwarteten 2000 Menschen. Zu Gegendemonstrationen kamen nach Polizeiangaben dagegen fast dreimal so viele: etwa 1100.



deutsch-türkische-nachrichten.de




08.12.2014

Proteste gegen Asyl und Islam: Das steckt hinter Pegida und Bagida



Sie demonstrieren gegen die vermeintliche "Islamisierung des Abendlandes". In Dresden versammeln sich seit Wochen Tausende Menschen, sie geben sich harmlos. Doch Forscher warnen.

Sie demonstrieren gegen muslimische Extremisten und angeblichen Asylmissbrauch: "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes". Experten warnen vor der Entwicklung. Foto: Arno Burgi, dpa

Sie marschieren jede Woche, bis zu 8000 Menschen. In Dresden formieren sich jeden Montag die "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes", kurz: Pegida. Sie demonstrieren gegen alles Mögliche: gegen angeblichen Asylmissbrauch, muslimische Extremisten, eine Verwässerung der deutschen Kultur und die vermeintliche «Islamisierung des Abendlandes». Anfangs waren es nur ein paar hundert Leute, nun sind es jede Woche mehrere Tausend. Dabei mischen sich auch Neonazis, Hooligans und bekennende Islamfeinde unter das Bürgertum. Und inzwischen gibt es in vielen anderen Städten Ableger der Dresdner Bewegung: in Rostock, in Magdeburg, in Bonn. Aber auch in Bayern, wie in Würzburg und in München.

Es braut sich etwas zusammen im Land, fürchten Rechtsextremismus-Experten

Rechtsextremismus-Experten beobachten die Entwicklung mit Sorge und fürchten, dass sich etwas zusammenbraut im Land. Auch wenn manches Ziel der Bewegung eher schräg anmutet. So wenden sich die Pediga-Leute nicht nur gegen die Aufnahme von «Wirtschaftsflüchtlingen» oder vermeintliche Glaubenskriege auf deutschem Boden. Auch der Erhalt von Weihnachtsmärkten treibt die Bewegung um. Dass diese mancherorts schon «Wintermärkte» hießen, nur um nicht die Gefühle von Nicht-Christen zu verletzen - das geht aus ihrer Sicht gar nicht.

Pegida-Wortführer: Es kommt gleich die «Nazi-Keule»

Pegida-Wortführer Lutz Bachmann sagte kürzlich, dass sich niemand sonst traue, offen über diese Dinge zu reden. Es werde gleich die «Nazi-Keule» geschwungen. Dabei wollten er und seine Mitstreiter nichts mit Radikalen zu tun haben.

Ein harmloser Bürgerprotest also? Nein, meint der Berliner Rechtsextremismus-Forscher Hajo Funke. Die Pegida werfe «Kampfvokabeln» in die Menge, nutze Ängste in der Bevölkerung und lade sie zu Ressentiments auf. Die Gruppe versuche, einen «Kampf der Kulturen» zu schüren. «Das ist das klassische Repertoire von Rechtspopulisten», sagt er. Das Ganze zeige Ansätze einer rechtsextrem inspirierten Massenbewegung. «Das macht mir Sorgen.»

Bagida -"Bayern gegen die Islamisierung des Abendlandes"

Ähnlich sieht es der Rechtsextremismus-Experte Robert Philippsberg, der als Politikwissenschaftler an der Ludwig-Maximilian-Universität in München arbeitet. Pegida und der bayerische Ableger Bagida ("Bayern gegen die Islamisierung des Abendlandes") bedienten Ressentiments, sagt Philippsberg. An einem ernsthaften Dialog, etwa um die Flüchtlingspolitik, seien die Bewegungen nicht interessiert. "Sonst würden sie ein anderes Vokabular wählen." So sei für diese Gruppierungen etwa die Gleichsetzung von Islam und Islamismus typisch. "Sie wählen eine Sprache und ein Auftreten, das die Eingangsschwelle für Menschen mit Ressentiments senkt", erklärt Philippsberg. Es spreche Menschen an, die sich nicht trauen würden, etwa bei NPD-Kundgebungen mitzulaufen, die aber ein "bisschen auf der Sarrazin-Welle" schwimmen wollten.

Wo kommt die aktuelle Entwicklung her? Rechtsextremismus-Forscher Funke klagt, die politischen Verantwortlichen hätten es versäumt, früh genug und vernünftig auf den Anstieg der Asylbewerberzahlen in Deutschland zu reagieren und auf Ängste in der Bevölkerung einzugehen. Hinzu kommt die Bedrohung durch radikale Islamisten. Verschiedene Gruppen machen sich diese Gefühlslage nach Ansicht der Experten nun zunutze.

Einerseits zeigen Umfragen eine große Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung für Flüchtlinge. Andererseits wächst die Zahl der Proteste und Übergriffe gegen Asylbewerberheime. Das Bundeskriminalamt zählte in den ersten neun Monaten 2014 schon mehr rechtsextreme Angriffe dieser Art als 2012 und 2013 zusammen.

Nicht jeder, der auf den Demonstrationen mitlaufe oder online seine Zustimmung signalisiere, sei ein knallharter Rechtsextremer, erklärt Forscher Philippsberg. "Aber die laufen natürlich auch mit." Und auf Facebook zeigten viele der Sympathisanten der Bagida eindeutig rechtsextremistische Tendenzen.

In dem sozialen Netzwerk haben Pegida und der Ableger Bagida großen Zulauf. Pegida verzeichnet derzeit mehr als 33000 Likes, Bagida bereits über 7000. Dort kündigen die Anhänger auch bereits an, ähnliche Demonstrationen wie in Dresden organisieren zu wollen. "Keine Angst", steht dort. "Auch der erste, friedliche Spaziergang in Bayern kommt." In Dresden kommt der friedliche Spaziergang heute hingegen ausnahmsweise einmal nicht. Es wird nur eine Kundgebung geben. Pegida begründet den Schritt mit der Rücksicht auf das Weihnachtsgeschäft der Dresdner Einzelhändler. Vielleicht ist der wahre Grund aber auch ein anderer: In der Stadt hat sich ein Gegenbündnis aus Kirchen, Universitäten und Vereinen gebildet. Sie haben heute zu einer Demonstration für Weltoffenheit und gegen Intoleranz aufgerufen. (mit dpa)

 

http://www.augsburger-allgemeine.de/






10.12.2014 

Nach schockierendem Folter-BerichtUSA fürchten jetzt Hass der Muslime


Nach dem Bericht über Folterungen des US-Geheimdienstes CIA an Terrorverdächtigen richten sich die Blicke auf die islamische Welt. Aus Furcht vor Übergriffen haben die USA ihre Sicherheitsvorkehrungen vor allem im Nahen Osten verstärkt.

Präsident Barack Obama versprach, er werde alles in seiner Macht tun, damit solche Verhörmethoden nie mehr angewendet werden. CIA-Chef John Brennan beharrt darauf, die "harschen Verhörmethoden" hätten zu Erfolgen im Anti-Terror-Kampf geführt - aber man habe auch Fehler gemacht. Nach Angaben des TV-Senders CNN warnten auch die Bundespolizei FBI und das Heimatschutzministerium vor möglichen Anschlägen.

http://www.focus.de/







08.12.2014


Abschied in Afghanistan: Nato und USA beenden Kampfeinsatz



Der Kampfeinsatz der Isaf-Truppen in Afghanistan neigt sich dem Ende zu. Am Montag fand dazu der erste von zwei offiziellen Festakten statt.

(ap) 13 Jahre nach Beginn ihres Kampfeinsatzes in Afghanistan haben Nato und USA ihre Mission feierlich beendet. Der Nato- und US-Kommandeur John F. Campbell sagte am Montag, die Mission verändere ihren Charakter und werde ab 1. Januar zu einem Ausbildungs- und Unterstützungseinsatz für die afghanischen Sicherheitskräfte. Der für den Kampfeinsatz verantwortliche internationale Nato-Befehlsbereich liess seine Fahne herab. Damit wurde der Kampfeinsatz offiziell beendet.

Offizieller Schlussstrich

Die Zeremonie am Montag war die erste von zweien, die einen offiziellen Schlussstrich unter den Kampfeinsatz am 28. Dezember ziehen. Dieser war infolge der Terroranschläge vom 11. September 2001 begonnen worden. Campbell sagte, ab dem 1. Januar würden noch 13'000 Soldaten im Land verbleiben. Der Höchstwert war 2011 mit rund 140'000 Soldaten erreicht. Derzeit sind noch 15'000 Soldaten im Land.


Ein Nato-Mitarbeiter sagte, rund 10'800 amerikanische Soldaten würden in den ersten drei Monaten kommenden Jahres in Afghanistan bleiben. Das seien 1000 mehr als ursprünglich geplant. Bis Ende 2015 solle die Zahl der Soldaten aus den USA auf 5500 sinken, bis Ende 2016 werde ihre Zahl dann nahe Null sein.

Über 2000 Gefallene

Campbell sagte, die afghanische Polizei und die heimischen Soldaten seien imstande, für die Sicherheit des Landes zu sorgen - trotz der Rekordzahl an getöteten Sicherheitskräften in diesem Jahr, die um 6,5 Prozent auf 4634 gestiegen sei. Seit Beginn des Krieges seien rund 3500 ausländische Soldaten getötet worden, darunter mindestens 2210 amerikanische Soldaten.

In den vergangenen Wochen haben die Taliban die Zahl ihrer Angriffe erhöht. Präsident Barack Obama hatte den amerikanischen Kräften vor kurzem erlaubt, auch nach dem 1. Januar sowohl gegen Taliban- als auch al-Kaida-Kämpfer Einsätze zu führen. Auch am Montag gab es in dem Land Anschläge. Drei Selbstmordattentäter griffen in der im Süden gelegenen Provinz Kandahar eine Polizeistation an. Sie wurden Polizeiangaben zufolge getötet.




http://www.nzz.ch/



08.12.2014


Hooligans gegen Salafisten mit Messern zur Demo

 

In Köln wollten gestern Hooligans gegen Salafisten (HoGeSa) spontan eine Demonstration unter dem Motto „Gegen Islamisierung und gegen Untersützung der Antifa durch den Staat“ anmelden. Die Polizei stellte bei den HoGeSa-Teilnehmern mehrere Waffen, u.a. Messer und Schlagstöcke, sicher.

Gegen 12:20 Uhr versammelten sich circa 70 Teilnehmer, die sich selbst dem HoGeSa-Spektrum zuordneten auf dem Breslauer Platz, wie die Kölner Polizei gegenüber Faszination Fankurve bestätigte. Eine geplanter Demonstrationszug wurde den HoGeSa-Teilnehmern verboten, eine stationäre Kundgebung an der Ecke Konrad-Adenauer-Ufer/Goldgasse jedoch genehmigt. Dort angekommen vermeldete der HoGeSa-Versammlungsleider, dass die Auflagen der Polizei nicht erfüllt werden können, weshalb die Versammlung beendet wurde. Im Anschluss wurden die Personalien der Teilnehmer kontrolliert und Platzverweise wurden ausgesprochen.

Im Anschluss kam es im Bereich Breslauer Platz/Hohenzollernbrück zu Auseinandersetzungen zwischen Teilnehmern der nicht stattgefundenen HoGeSa-Versammlung und Personen aus dem linken Spektrum. Um 13 Uhr wurden 13 HoGeSa Teilnehmer auf der Hohenzollernbrücke von der Polizei kontrolliert. Wie die Kölner Polizei gegenüber Faszination Fankurve mitteilte wurden dabei Messer, Teleskopschlagstöcke, Quarzsandhandschuhe, Mundschutz, Pfefferspray und Rauchtöpfe sichergestellt. Die HoGeSa-Teilnehmer wurden anschließend mit einem Bereichsbetretungsverbot und einer Entfernungspflicht belegt und über die Hohenzollernbrücke zum Deutzer Bahnhof begleitete, von wo aus sie die Innenstadt verlassen mussten.

Wie die genauen Auflagen für die HoGeSa-Versammlung lauteten konnte die Kölner Polizei aktuell nicht beantworten. Ebenso nicht, aus welchen Städten die Teilnehmer der HoGeSa-Versammlung nach Köln angereist waren.

Gleichzeitig fand in Köln eine von linken und kurdischen Gruppen organisierte Demonstration gegen die Innenministerkonferenz statt, die in der kommenden Woche in Köln über die Bühne geht. Der 1. FC Köln spielte zur selben Zeit gegen den FC Augsburg.

Bereits am Vortag kam es im Bochumer Stadion zu Auseinandersetzungen zwischen Bochumer Hooligans, die in HoGeSa organisiert sind und Bochumer Ultras, die sich zuvor gegen den HoGeSa Aufmarsch im Oktober in Köln positionierten (Faszination Fankurve berichtete gestern). (Faszination Fankurve, 07.12.2014)


www.faszination-fankurve.de






08.12.2014

 

CSU-Vorschlag sorgt auch bei Schwesterpartei für Kopfschütteln


Zuwanderer sollen auch zuhause deutsch sprechen - nicht nur die Opposition, auch die Schwesterpartei CDU kritisiert den CSU-Voschlag. Bosbach hingegen versucht zu vermitteln.

«Mein Verständnis von christdemokratischer Politik ist, dass wir uns zu dem, was in den vier Wänden einer Familie passiert, in äußerster Zurückhaltung üben», sagte der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Thomas Strobl: «Privat bleibt privat.»

CDU-Präsidiumskandidat gegen staatliche Sprachkontrolle

Beim CDU-Bundestagsabgeordneten und CDU-Präsidiumskandidaten Jens Spahn sorger die von der Schwesterpartei CSU angestoßenen Sprachvorgaben für Migranten in Deutschland für wenig Sympathie. »Grundsätzlich muss es unser Ziel sein, dass jeder, der in Deutschland dauerhaft bleiben will, auch Deutsch können muss. Von staatlicher Sprachkontrolle zu Hause halte ich dagegen nichts», sagte Spahn am Sonntag der Onlineausgabe der Dortmunder »Ruhr Nachrichten». »Es schadet übrigens nicht, wenn Kinder zweisprachig aufwachsen», fügte er hinzu.


Bosbach verteidigt CSU-Vorschlag

Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Wolfgang Bosbach (CDU), nahm die CSU hingegen in Schutz: «In dem Antrag der CSU geht es erkennbar nicht um die Einführung einer Rechtspflicht, zu Hause deutsch zu sprechen, das entscheidet ohnehin jede Familie individuell. Sondern um die Betonung der Bedeutung von Sprachkenntnissen für eine erfolgreiche Integration, insbesondere von Kindern», sagte er sagte der «Passauer Neuen Presse».


CSU berät Thema Deutschpflicht

Der CSU-Vorstand will am heutigen Montag einen Leitantrag zum Thema Migration verabschieden, der auf dem Parteitag am kommenden Wochenende dann beschlossen werden soll. In dem von vielen Medien zitierten Antrag heißt es in der umstrittenen Passage: »Wer dauerhaft hier leben will, soll dazu angehalten werden, im öffentlichen Raum und in der Familie deutsch zu sprechen.» Der Vorstoß hatte am Wochenende für harsche Kritik aus der Opposition und für Spott im Netz gesorgt hatte. 

CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer verteidigte den Vorstoß und wies die Kritik daran entschieden zurück. «Uns geht es darum, dass neben der Muttersprache auch deutsch gesprochen wird.» Es gehe um Motivation und nicht um Gängelung. 

 

http://www.augsburger-allgemeine.de







06.12.2014

Grossrazzia: Bremen verbietet Salafisten-Verein

 

Es ist die größte Aktion gegen radikale Muslime in der Bremer Geschichte: Mehr als hundert Polizisten haben Moschee und Räume des "Kultur- und Familienvereins" durchsucht. Der Verein ist ab sofort verboten. Indes rufen NRW-Politiker vor einer Anti-Islam-Demo am Montag in Düsseldorf zu Toleranz auf.

Am Nachmittag ging die Polizei gegen den salafistischen Kultur & Familien Verein (KuF) im Stadtteil Gröpelingen vor, teilte Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) am Freitag mit. Ein großes Polizeiaufgebot durchsuchte die Räume des Vereins einschließlich einer Moschee sowie zahlreiche Privatwohnungen. Von den Teilnehmern des Freitagsgebets wurden die Personalien festgestellt. 

Nach Informationen von Radio Bremen wirft der Senator dem Verein vor, gegen die verfassungsmäßige Ordnung und den Gedanken der Völkerverständigung zu verstoßen. Er gilt als die Bremer Anlaufstelle für radikale Salafisten, rund 70 sollen sich dort regelmäßig treffen. Der Verfassungsschutz beobachtet den Verein seit 2007.

Nach Radio-Bremen-Informationen sind bereits 15 Erwachsene aus dem Umfeld des KuF nach Syrien ausgereist, um dort den sogenannten "Islamischen Staat" (IS) zu unterstützen.

Politiker rufen vor Anti-Islam-Demo zu Verständigung auf

Derweil rufen vor der für Montag angekündigten Anti-Islam-Demonstration in Düsseldorf Landtagspräsidentin Carina Gödecke und Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) zu einem friedlichen Miteinander der Religionen auf. Der Landtag NRW und die Landeshauptstadt Düsseldorf setzten sich "geschlossen und mit größtem Engagement für Toleranz und Integration" ein und damit "ganz entschieden gegen Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus in unserer Gesellschaft", heißt es in einer am Freitag in Düsseldorf veröffentlichten Erklärung der Politiker.

Die rechtspopulistische Gruppierung "Düsseldorfer gegen die Islamisierung des Abendlandes" (DÜGIDA) hatte zu der Kundgebung vor dem nordrhein-westfälischen Landtag aufgerufen.

 

deutschlandfunk.de





06.12.2014

CSU: Ausländer sollen auch zu Hause Deutsch sprechen


Ausländer in Deutschland sollen sich grundsätzlich auf Deutsch unterhalten, auch in der eigenen Familie. Dies fordert die CSU - und erntet dafür umgehend heftige Kritik.

Die CSU fordert in Deutschland lebende Ausländer auf, sich grundsätzlich auf Deutsch zu unterhalten – in der Öffentlichkeit und auch zu Hause in der eigenen Familie. "Wer dauerhaft hier leben will, soll dazu angehalten werden, im öffentlichen Raum und in der Familie Deutsch zu sprechen", heißt es in einem Leitantragsentwurf für den Parteitag Ende kommender Woche, der an die CSU-Spitze verschickt wurde. Über die Papiere wird der Vorstand am Montag beraten. 

Angesichts der hohen Flüchtlingszahlen verlangt die CSU zudem ein Milliarden-Hilfsprogramm der Europäischen Union.

Ernst machen wollen die Christsozialen mit ihrer Forderung nach einem Abbau der kalten Progression: Damit solle am 1. Januar 2017 begonnen werden.

Der Sprachvorschlag sorgte umgehend für Kritik, Kopfschütteln und Spott. Der integrationspolitische Sprecher der SPD, Arif Tasdelen, sagte, dies sei eine völlig absurde Einmischung in das Privatleben der Menschen. "Warum sollte ein in Bayern lebendes amerikanisches Ingenieur-Ehepaar in seiner Wohnung nicht mehr Englisch miteinander sprechen? Oder warum sollte ein italienischer Gastwirt nicht mehr seine Muttersprache verwenden dürfen?"

"Lebensfremder geht's nicht"

Grünen-Chef Eike Hallitzky kritisierte: "Die Sprachwahl daheim diktieren? Lebensfremder geht's nicht. Fehlt nur noch, dass die CSU den Bürgerinnen und Bürgern vorschreiben will, dass der Wohnzimmerteppich weiß-blau sein soll."

Auch aus der eigenen Partei gibt es Kritik. Martin Neumeyer, Integrationsbeauftragter der bayerischen Staatsregierung und Landtagsabgeordneter der CSU sagte gegenüber der "Süddeutschen Zeitung": "Das ist ein Schmarrn! Machen wir dann demnächst die Videoüberwachung in den Küchen?" CDU-Genralsekretär Peter Tauber äußerte sich auf Twitter ebenfalls kritisch:

Von Zuwanderern will die CSU eine Identifikation mit "bayerischen Werten": "Die Menschen kommen zu uns ins erfolgreiche Bayern, weil sie hier die besten Zukunftschancen für sich und ihre Familien sehen. Die Menschen kommen zu uns, weil sie sich mit unseren bayerischen Werten identifizieren. Das erwarten wir auch."

Eine "Zuwanderung in die Sozialsysteme" lehnt die CSU weiter mit harschen Worten ab: "Wer nur nach Deutschland kommt, um sich in die soziale Hängematte zu legen, dem werden wir Sozialleistungen verweigern."

 

Tagesspiegel.de




06.12.2014

Staatsanwaltschaft klagt 14 Salafisten an


Anklage gegen 14 mutmaßliche Islamisten aus Schleswig-Holstein und Hamburg: Nach Informationen von NDR 1 Welle Nord wirft die Hamburger Staatsanwaltschaft den Männern vor, als Mitglieder einer verbotenen salafistischen Vereinigung aktiv gewesen zu sein. Im Juni 2013 hatten Ermittler im Zuge einer Razzia die Wohnungen der Beschuldigten in Hamburg und Schleswig-Holstein sowie eine Moschee in Hamburg-Harburg durchsucht.

Landgericht Hamburg entscheidet über Hauptverfahren

Die Männer sollen Teil des verbotenen salafistischen Netzwerks "Millatu Ibrahim" sein. Laut Staatsanwaltschaft soll ein Hamburger der Rädelsführer der Gruppe gewesen sein und wird sich deshalb wohl vor Gericht verantworten müssen. 13 weiteren Angeklagten wird die Mitgliedschaft in der Islamisten-Vereinigung vorgeworfen. Es geht nicht um die Vorbereitungen eines konkreten Anschlags.

Unter den Angeklagten sind drei Pinneberger, ein Mann aus Elmshorn und ein weiterer aus Lübeck. Eines der Mitglieder solle zudem gegen das Waffengesetz verstoßen haben, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Nana Frombach. Die Männer sind zwischen 22 und 34 Jahre alt. Das Hamburger Landgericht muss nun entscheiden, ob und wann das Hauptverfahren eröffnet wird.

Höchststrafen bei drei bis fünf Jahren

Alle Beschuldigten, überwiegend deutsche Staatsbürger, sind nach Angaben der Staatsanwaltschaft auf freiem Fuß. Sollte es zu einem Prozess und einer Verurteilung kommen, liegt die Höchststrafe für den mutmaßliche Rädelsführer bei fünf Jahren, für die anderen bei drei Jahren. Sie seien noch nicht einschlägig vorbestraft.

Verein zwangsaufgelöst

Vor rund zweieinhalb Jahren hatte der damalige Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) die Vereinigung mit der Begründung verboten, dass sie sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung und den Gedanken der Völkerverständigung richte. Der Verein wurde damals zwangsaufgelöst, das Vermögen beschlagnahmt und eingezogen.

Eines der Mitglieder war der ehemalige Berliner Rapper "Deso Dogg", der sich inzwischen "Abu Talha, der Deutsche" nennt. Er hatte die Bundesrepublik nach dem Verbot verlassen und gehört nach Erkenntnissen des Berliner Verfassungsschutzes inzwischen zum engeren Kreis der Terrororganisation Islamischer Staat (IS). Nun rufe er radikalisierte Salafisten in Deutschland auf, sich der Organisation anzuschließen.


 Ndr.de

 


06.12.2014

Kämpfe zwischen Armee und Islamisten im Libanon - Geisel ermordet

dpa Beirut. Nach der Tötung eines weiteren entführten Soldaten durch radikale Islamisten sind im Nordosten des Libanons heftige Kämpfe zwischen Armee und Extremisten ausgebrochen. Kämpfer der Al-Nusra-Front und der Terrormiliz Islamischer Staat hätten in Arsal nahe der syrischen Grenze das libanesische Militär angegriffen, sagte ein Armeesprecher. In der Region kommt es seit Monaten immer wieder zu Kämpfen zwischen Dschihadisten aus dem Bürgerkriegsland Syrien und dem Militär. Die Al-Nusra-Front hatte über Twitter mitgeteilt, sie habe einen entführten libanesischen Soldaten umgebracht.


faz.net

 


05.12.2014


Proteste: In Europa brodelt es immer mehr



Massenproteste kennt man in Europa ja eher aus Ländern wie Griechenland, Italien, Frankreich oder Spanien. Doch die umfangreichen Sparmaßnahmen der Regierungen quer über den Kontinent sorgen dafür, dass selbst die wohlhabenderen Länder immer öfter mit Bürgerprotesten und Demonstrationen überzogen werden.


In Brüssel demonstrieren über 100.000 Menschen gegen die Sparpläne der Regierung, in Irland protestierten zehntausende Menschen gegen Wassergebühren und in Deutschland und Österreich finden jeden Montag Abend Friedensmahnwachen statt. Die beinahe schon alltäglich gewordenen Protestmärsche in Griechenland, Italien, Frankreich oder Spanien fallen schon gar nicht mehr auf. An allen Ecken und Enden des Kontinents fangen die Menschen an, ihren Unmut auf die Straßen zu tragen, da sie sich von der Politik im Stich gelassen fühlen.

Ob es sich um die Wirtschafts- und Sozialpolitik handelt, die Außenpolitik, den Umgang der Politik mit Flüchtlingen, die mangelnde Unterstützung für die Kurden in Kobane, oder aber auch die radikalislamisch-salafistische Szene in Deutschland – von rechts bis links, von konservativ bis sozialistisch, aus allen politischen Milieus sammeln sich immer mehr Menschen auf den Straßen. Wenn wählen gehen schon nichts an der Lage ändert, dann vielleicht der offene Protest.

contra-magazin.com

04.12.2014

 



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04.12.2014

Ägyptens Polizei verhindert Großkundgebung.
Nur wenige Salafisten demonstrieren

Nur wenige Salafisten demonstrieren

In Ägypten ist der Versuch von Islamisten gescheitert, zum ersten Mal seit Monaten wieder Tausende Menschen zu einer Großkundgebung gegen die Regierung zu mobilisieren. Nur wenige Demonstranten folgten dem Aufruf der "Salafistischen Front". Vereinzelt kam es zu Protesten, die die Sicherheitskräfte in den meisten Fällen aber schnell niederschlugen.

Lediglich im Osten Kairos eskalierte die Situation: Dort lieferten sich im Viertel Matarija Demonstranten und Polizei Auseinandersetzungen, bei denen laut Regierungsangaben zwei Demonstranten getötet wurden. Auch auf Seiten des Militärs gab es an anderer Stelle Tote: Drei Offiziere wurden in voneinander unabhängigen Schießereien getötet, zwei in Kairo, einer in Alexandria.

Die "Salafistische Front" wirft der Regierung einen Krieg gegen den Islam vor. Seit dem Sturz des islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi im Juli 2013 geht die vom Militär gestützte Regierung mit harter Hand gegen dessen Muslimbruderschaft und andere Islamisten vor. Sie ließ bislang mindestens 15.000 Mursi-Anhänger festnehmen. Bei blutigen Auseinandersetzungen wurden zudem mehr als 1400 islamistische Demonstranten getötet.

Sicherheitskräfte drohten mit tödlicher Gewalt

Auch vor der für heute geplanten Großkundgebung hatten die Sicherheitskräfte damit gedroht, "tödliche Gewalt" gegen Unruhestifter anzuwenden. Mehr als 140 Islamisten nahm die Polizei vorsorglich fest. Schon am Morgen patrouillierten gepanzerte Fahrzeuge durch Kairo, Hubschrauber kreisten über der Stadt. Die zum Präsidentenpalast und Verteidigungsministerium führenden Straßen wurden mit Betonblöcken abgeriegelt.

Viele Moscheen, die von den Organisatoren als Sammelplätze für die Großkundgebung festgelegt worden waren, blieben weitgehend leer. Bei den Freitagsgebeten riefen von der Regierung bestellte Geistliche dazu auf, den Demonstrationen fernzubleiben.

Die verbotene Muslimbruderschaft von Ex-Präsident Mursi hatte den Protestaufruf der Salafisten unterstützt, ihre Unterstützer aber vor gewalttätigen Auseinandersetzungen gewarnt. Es gebe glaubwürdige Nachrichten über "abscheuliche Verschwörungen" von Geheimdiensten, Polizei und ihren bezahlten Schlägern, im großen Stil Massaker zu verüben.

 tagesschau.de





04.12.2014

Österreich: "Ebu Tejma" soll Salafisten-Schlüsselfigur sein


Der in Wien festgenommene Prediger „Ebu Tejma“ gilt laut Staatsanwaltschaft als Schlüsselfigur des Salafistennetzwerks. Er soll bei Predigten 14 Personen so radikalisiert haben, dass sie sich der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien angeschlossen hätten, berichtet der „Kurier“.

Der „Kurier“ (Mittwoch-Ausgabe) beruft sich auf ihm vorliegende Teile des Gerichtsaktes. „Ebu Tejma“ habe aufgrund seiner „Prediger-, Lehr- und Ideologisierungsarbeit“ eine „zentrale Stellung bei der Anwerbung“, wird die Staatsanwaltschaft zitiert. Mindestens drei der in der Vorwoche festgenommenen Verdächtigen sind demnach Rückkehrer und gelten als besonders gefährlich, weil sie im Umgang mit Waffen und Sprengstoff geschult seien.

Neben zwei Wiener Moscheen sei ein Grazer Moschee-Verein im Visier des Verfassungsschutzes gestanden, berichtete der „Kurier“. Dort sollen Angeworbene ideologisch und körperlich für den Dschihad ausgebildet worden sein. „Ebu Tejma“ sei dort Gastprediger gewesen, außerdem soll er 20.000 Euro an den IS überwiesen und Kontakt zu Vertretern des IS in der Türkei gehabt haben.

Jüngste Inhaftierte sind 22 Jahre alt

Der Hauptverdächtige dürfte sich noch in Wien in Haft befinden, ebenso wie ein gleichaltriger Mann und zwei 22-Jährige, die ebenfalls in Wien festgenommen wurden, berichtete die APA. Weiters in Wien festgenommen wurden ein 24-jähriger und ein 27-jähriger Mann. Sie alle sollen demnächst nach Graz ins Landesgericht überstellt werden - mehr dazu in Großrazzia: Sechs Verdächtige vor Überstellung.

In Graz wurde über zwei Männer im Alter von 43 bzw. 46 Jahren die U-Haft verhängt. Vier Männer im Alter von 21 bis 32 Jahren waren zwar in Graz festgenommen worden, wurden aber nach der Haftverhandlung wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Verdächtigen wurden wegen des Verdachts der terroristischen Vereinigung (Paragraf 278b) und der Terrorismusfinanzierung (278d) festgenommen.

Verteidiger: „Falscher Verdacht“

„Ebu Tejmas“ Verteidiger Lennart Binder sprach in dem Bericht von einem „falschen Verdacht“: „In keiner Predigt tätigt er die Formulierung, jemand soll nach Syrien in den Krieg ziehen“, wurde er im „Kurier“ zitiert. Ein Kenner der Materie bezeichnete die Angaben in dem Bericht als „durchaus plausibel“.

Der mutmaßliche Salafisten-Prediger, der in einem Gemeindebau in der Donaustadt festgenommen wurde, wies die Vorwürfe schon davor zurück - mehr dazu in „Ebu Tejma“ bestreitet Dschihad-Rekrutierung, Nach Razzia: Verdächtiger schweigt und in „Ebu Tejma“ in Untersuchungshaft. Insgesamt wurden am vergangenen Freitag 14 Verdächtige festgenommen, 13 im Zuge der Razzia mit rund 900 beteiligten Beamten, einer etwas später. Zahlreiche Wohnungen und Fahrzeuge wurden durchsucht - mehr dazu in Razzia: Festnahme im Gemeindebau.

Neue Beratungsstelle und Hotline

Die Regierung will die Präventionsarbeit unterdessen verstärken. Am Montag wurde eine neue „Beratungsstelle Extremismus“ und eine Hotline präsentiert. Dabei gehe es nicht nur um Dschihadismus, sondern alle Formen des Extremismus, erklärte Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP). Neben der Hotline (0800 2020 44) bestehe die Beratungsstelle aus einem mobilen Team, deren Mitarbeiter für Kriseninterventionen ausgebildet seien und die Familien oder Freunde schnell aufsuchen können - mehr dazu in „Ebu Tejma“ in Untersuchungshaft.

orf.at



04.12.2014

Rechts orientierte Wutbürger

Kurz vor der Dresdner Semperoper werden am Sonntag 7500 Islam-Gegner von Gegendemonstranten gestoppt. Die Polizei muss nicht eingreifen.
(Foto: Arno Burgi/dpa)


Hooligans, Rechtsextreme, aber auch Konservative: In Deutschland wächst die Sorge vor islamfeindlichen Protesten, bei denen sich Bürgertum und Neonazis vermischen. Forscher warnen vor der Massenbewegung, in der sich allgemeine Wut entlädt.

Wer sich auf die Suche nach der Islamisierung des Abendlandes begibt, der wird an diesem Montag in Dresden nur im Galgenhumor fündig. Neben dem Treffpunkt des Bündnisses Pegida leuchtet im Abenddunkel die Werbetafel eines Kaufhauses. Bei "Ihr Teppichfreund" ist der Orient Auslegware, und das ist er, im übertragenen Sinne, auch für Lutz Bachmann.

Bachmann ist der Sprecher der "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes", die seit sieben Wochen zu "Spaziergängen" genannten Demonstrationen durch Dresden einladen. Immer mehr Menschen folgen dieser Einladung, am Montag sind es nach Angaben der Polizei 7500. Ihre Motive, ihre Sorgen, ihre Berechtigung? Ein schwieriges Feld, exemplarisch bestellt von Wortführer Bachmann.


Süddeutsche.de



02.12.2014

CDU-Vize Klöckner fordert Burka-Verbot

Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner plädiert dafür, dass Frauen in der Öffentlichkeit keine Burka tragen dürfen. Und der CDU-Politiker Spahn sagt: „Auf unsere Werte darf es keinen Rabatt geben.“


Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner hat sich für ein Burka-Verbot in der Öffentlichkeit ausgesprochen. „Die Burka-Vollverschleierung steht für mich nicht für religiöse Vielfalt, sondern für ein abwertendes Frauenbild“, sagte die rheinland-pfälzische Landespartei- und Landtagsfraktionschefin der „Rheinischen Post“.

Sie verwies dabei auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland: Das Grundgesetz bestehe darauf, dass Frauen und Männer gleich viel wert seien. Außerdem gehöre es zu einer offenen Gesellschaft, jemandem offen ins Gesicht schauen zu können. „Ich bin dafür, dass Vollverschleierung verboten wird.“

„Die meisten leben unsere Werte“

Eine Burka verschleiert den ganzen Körper und lässt nur die Augen frei. In Frankreich, Belgien und der Schweiz ist das Kleidungsstück in der Öffentlichkeit verboten. In Deutschland hatte zuletzt der CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Spahn ein Verbot gefordert.

Auch Spahn legte nun nach: Vor dem Integrationsgipfel im Kanzleramt an diesem Montag warnte er seine Partei vor falscher Rücksichtnahme in der Integrationsdebatte. Die allermeisten Migranten, die nach Deutschland gekommen seien, hätten sich gut integriert „und leben unsere Werte“, sagte Spahn der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“. Aber in manchen Stadtteilen in Deutschland gebe es Parallelwelten. Es sei doch „klar, dass das Angst schürt“.

Der CDU-Politiker, der sich als Kandidat für die Junge Union und die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung auf dem CDU-Parteitag in
Köln in der kommenden Woche für einen Sitz um das Präsidium bewirbt, sagte weiter: „Es darf auf unsere Werte keinen Rabatt geben, nur weil jemand aus einer anderen Kultur oder Religion kommt.“ Errungenschaften wie die Meinungsfreiheit, der Schutz von Minderheiten und die Gleichberechtigung der Frau seien „nicht verhandelbar“. Spahn forderte seine Partei auf, das Thema Integration „auch ehrlich zu diskutieren“.


faz.de



02.12.2014


                                                Tod einer Legende






02.12.2014

Erschreckende Studie zu Ausländerfeindlichkeit: Zehn Prozent der Deutschen wollen einen "Führer"


Asylbewerber sind Schmarotzer und Arbeitslose faul - Vorurteile sind hierzulande noch immer weit verbreitet. Viele Deutsche sind der Meinung, der Nationalsozialismus habe auch gute Seiten gehabt.

Trotz eines allgemeinen Rückgangs rechtsextremer Einstellungen in der Bevölkerung sind Ressentiments gegen bestimmte Gruppen wie Asylbewerber oder Langzeitarbeitslose weit verbreitet. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung hervor, die am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. Die Autoren mahnten, rechte Haltungen machten sich zunehmend in subtileren Formen bemerkbar. Die Stiftung gibt die Studie alle zwei Jahre heraus und untersucht damit, in welchem Ausmaß rechtsextreme Einstellungen in der Bevölkerung verbreitet sind. In diesem Jahr wurden dazu zwischen Juni und August rund 2000 Bürger befragt.

Explizit rechtsextreme Einstellungen sind in den vergangenen Jahren demnach deutlich weniger geworden und auf einem neuen Tiefstand. Einer der Studienautoren, der Bielefelder Sozialpsychologe Andreas Zick, sagte, der Rückgang sei erfreulich und gehe wohl zurück auf politische Bildungsarbeit und die gesellschaftliche Aufarbeitung der Verbrechen der rechten Terrorzelle NSU. Allerdings meinen noch immer gut zehn Prozent der Bevölkerung, der Nationalsozialismus habe auch seine guten Seiten gehabt - und Deutschland bräuchte einen "Führer", der das Land "zum Wohle aller mit starker Hand regiert".

Kein echter Wandel durch NSU-Schock

Die Studienautoren mahnten, es gebe keinen Grund zur Entwarnung. Möglicherweise scheuten sich manche Bürger nach dem NSU-Schock auch schlicht, rechte Haltungen offen zu äußern. Zu beobachten sei insgesamt eine Verlagerung weg von offensiven rechten Positionen hin zu "softeren" Ausdrucksformen - wie dem Pochen auf Vorrechte etablierter Gruppen und der Abwertung bestimmter anderer Gruppen.

So stimmen rund 60 Prozent der Bürger der Aussage zu: "Wer irgendwo neu ist, sollte sich erst mal mit weniger zufriedengeben." Mehr als 60 Prozent meinen nicht, dass der Staat großzügig bei der Prüfung von Asylanträgen sein sollte. Mehr als 40 Prozent sind der Ansicht, die meisten Asylbewerber würden in ihrer Heimat gar nicht verfolgt.

Langzeitarbeitslosen schlagen ebenfalls starke Ressentiments entgegen. Fast die Hälfte der Bürger unterstellt ihnen, sie seien nicht wirklich interessiert daran, einen Job zu finden. Mehr als 60 Prozent finden es "empörend, wenn sich die Langzeitarbeitslosen auf Kosten der Gesellschaft ein bequemes Leben machen". Zick sagte, es gebe einen rabiaten "marktförmigen Extremismus" in Deutschland, der ausgeprägtem Effizienzdenken folge. Menschen, die nicht so viel für die Gesellschaft leisteten, sondern eher Kosten verursachten, stießen in dieser Denkweise auf Ablehnung.

AfD-Sympathisanten fallen besonders auf

Besonders verbreitet sei ein solcher Fokus auf Wettbewerb und die Vormacht des Stärkeren unter Anhängern der eurokritischen Partei AfD. Auch anderen Gruppen gegenüber - wie Muslimen oder Sinti und Roma - gibt es laut Studie verbreitete Vorbehalte in Deutschland. Etwa 38 Prozent der Bevölkerung meinen, Sinti und Roma neigten zu Kriminalität. Fast 20 Prozent finden, Muslimen sollte die Zuwanderung nach Deutschland untersagt werden.

Was den Machern der Studie ebenfalls Sorgen bereitet: Etwa die Hälfte der Befragten meinen, Rechtsextremismus werde in den Medien «hochgekocht» und es wäre am besten, die Rechten gar nicht zu beachten. Die Autoren mahnten jedoch, den Rechtsextremismus zu ignorieren, sei keineswegs eine Lösung.



n24.de



02.12.2014


CDU-Vize Klöckner fordert Burka-Verbot

Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner plädiert dafür, dass Frauen in der Öffentlichkeit keine Burka tragen dürfen. Und der CDU-Politiker Spahn sagt: „Auf unsere Werte darf es keinen Rabatt geben.“









01.12.2014


Islamic-News war offline weil...

Es ist ein Missverständnis mit dem Anbieter geschehen, daher war die Internetseite für einige Tage nun offline! 
Ab jetzt sind wir wieder da inscha Allah und das Missverständnis wurde beseitigt.



 

 

                      


01.12.2014

Nürnberger Rassegesetze 2.0 – Israel will Nichtjuden zu Bürgern zweiter Klasse erklären

 

Würde man in Deutschland oder Österreich damit beginnen, die Staatsbürger nach Ethnie aufzuspalten und entsprechend anders zu behandeln, wäre der Aufschrei groß. Doch in Israel hat die Knesset genau das gemacht: das neue Nationalstaatsgesetz unterscheidet zwischen jüdischen und nichtjüdischen Staatsbürgern. Die Nürnberger Rassegesetze sind bald wieder da.

Das was bislang inoffiziell der Fall war, soll bald schon gesetzlich festgeschrieben werden: All jene israelischen Staatsbürger die nicht jüdische Religionsangehörige sind, sollen bald schon kein offizieller Teil des Staates Israel mehr sein. Israel soll – so der Wille der konservativen, rechten und religiösen Parteien – als Nationalstaat der Juden deklariert werden. Für die autochthone arabische Bevölkerung ist darin kein Platz mehr. Und das, obwohl es sich hierbei um eine autochthone Bevölkerung handelt – wie beispielsweise die Slowenen in Kärnten oder die Dänen in Schleswig.

Schon jetzt kämpfen die arabischen Israelis mit massiven Vorurteilen. Für viele jüdische Israelis sind sie potentielle Terroristen. Viele andere jüdische Israelis hingegen fordern schon seit Jahrzehnten die absolute Gleichstellung der arabischen Bevölkerung. Immerhin haben sowohl die Juden wie auch die Araber die selben historischen Wurzeln, wie genetische Vergleiche zeigen. Hebräisch zählt wie das Arabische oder das Aramäische zu den afroasiatischen Sprachen.

Auch wenn Premierminister Benjamin Netanjahu (Likud) und vor allem der rechtskonservative Teil der Knesset für dieses neue Nationalstaatsgesetz plädieren – es gibt genauso viele Kritiker. Israels Präsident Reuven Rivlin (ein Parteifreund Netanjahus) sagte: "Judentum und Demokratie bilden unauflösbar miteinander verknüpft die beiden festen Fundamente unseres Staates. Wird eines entfernt, bricht das ganze Gebäude zusammen." Justizministerin Zipora Livni (zionistisch-liberale Partei Kadima) und Finanzminister Yair Lapid (liberal-sakuläre Partei Jesch-Atid), lehnen den Gesetzesentwurf ebenfalls bisher ab.


Contra-magazin.de

 

 


 

01.12.2014


Neue Attacke von Erdoğan: Westen mag keine Muslime, nur ihr Geld

 

Am Vorabend des Papst-Besuches hat sich der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan mit scharfen Worten an den Westen gewandt. Seiner Ansicht nach sei dieser nicht in der Lage, die Probleme im Nahen Osten zu lösen. Der Grund liegt für das Staatsoberhaupt auf der Hand: Der Westen möge sie nicht. Es gehe einzig darum, dem Geld zu folgen.

Der türkische Präsident Erdoğan sorgte am Donnerstag vor Vertretern der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (COMCEC) in Istanbul mit seiner Hetze gegen westliche Staaten für einen Eklat. Seiner Ansicht nach seien sie keine Freunde. Es gehe ihnen um Reichtum, nicht um die Menschen.

„Nur wir können unsere Probleme lösen. Ich spreche offen: Ausländer mögen Öl, Gold und Diamanten, sie mögen billige Arbeitskräfte in der islamischen Welt, und sie mögen Zwist und Streit im Nahen Osten. Aber, glauben Sie mir, uns mögen sie nicht“, zitiert die türkische Zeitung Hürriyet Präsident Erdoğan. „Sie sehen uns an wie Freunde, aber sie erfreuen sich an unserem Tod und an dem unserer Kinder. Wie lange werden wir das aushalten?“

Nach Ansicht von Erdoğan seien die Ländern des Nahen Ostens durchaus in der Lage, ihre Probleme eigenständig und ohne Hilfe aus dem Westen in den Griff zu bekommen - solange sie vereint seien. „Die einzige Bedingung, um die Krise in der islamischen Welt zu überwinden, ist die Einheit, Solidarität und Allianz.“ Immerhin hätten die sich jüngst wirtschaftlich entwickelten islamischen Staaten sowohl die größten humanitäre als auch politische Krise in ihrer Geschichte gleichzeitig erlebt. „Wenn wir gemeinsam handeln, werden wir die Einsamkeit von Palästina, die fast ein Jahrhundert dauert, beenden (…) Es ist möglich, das Blutvergießen im Irak und die Tötung von syrischen Kindern zu beenden, wenn wir uns vereinen.“

Noch einmal ging der Präsident bei dieser Gelegenheit auf seine umstrittenen Aussagen zur Entdeckung Amerikas durch die Muslime ein (mehr hier). „Ich war das Ziel heftiger Kritik durch die westlichen Medien. Nur weil ich ein durch wissenschaftliche Forschung belegtes Faktum wiederholt habe, werde ich angegriffen von westlichen Medien und Fremden unter uns, die an einem Ego-Komplex leiden.“

Erdoğan betonte bereits vor einigen Tagen noch einmal, dass diese Theorie ursprünglich nicht von ihm stamme. Im Gegenteil sei diese noch nicht einmal neu. Auch in den Büchern des Professors emeritus Fuat Sezgin vom Institut für Geschichte der Arabisch-Islamischen Wissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main würde sie erwähnt. In der Tat hätten eine ganze Reihe von Akademikern in der Türkei und in der Welt diese Behauptung aufgestellt, so der Präsident weiter. Westlichen Quellen sollte seiner Ansicht nach nicht bedingungslos vertraut werden, ganz so, als ob es „heilige Texte“ wären.

Die Geschichtsschreibung rechnet dem Genuesen Kolumbus die Entdeckung Amerikas im Jahr 1492 zu. Die «Washington Post» berichtete am Sonntag, Erdoğan berufe sich offensichtlich auf den umstrittenen Forscher Youssef Mroueh von der As-Sunnah-Stiftung Amerikas. Mroueh schreibt in einem Papier, Muslime aus Spanien und West-Afrika hätten Amerika «mindestens fünf Jahrhunderte vor Kolumbus» entdeckt.

 

http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de

 


01.12.2014


Grundschule verbietet Mutter mit Niqab, ihren Sohn abzuholen !

Die Essener Bodeschwing Grundschule hat einer Niqab tragenden Muslima nun Verboten ihren Sohn von der Schule abzuholen. Ihr Wurde das betreten des Schulgeländes mit dem Niqab untersagt.

Zur begründung hieß es, das sich andere Eltern über ihre angsteinflößende Erscheinung beschwert hätten.

Dabei gilt im Allgemeinen das die Kleidung der Eltern eine reine Privatsache allerdings scheint dies nicht für Muslime zu gelten. Ganz besonders nicht für die praktizierenden Muslime.

Ähnliche Vorfälle hat es in der jüngsten Vergangenheit des öfteren gegeben, sowohl an Schulen als auch an Kindergärten und anderen Orten.

So hat beispielsweise das Baden Württembergische Kultusministerium erst kürzlich alle Schulen aufgefordert, auf die teilnahme aller Mädchen und Jungen am gemeinsamen Schwimmunterricht zu bestehen und die weigerung aus Religiösen gründen nicht mehr zu akzeptieren.

Den Muslimischen Schwestern und den Muslimen im allgemeinen wird das praktizieren ihrer Religion kontinuierlich erschwert und man versucht uns unsere Religion stückweise weg zu nehmen durch neue Gesetze, Verbote, Diskriminierungen, Berichterstattungen usw

Weder die Juden noch die Christen werden mit dir zufrieden sein, bis du ihremGlaubensbekenntnis folgst.   Sag:  Gewiß,  Allahs  Rechtleitung  ist die  (wahre)Rechtleitung. Wenn du jedoch ihren Neigungen folgst nach dem, was dir anWissen zugekommen ist, so wirst du vor Allah weder Schutzherrn noch Helfer haben.

(Sure 2: Vers 120)

 


01.12.2014

 

Großrazzia in Österreich gegen mutmaßliche Islamisten-Helfer

 

In der Steiermark und in Wien wurden Wohnungen und Fahrzeuge durchsucht: Bei einer Großrazzia hat die österreichische Polizei 13 mutmaßliche Unterstützer von Islamisten festgenommen.

Wien - Rund 5000 Polizisten waren bei der "Operation Palmyra" im Einsatz: Bei einer überregionalen Razzia hat die österreichische Polizei 13 mutmaßliche Unterstützer von Islamisten festgenommen. In der Steiermark und in Wien seien Wohnungen und Fahrzeuge durchsucht worden, teilte die Staatsanwaltschaft Graz am Freitag mit.

Unter anderem seien terroristisches Propagandamaterial, elektronische Datenträger und Bargeld beschlagnahmt und 16 Personen vernommen worden. Sie würden der Mitgliedschaft in terroristischen Vereinigungen im Zusammenhang mit der Rekrutierung junger Menschen für den Bürgerkrieg in Syrien verdächtigt.

Einer der Hauptverdächtigen, ein mutmaßlicher Hassprediger und Islamisten-Anführer, sei in Wien gefasst worden. Das berichtet die "Kronen-Zeitung" in ihrer Online-Ausgabe. Mirsad O. sei neben Österreich auch in der Schweiz und Deutschland für die Rekrutierung "Heiliger Kämpfer" für die Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) in Syrien verantwortlich und habe etliche radikalisierte Muslime in den Dschihad gelockt. Auch gelte der fünffache Vater aus Wien als führende Persönlichkeit im Finanzierungsnetzwerk des IS- Terrors.

Alarmstufe Rot in ganz Österreich

Innenministerin Johanna Mikl-Leitner lobte demnach die Razzia. Deren Botschaft an die Dschihadisten sei ganz klar: "Ihr seid hier nicht sicher!" Es handele sich bei der Aktion um "einen der größten Einsätze in der Geschichte des österreichischen Staatsschutzes". Man könne zum jetzigen Zeitpunkt "von einem bemerkenswerten Erfolg sprechen".

Die Vorbereitungen für die "Operation Palmyra", benannt nach einer Oasenstadt in Syrien, liefen demnach bereits seit zwei Jahren. Da durch die Verhaftungswelle einzelne Racheaktionen nicht ausgeschlossen würden, gelte bei den Sicherheitsbehörden im ganzen Land Alarmstufe Rot.

In Syrien tobt seit mehr als drei Jahren ein Aufstand gegen Präsident Baschar al-Assad. Außerdem hat der IS weite Teile des Landes sowie des benachbarten Irak unter seine Kontrolle gebracht und ein Kalifat ausgerufen. Der IS wird auch von Anhängern im westlichen Ausland unterstützt, die für die Gruppe etwa Geld sammeln oder nach Syrien oder in den Irak reisen, um dort an der Seite der Islamisten zu kämpfen.

Bislang sind nach offiziellen Angaben 3000 radikale Islamisten aus Europa dazu in die Krisenregionen gereist. Aus Deutschland sind es rund 550.

 

spiegel.de


01.12.2014

Gericht befindet Mubarak für nicht schuldig

  

Im Juni 2012 wurde der ehemalige ägyptische Machthaber Husni Mubarak zu lebenslanger Haft verurteilt, weil er für den Tod von mehr als 800 Menschen verantwortlich sein soll. Im Revisionsprozess wurde Mubarak nun aber für nicht schuldig befunden.

Ägyptens früherer Präsident Husni Mubarak ist in seinem neu aufgerollten Prozess von dem Vorwurf der Beihilfe zum hundertfachen Mord freigesprochen worden. Das Gericht in der Hauptstadt Kairo entschied am Samstag, dass der 86-Jährige nicht für den Tod von mehr als 800 regierungskritischen Demonstranten Anfang 2011 verantwortlich gemacht werden könne. Auch sieben führende Sicherheitsleute Mubaraks wurden freigesprochen. Mubarak verbüßt derzeit eine dreijährige Haftstrafe wegen der Veruntreuung öffentlicher Gelder.

Neben der Beihilfe zu hundertfachem Mord war der Ex-Staatschef wegen Korruption und Veruntreuung öffentlicher Gelder angeklagt. Auch von diesen Vorwürfen wurde er freigesprochen. Eine frühere Verurteilung Mubaraks zu lebenslanger Haft war wegen Verfahrensfehlern aufgehoben worden.

Mit dem Hubschrauber zum Saal geflogen

Mubarak war am Morgen mit einem Hubschrauber von einem Militärkrankenhaus in der Hauptstadt zu dem Verhandlungssaal geflogen worden. Er verfolgte die Urteilsverkündung im vergitterten Bereich für die Angeklagten, seine Augen waren wie stets hinter einer dunklen Sonnenbrille verborgen.

Mubarak war nach drei Jahrzehnten an der Macht im Februar 2011 nach einer wochenlangen Revolte gestürzt worden. Sein Nachfolger, der aus der Muslimbruderschaft hervorgegangene Mohammed Mursi, Ägyptens erster demokratisch gewählter Staatschef, wurde im Juli vergangenen Jahres vom Militär gestürzt.

 

Focus.de


27.11.2014

Bundesregierung will Islamisten 18 Monate den Personalausweis entziehen

 
Gewaltbereiten Islamisten soll künftig ein Entzug des Personalausweises von bis zu eineinhalb Jahren drohen, um zu verhindern, dass sie etwa nach Syrien oder den Irak ausreisen können. Das geht aus einem Gesetzentwurf aus dem Bundesinnenministerium hervor. Bislang war es den Terroranhängern auch ohne Reisepass möglich, ihr gewünschtes Ziel zu erreichen - beispielsweise über die Türkei.

Die deutschen Behörden sollen gewaltbereiten Islamisten künftig bis zu 18 Monate den Personalausweis entziehen können. Auf diese Weise will das Bundesinnenministerium verhindern, dass radikalisierte Islamisten von Deutschland in die Kampfgebiete nach Syrien oder Irak ausreisen. Das geht aus einem Gesetzentwurf aus dem Bundesinnenministerium hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Das RBB-Inforadio hatte als erstes über den Entwurf berichtet.

Zunächst ist demnach ein Entzug des Personalausweises von bis zu sechs Monaten vorgesehen. Danach kann die Maßnahme zweimal verlängert werden – und zwar jeweils um maximal sechs Monate. Verdächtige sollen stattdessen einen Ersatzausweis bekommen, mit dem sie Deutschland nicht verlassen dürfen.

Damit die Behörden Islamisten den Ausweis abnehmen können, ist eine Änderung des Personalausweisgesetzes nötig. Die Innenminister von Bund und Ländern hatten sich Mitte Oktober auf diesen Schritt verständigt. Die Kosten für die Einführung des neuen Ersatz-Personalausweises sind mit 400 000 Euro veranschlagt.

Bislang ist es bereits möglich, Terroranhängern den Reisepass zu entziehen. Viele Islamisten reisen aber mit einem Personalausweis in die Türkei und von dort weiter nach Syrien und in den Irak.

 

http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de




27.11.2014

Brandanschlag auf Moschee aufgeklärt


Bielefeld (ots) - Sechs Wochen nach einem Brandanschlag auf eine Moschee in Bad Salzuflen (Kreis Lippe) sitzen zwei Männer in Untersuchungshaft. Nach Informationen des in Bielefeld erscheinenden WESTFALEN-BLATTS (Donnerstagsausgabe) erließ das Amtsgericht Detmold am Mittwoch Haftbefehle wegen versuchten Mordes und schwerer Brandstiftung gegen zwei Männer. Es soll sich um jesidische Kurden aus Bielefeld handeln. Das Staatschutz-Kommissariat der Bielefelder Polizei geht nach WESTFALEN-BLATT-Informationen von religiösen und politischen Motiven aus, die im Zusammenhang mit den Auseinandersetzungen in Syrien und im Irak stehen könnten. In der Brandnacht am 11. Oktober hatte die Feuerwehr zwei muslimische Familien gerettet, die über der Moschee wohnten. Ein Kanister, den die Polizei am Tatort fand, soll zu den beiden Tatverdächtigen geführt haben.

 

http://www.presseportal.de



27.11.2014





27.11.2014

US-Drohnen töten 1.147 Zivilisten bei der Jagd auf 41 Terroristen


Die Amerikaner haben in den vergangenen Jahren 41 Extremisten unter Einsatz von Kampfdrohnen getötet. Doch die Zahl der damit in Verbindung stehenden zivilen Opfer, die als Kollateralschäden abgetan werden, ist weitaus höher. Sie liegt bei 1.147 Personen.

In den USA herrscht der Eindruck vor, dass Drohnen-Angriffe weit weniger Zivilisten in Mitleidenschaft ziehen als konventionelle Luftschläge. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Die Wahrscheinlichkeit, dass bei Drohnen-Angriffen Zivilisten getötet werden ist zehn Mal höher als bei konventionellen Luftschlägen.

Die USA haben bisher 41 Zielpersonen mit Drohnen getötet. Doch bei den Angriffen kamen weitere 1.147 Zivilisten ums Leben, berichtet der Guardian.

So kam am 15. Oktober 2010 eine Predator-Drohne in Pakistan zum Einsatz, um den Taliban Qari Hussain zu töten. Es mussten sechs Angriffe vorgenommen werden, um die Tötung umzusetzen. Doch bei dem Einsatz wurden auch 128 Zivilisten getötet, von denen 13 Kinder waren.

Auf den pakistanischen Taliban-Führer Baitullah Mehsud wurden sieben Drohnen-Angriffe ausgeführt, bis er getötet werden konnte. Im Zuge der Angriffe kamen 164 Zivilisten um.

In sieben Fällen scheiterten die Drohnen-Angriffe. Die Zielpersonen konnten nicht getötet werden. Dabei fanden insgesamt 25 Drohnen-Angriffe statt, bei denen 331 Zivilisten getötet wurden.

„Präsident Obama muss das amerikanische Volk über die menschlichen Kosten dieses Programms aufklären“, zitiert der Guardian Jennifer Gibson von der Menschenrechts-Organisation Reprieve.

Obama betont durchgehend, dass die Kampf-Drohnen Präzisions-Waffen seien, die zivile Opfer verhindern würden. Doch das sei offenbar purer Unsinn, so Gibson.

 

http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de




27.11.2014

US-Luftangriffe sorgen für Wut und Verärgerung
Immer mehr FSA-Kämpfer laufen zum IS über

Während kurdische YPG-Einheiten mithilfe der US-Luftschläge die Terrormiliz in Schach halten können, gewinnt IS in anderen Landesteilen an Boden. Vor allem auf FSA-Einheiten entfaltet der „Islamische Staat“ ungemeine Anziehungskraft. (Foto: reuters)

Die Offensive der Anti-IS-Koalition im Norden Syriens zeigt in einigen Teilen des Landes und des benachbarten Iraks Wirkung. Vor allem den Kämpfern der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) gelingt es, mithilfe der Luftunterstützung durch die US-geführte Mission die Terrormiliz zurückzudrängen oder zumindest an einem weiteren Vorrücken zu hindern.

Ähnlich sieht es in Teilen des Irak aus, und zwar überall dort, wo einheimische Bodentruppen präsent sind, die in der Lage sind, den Support aus der Luft zu nützen und auch starken Rückhalt in der Bevölkerung aufweisen.

Dies sind Entwicklungen, die zweifellos geeignet sind, den Enthusiasmus der Befürworter der Luftoffensive gegen den IS zu bestätigen. Allerdings scheint, glaubt man den Analysen des „Guardian“, auch in diesem Zusammenhang zu gelten: „Die im Dunkeln sieht man nicht.“

Eine Reihe von Interviews der britischen Zeitung mit Kämpfern und Kommandanten der vom Westen unterstützten, die vermeintliche „moderate Opposition“ gegen Präsident Bashar al-Assad repräsentierenden Freien Syrischen Armee (FSA), deutet darauf hin, dass die US-Luftschläge in Syrien regierungsfeindliche Kräfte dazu veranlasst, mit der Terrormiliz Absprachen und Bündnisse einzugehen oder sogar komplett zu dieser überzulaufen.

„Drei Jahre lang hat uns keiner gegen Assad geholfen“

Manche Brigaden der FSA haben die Seiten gewechselt, andere suchten taktische Allianzen oder einen Waffenstillstand mit dem „Islamischen Staat“. Auch unter der Zivilbevölkerung komme es zu einer zunehmenden Solidarisierung mit dem IS, aus Wut und Enttäuschung über die US-geführte Militäroperation.

Ein Gesprächspartner namens Abu Talha, der vor einigen Monaten die FSA verlassen hatte und nun mit Kämpfern versprengter Gruppen und Al-Nusra verhandelt, spricht davon, dass „IS nun wie ein Magnet wirkt, das eine große Zahl an Muslimen anzieht“. Assam Murad von einer 600 Mann starken FSA-Brigade nahe Homs, betonte: „Wir würden auf keinen Fall gegen IS kämpfen nach der US-Militäroperation gegen die Gruppe“.

Abu Zeid, Deserteur der regulären Armee Präsident Assads und nun FSA-Kommandant, erklärt: „Alle hier fragen sich, warum die US-Koalition sich nie hat blicken lassen, um uns vor Assads Maschinengewehren zu schützen, aber sofort gegen die IS vorgeht, nachdem diese ein paar Flecken Landes erobert hatte. Wir hatten schwere Kämpfe gegen IS ausgefochten, nachdem sie die von uns befreiten Landstriche konfisziert hatte, aber jetzt haben wir einen Waffenstillstand, wenn nicht gar eine Allianz mit ihnen.“

Auch ein Blick in die sozialen Netzwerke zeigt, dass innerhalb der syrischen Opposition eher Enttäuschung über die US-Administration herrscht und bereits aus diesem Grund viele den Weg zur Terrormiliz suchen. „Wir haben drei Jahre keine Waffen bekommen, um uns gegen Assad zu verteidigen“, so Abu Talha. „Aber jetzt kommen US-Waffen, damit wir damit gegen IS kämpfen.“

IS als Garant der sozialen Ordnung?

Für ihn sind die IS-Kämpfer „an der Wahrheit orientierte Djihadisten“, er habe seine Kämpfer dazu ermutigt, mit ihm die Fronten zu wechseln – und mehr als 200 seiner Getreuen folgten ihm, gemeinsam mit weiteren FSA-Brigaden und Teilen der Bevölkerung.

In zahlreichen Städten hätten FSA-Brigaden heimlich dem IS die Treue geschworen, nicht alle würden sich öffentlich dazu bekennen. Und auch zahlreiche Normalbürger würden lieber vom IS regiert werden wollen.

Dies liegt zum einen daran, dass nicht wenige Assad-feindliche Syrer den Kampf der USA gegen den IS als „Kreuzzug gegen den Islam“ insgesamt betrachten, zum anderen auch daran, dass der IS auf Grund der sozialen Ordnung, die er in den von ihm kontrollierten Gebieten geschaffen hatte, an Rückhalt gewinnt.

Der IS, so Abu Talha, habe in Raqqa 57 kostenlose Restaurants für die Öffentlichkeit geschaffen, die täglich drei Mahlzeiten anbieten. Dadurch habe kein Plünderer mehr die Ausrede, er habe stehlen müssen, um seine Kinder zu ernähren. Auch kostenlosen Treibstoff gebe es, der vom IS bereitgestellt werde. Seit die Scharia in Raqqa eingeführt wurde, sei die Kriminalitätsrate in der Stadt und in anderen vom IS beherrschten Gebieten rapide gefallen.

Ghouta will von der IS „befreit“ werden

In Ghouta, einer Stadt nahe Damaskus, wo Al-Nusra herrscht, aber gegenüber dem IS an Boden verloren habe, erklärte ein Beschäftigter eines Restaurants, man könne es „gar nicht mehr erwarten, bis IS nach Ghouta komme.“

Der IS verfügt nicht über genügend Waffen, um die große Anzahl an ausländischen und vor Ort befindlichen Djihadisten, die sich der Miliz anschließen wollen, damit versorgen zu können. Auch Kämpfer aus Algerien, Marokko und dem Jemen schwören dem IS ihre Treue, kürzlich auch die von Israel gegen den Iran unterstützte pakistanische Dschundollah. „Bald werden wir in Gaza sein und dann im Iran. Die Menschen merken, dass IS die Sunniten verteidigt“, äußerte sich Abu Talha gegenüber dem „Guardian“.

Der Siegeszug des IS sei unausweichlich gewesen, fügte er hinzu. „Man hat den Menschen regelrecht die Luft zum Atmen genommen und sie haben es nicht mehr ertragen. Selbst eine kleine Katze wird dich kratzen, wenn du sie in die Ecke drängst. Sie schlachten uns ab und töten uns. Warum sollten wir dazu schweigen?“


http://dtj-online.de



27.11.2014

Repräsentative Umfrage
Deutsche haben Angst vor einer Verbreitung des Islam

Die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage lassen aufhorchen. 42 Prozent der Deutschen haben Angst, dass sich der Islam zu stark ausbreitet. Ebenfalls 42 Prozent machen sich wenig Sorgen drum und 16 Prozent haben gar keine Angst.

42 Prozent der Deutschen haben große Sorgen davor, dass sich der Islam in der deutschen Gesellschaft zu stark ausbreitet. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Infratest dimap im Auftrag der ARD-Sendung „hart aber fair“ (heute, 24.11., 21 Uhr, Das Erste). Ebenfalls 42 Prozent der Deutschen machen sich wenig Sorgen. Nur 16 Prozent der deutschen Bevölkerung machen sich keine Sorgen, dass sich der Islam zu stark ausbreitet.

Damit ist die Zahl der Besorgten in den vergangenen Jahren trotz aller Integrationsbemühungen weiter gestiegen – 2009 äußerten noch 36 Prozent große Sorgen vor einer zu starken Ausbreitung des Islam. 22 Prozent machten sich vor fünf Jahren gar keine Sorgen. Das ergab eine vergleichbare Umfrage von Infratest dimap.

Infratest dimap hat im Auftrag von „hart aber fair“ vom 20. bis zum 22. November 2014 insgesamt 1.000 repräsentativ ausgewählte Deutsche ab 18 Jahren befragt.

Angst vor dem Islam nimmt im Alter zu

Die Angst vor dem Islam nimmt mit dem Alter zu. Bei den über 60-Jährigen macht sich mehr als jeder Zweite (52 Prozent) große Sorgen, während die Gruppe der 18- bis 29-Jährigen mehrheitlich (54 Prozent) wenig Sorgen vor einer zu starken Ausbreitung hat. Zudem steigt die Angst mit niedrigem Schulabschluss und geringem Nettoeinkommen. Jeweils 54 Prozent der Deutschen, die weniger als 1500 Euro im Monat verdienen oder einen Haupt- oder Volksschulabschluss besitzen, machen sich große Sorgen, dass sich der Islam zu stark ausbreitet.

Sehr skeptisch sehen die Deutschen, wie sich die Vertreter der muslimischen Religionsgemeinschaften in Deutschland von den IS-Milizen in Syrien und dem Irak distanzieren. Eine deutliche Mehrheit von 60 Prozent hält die Aussage der Religionsgemeinschaften, die Gräueltaten hätten nichts mit dem Islam zu tun, denn der Islam sei eine friedliche Religion, für eher nicht überzeugend. Nur ein Drittel (33 Prozent) empfindet die Distanzierungen als überzeugend. Besonders kritisch werden die Aussagen der muslimischen Religionsgemeinschaften von Rentnern (70 Prozent), Menschen in den ostdeutschen Bundesländern (71 Prozent) und Arbeitslosen (73 Prozent) gesehen. Gerade einmal acht Prozent der Arbeitslosen halten die Aussagen für überzeugend.


Islamiq.de




24.11.2014

Sven Lau soll im Terror-Prozess aussagen

Mönchengladbach. Schickte der gebürtige Mönchengladbacher Sven Lau doch Dschihad-Kämpfer nach Syrien? Auch um diese Frage wird es wohl im Terror-Prozess am Oberlandesgericht Stuttgart gehen. Salafisten-Prediger Lau soll dort als Zeuge aussagen.

Zwei Nachtsichtgeräte, Ferngläser, Tarnkleidung, eine Splitterschutzweste, Medikamente und Geld - das sollen zwei Salafisten aus Mönchengladbach und Stuttgart dabei gehabt haben, als sie Mitte November 2013 über die Türkei nach Syrien ausreisen wollten. Die beiden sowie ein weiterer Mann stehen zurzeit vor dem Stuttgarter Oberlandesgericht, weil sie im Verdacht stehen, als Terrorhelfer unterwegs gewesen zu sein. Der 24 Jahre alte Angeklagte aus Stuttgart hat vor Gericht einen Aufenthalt auf einer syrischen Militärbasis bereits zugegeben, auch wenn er beteuert, dort nicht gekämpft zu haben.

 

Aber wer hatte ihn geschickt? Welche Rolle spielt der gebürtige Mönchengladbacher Sven Lau in dem Fall? War er es, der den Männern die Mission überbrachte? Und wie gefährlich ist der Salafisten-Prediger Lau? Auch um diese Fragen geht es im Stuttgarter Prozess. Sven Lau, der im März wegen Terrorverdachts in Untersuchungshaft saß, dann aber wieder freikam, weil die Anklage fallengelassen wurde, soll vor dem Oberlandesgericht als Zeuge aussagen.

Nach der Aussage eines leitenden Ermittlers aus der Staatsschutzabteilung der Stuttgarter Polizei am dritten Prozesstag hat Sven Lau zumindest von der Syrienreise gewusst. Zahlreiche Kurznachrichten auf dem Smartphone des Angeklagten würden den Kontakt zwischen dem Hauptbeschuldigten und Lau belegen. Die Auswertung habe ergeben, dass der 24-Jährige sich mit dem Salafisten-Prediger über seine Pläne, nach Syrien zu reisen und dort zu kämpfen, intensiv ausgetauscht hat. Im August 2013 soll es in Mönchengladbach in der Wohnung des Mitangeklagten zu einem Treffen gekommen sein. Auch dies sei mit einem Gruppenfoto auf dem Smartphone belegbar. An diesem Tag habe Sven Lau ein Video aufgenommen, in dem er über einen Giftgasanschlag in Syrien spricht, sagte der Ermittler. Kennen gelernt haben sollen sich der Hauptbeschuldigte und Sven Lau bei einer Pilgerfahrt.

Quelle: rp-online.de

 






24.11.2014

Nahost: Ein getöteter Palästinenser und Brandstiftung durch Israelis


Israelische Soldaten haben einen Mann im Gazastreifen erschossen. Es ist das erste Opfer der Spannungen seit dem Gazakrieg im vergangenen Sommer. Etwa 100 Personen wohnten der Beerdigung in Dschabalia bei.

Nach Darstellung der israelischen Sicherheitskräfte hatte sich der 32-jährige Bauer mit einer weiteren Person dem Grenzzaun zur israelischen Seite genähert und nicht auf Warnschüsse reagiert.

Im Westjordanland kam es unterdessen erneut zu einem mutmaßlichen Übergriff durch israelische Siedler. Eine palästinensische Familie aus dem Dorfe Khirbet Abu Falah beschuldigt die Siedler, Feuer an ihrem Haus gelegt zu haben. Dabei brannte ein Zimmer aus, verletzt wurde niemand.

“Am Telefon wurde mir gesagt, dass die Siedler ins Dorf gekommen sind”, so ein Anwohner. “Ich ging mit meinem Sohn hin und als wir am Haus ankamen, rannten sie weg. Das Haus hatten sie angezündet.”

An den Wänden des Hauses hinterließen die Täter außerdem hebräische Graffiti mit Drohungen und der Forderung nach Blutrache. Die israelische Polizei ermittelt eigenen Angaben zufolge.

Seit die Spannungen im Sommer wieder aufgeflammt sind, häufen sich die Berichte über gegenseitige Übergriffe im Westjordanland.


Quelle:euronews.net




22.11.2014

"Radikale Islamisten überfordern Polizei"


Düsseldorf . Das Erstarken des weltweiten islamischen Terrors hat auch Auswirkungen auf die Belastungen der Polizei in den Bundesländern: Die rasant gestiegene Zahl gefährlicher Islamisten in NRW überfordert der Gewerkschaft der Polizei zufolge bereits jetzt die Sicherheitsbehörden.

 "Da laufen tickende Zeitbomben durch die Gegend", sagte der NRW-Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Arnold Plickert, der Deutschen Presse-Agentur.

Laut einem internen Papier des NRW-Innenministeriums, das dpa vorliegt, sind in NRW unter den 1800 Salafisten bis zu 250 gewaltorientierte Dschihadisten. Dem Verfassungsschutz zufolge sind besonders die knapp 40 Rückkehrer aus Syrien und dem Irak ein Problem. Bei ihnen sei nicht auszuschließen, dass sie mit dem Auftrag zurückgeschickt wurden, einen Anschlag zu begehen. Zudem wurde rund 50 radikalen Islamisten in NRW die Ausreise in die Kriegsgebiete untersagt.

 "Für die 24-Stunden-Überwachung eines Gefährders brauchen wir 25 Kollegen. Das ist illusorisch, dazu sind wir nicht in der Lage", sagte Plickert. Hinzu kämen gestiegene Risiken durch die neue Allianz von Hooligans und Rechtsextremisten. "Die Politik sollte der Bevölkerung sagen, wer auf die ganzen Leute aufpassen soll. Wir schaffen das nicht mehr", so der Gewerkschaftschef, obwohl "das Plus von 27 Stellen für den Verfassungsschutz zweifellos ein positives Signal" sei.

Die Situation werde sich in Zukunft aber noch verschärfen, wenn der geplante Personalabbau bei der NRW-Polizei ins Rollen komme: "Bis 2020 verlieren wir nach der jetzigen Personalplanung 1300 Polizisten in NRW, bis 2025 sogar 3700 Beamte. Das wird von der Politik auch nicht mehr in Abrede gestellt", sagte Plickert.

 
http://www.rp-online.de




 

22.11.2014

Syrische Flüchtlinge: Die Zurückhaltung der reichen Staaten ist beschämend


Der Syrien-Krieg hat eine der schlimmsten Flüchtlingskatastrophen ausgelöst. Viele reiche Länder haben dabei nur die Rolle des Zuschauers eingenommen. In einer neuen Studie von Amnesty International kommt vor allem die EU schlecht weg. Für die Türkei gibt es dagegen Lob.

Syrische Flüchtlinge werden nach Beobachtungen von Amnesty International regelmäßig an türkischen Grenzen abgewiesen. Die Türkei habe zwar ihre Grenzen offiziell für syrische Flüchtlinge geöffnet, erklärte die Menschenrechtsorganisation am Donnerstag in Berlin. Die Wirklichkeit sehe aber für Hunderttausende Menschen, die vor dem Krieg fliehen, anders aus. Viele würden einfach zurückgeschickt, auf einige sei sogar scharf geschossen worden, sagte die Generalsekretärin von Amnesty International in Deutschland, Selmin Çalışkan. Sie berief sich dabei auf den neuen Amnesty-Bericht “Struggling to Survive: Refugees from Syria in Turkey”.

Darin wird auch dokumentiert, dass zwischen Dezember 2013 und August 2014 mindestens 17 Menschen an der Grenze erschossen wurden. Çalışkan nannte dies “unerträglich und eine eindeutige Verletzung des Völkerrechts”. Dem Bericht zufolge hat die Türkei nur zwei Grenzübergänge uneingeschränkt für Flüchtlinge geöffnet. Auch dort würden regelmäßig Flüchtlinge ohne gültige Reisepässe abgewiesen.

Flüchtlinge, die es über die Grenze geschafft haben, müssten oft unter erbärmlichen Zuständen leben. Nur 220.000 der 1,6 Millionen Menschen lebten in einem der 22 gut ausgestatteten Flüchtlingslager. Außerhalb der offiziellen Lager erhielten nach Angaben türkischer Behörden nur 15 Prozent der syrischen Flüchtlinge Unterstützung von humanitären Organisationen.

Kritik übte Amnesty auch am finanziellen Engagement der internationalen Staatengemeinschaft. Die Türkei habe nicht nur die Hälfte der rund 3,2 Millionen Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen, sie übernehme auch den Hauptteil der finanziellen Belastung. “Die Zurückhaltung der reichen Staaten ist beschämend”, sagte die Generalsekretärin der deutschen Sektion. Bislang habe die Türkei nach eigenen Angaben vier Milliarden US-Dollar für die Flüchtlingskrise aufgewendet, die internationalen Geldgeber wollten bisher lediglich 140 Millionen US-Dollar bereitstellen. (epd/mig)

migazin.de



22.11.2014




22.11.2014

„Islamfeindlichkeit ist das neue Gewandt des Rassismus“


Neuste Studien klangen zunächst verheißungsvoll: Weniger Deutsche denken rechtsradikal. Bedenklich ist laut der „Mitte“-Studie der Universität Leipzig jedoch die steigende Ablehnung gegenüber Muslimen, Asylbewerbern und Sinti und Roma.

In einem Abstand von zwei Jahren präsentiert ein Forscherteam der Universität Leipzig die sogenannte „Mitte“-Studie. Hier erheben die Forscher Daten zu rechtsradikalen Strömungen in der deutschen Bevölkerung. Der Zeitpunkt dafür könnte nicht brisanter sein, die eingetrübten wirtschaftlichen Perspektiven, das laufende Verfahren gegen Beate Zschäpe und die anhaltenden Flüchtlingsströme an den EU-Außengrenzen erhitzen weiterhin die Gemüter.

Beruhigt stellten die Forscher um Prof. Dr. Elmar Brähler fest, dass die Zahl rechtsdenkender Bürger weiterhin abnimmt. Beunruhigend seien jedoch die wachsende Ablehnung gegenüber Muslimen, Asylbewerben und Sinti und Roma. Auch im Jahr 2014 zeigt sich ein erschütterndes Ergebnis: Die Ablehnung von Ausländern oder Menschen mit Migrationshintergrund ist dort am stärksten, wo am wenigsten von ihnen leben. Das betrifft besonders Ostdeutschland. Eine Gemeinde in der sächsischen Stadt Leipzig bekam dies jüngst zu spüren.

Die stabilisierte Mitte

Schon seit dem Jahr 2002 führen die Forscher der Universität Leipzig repräsentative Umfragen zu rechtsextremen Einstellungen in der deutschen Bevölkerung durch. Dazu wurden fast 2500 Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten und aus ganz Deutschland befragt. Im Zwei-Jahres-Rhythmus erheben die Wissenschaftler des Kompetenzzentrums für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung neue Daten und vergleichen diese mit dem Trend der vergangenen Jahre. Insgesamt ist das Ergebnis erfreulich: Die Anzahl rechtsextremer Einstellungen sinkt in Deutschland.  „Wir hatten hier einen Rückgang im Vergleich zu der Erhebung vor zwei Jahren, allerdings eine Zunahme bei der Islamophobie und der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit. Wir erklären es uns damit, dass die gesamtwirtschaftliche Lage gerade im Vergleich zu anderen europäischen Ländern sehr gut ist. Es gab im Allgemeinen einen Rückgang rechtsextremer Menschenbilder, jedoch sind neue Feindbilder aufgetaucht“, so Brähler zu den Deutsch-Türkischen-Nachrichten.

Fremdenfeindlichkeit ist jedoch ein gesamtgesellschaftliches Problem. Der Aussage „Die Bundesrepublik ist durch die vielen Ausländer in einem gefährlichen Maß überfremdet“ stimmten 42 Prozent der Befragten in Thüringen zu, während 44 Prozent die Meinung vertreten, dass diese nur den Sozialstaat ausnutzen wollten. Damit ist Thüringen über dem ostdeutschen Durchschnitt (31,5 Prozent) und deutlich über dem Bundesdurchschnitt (27,5 Prozent). Die Studien konnten auch nachweisen, dass Menschen mit rechtem Gedankengut nicht zwangsläufig am rechten Rand des politischen Spektrums wählen. Viele Befragte gaben bei der „Mitte“-Studie an auch die großen, gemäßigten Volksparteien SPD und CDU zu wählen. Erklären könne sich dies Brähler durch die Kontakthypothese. „Was die neuen Bundesländer angeht, haben wir eine Erklärung. Es ist so, dass in Regionen in denen Menschen leben, die im persönlichen Umfeld, also auf dem Arbeitsplatz, der Familie, bei den Freunden oder bei den Nachbarn, regelmäßigen Kontakt zu Ausländern haben, ebendiese nicht so ausländerfeindlich eingestellt sind“, so der Wissenschaftler.

 

Wachsende Islamfeindlichkeit

In Thüringen waren 65 Prozent der Befragten der Auffassung, dass Muslime zu viele Forderungen stellen. Bestätigt wird dieser bedenkliche Trend durch die Ergebnisse des Forscherteams der Universität Leipzig. Insgesamt stimmten 36,6 Prozent der Befragten der Aussage zu, dass Muslimen die Zuwanderung nach Deutschland untersagt werden sollte.

Dass die Stimmung im Land gerade gegenüber Muslimen in der letzten Zeit schlechter geworden ist, belegen zahlreiche Daten. Allein die Anzahl von Anschlägen auf Moscheen nahm in den letzten zwei Jahren rasant zu. Exemplarisch steht dafür der Moscheebau in Leipzig. Die Glaubensgemeinschaft der Ahmadiyya Muslim Jamaat wollte in Leipzig eine der ersten ostdeutschen Moscheen bauen. Dabei sollte die Moschee auch mit Minaretten entstehen. Prompt bildete sich eine Bürgerinitiative, die den Muslimen das Leben schwer machte. Dass die Gemeinde dabei stets offen mit ihrem Bauvorhaben umging, zahlte sich bislang nicht aus. Bereits im vergangenen Jahr waren auf dem Baugelände fünf aufgespießte Schweineköpfe gefunden worden. Ein Problem sei, dass man sich in so einer Atmosphäre nicht willkommen in der deutschen Gesellschaft fühle.

„Generell hat der Islam momentan kein besonders gutes Image, was dazu führt, dass man skeptisch und unsicher ist und zum Teil auch Angst gegenüber dem Islam empfindet. In solcher Atmosphäre ist es generell schwierig sich willkommen zu fühlen. Wir versuchen aber durch Gespräche, Dialoge und Begegnungen aufzuklären und so Vertrauen zu gewinnen“, sagt Dr. Rashid Nawaz, der Vorsitzende Ahmadiyya Muslim Jamaat in Sachsen-Anhalt und Sachsen. Auf die Frage, ob er auch im Alltag angefeindet werde, antwortet dieser im Gespräch mit den Deutsch-Türkischen-Nachrichten: „Ich persönlich im Alltag eher nicht, aber durch unsere Frauenorganisation bekomme ich schon mit, dass sie wegen ihrem Kopftuch Diskriminierung erfahren haben. Zum Beispiel in der Schule und beim Einkaufen“.

Er persönlich habe den Eindruck, dass es in Ostdeutschland als Ausländer schwieriger wäre weil es einfach weniger Berührungspunkte und somit mehr Vorurteile gäbe. Geprägt sei das Bild, dass man von Muslimen habe auch durch die Gräueltaten des IS. Man könne dem nur durch viel Arbeit und Dialog entgegentreten, um für Verständnis zu sorgen, so Nawaz. Grund für die oft offen geäußerte Kritik am Islam seinen auch die Äußerungen von Thilo Sarrazin gewesen, so Brähler. „Beim Antisemitismus habe man zeitweise zwar auch hohe Zahlen gehabt, jedoch gehen diese Zahlen zurück. Beim Islam ist es etwas anderes, mittlerweile gehört es zum guten Ton, dass man seine Meinung da auch offen kundtut”.

http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de

 


22.11.2014

Verfassungsschutz soll Salafisten mit mehr Mitarbeitern überwachen

 
Düsseldorf. Im kommenden Jahr sollen 27 Mitarbeiter mehr als bisher das Treiben der Salafisten im Land überwachen. Dazu sollen beim Verfassungsschutz weitere Stellen geschaffen werden.

Düsseldorf. Im kommenden Jahr sollen 27 Mitarbeiter mehr als bisher das Treiben der Salafisten im Land überwachen. Dazu sollen beim Verfassungsschutz weitere Stellen geschaffen werden.

Das Vorhaben kündigte NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) am Donnerstag bei der Beratung des Haushaltsplans im Innenausschuss des Düsseldorfer Landtags an. Derzeit habe die salafistische Szene etwa 1800 Mitglieder in NRW, sagte Jäger. Sie sei die am dynamischsten wachsende extremistische Szene in Deutschland.

Der NRW-Verfassungsschutz hat nach Angaben des Innenministeriums rund 330 Stellen einschließlich der Verwaltung. Etwa ein Drittel der operativ eingesetzten Mitarbeiter befasse sich mit den Salafisten.

Einen deutlichen Zuwachs gibt es im Haushaltsplan des Innenministers auch beim Ansatz für Asylbewerber. Der Etatposten soll gegenüber dem laufenden Jahr um mehr als 77 Millionen auf rund 286 Millionen Euro steigen.

 
rp-online.de




22.11.2014

Obama genehmigt US-Truppen Angriffshandlungen


Laut einem Medienbericht hat US-Präsident Obama weitere Kampfhandlungen in Afghanistan autorisiert - über das Ende der Isaf-Mission hinaus. Auch Drohnen und Kampfjets sollen zum Einsatz kommen.

US-Präsident Barack Obama hat einem Zeitungsbericht zufolge über das laufende Jahr hinaus Kampfhandlungen des US-Militärs in Afghanistan genehmigt. Auch im kommenden Jahr sollten US-Soldaten der Isaf-Folgemission "Resolute Support" radikalislamische Taliban und andere Aufständische angreifen dürfen, die eine Bedrohung für sie selbst oder für die afghanische Regierung darstellten, berichtete die Tageszeitung "New York Times" unter Berufung auf einen als geheim eingestuften Erlass. Auch Kampfjets und Drohnen sollen demnach eingesetzt werden dürfen.

Afghanistan Zwiespältige Bilanz nach 13 Jahren Kriegseinsatz

Der bisherige Nato-geführte Einsatz Isaf endet mit Ablauf des Jahres, für die Sicherheit in Afghanistan sollen danach die Afghanen selbst sorgen. Die Nato hatte im Jahr 2012 beschlossen, den Kampfeinsatz durch eine kleinere Mission zur Ausbildung, Beratung und Unterstützung der afghanischen Sicherheitskräfte abzulösen. "Resolute Support" soll etwa 9800 US- und 3000 weitere ausländische Soldaten umfassen, darunter bis zu 850 deutsche. Obamas Erlass gilt laut dem Bericht zunächst nur für das Jahr 2015.

Das Bundeskabinett hatte das Mandat für die Mission am Mittwoch beschlossen, der Bundestag muss noch zustimmen. Darin heißt es, die neue Mission sei "kein Kampfeinsatz". Die Bundeswehr soll sich auf Ausbildung, Beratung und Unterstützung der afghanischen Sicherheitskräfte konzentrieren. Zum Auftrag gehört aber auch die Sicherung von eigenen und anderen NATO-Kräften sowie von zivilen Helfern. Deswegen kann es laut Mandat auch künftig "Gefechtshandlungen" geben.

Stern.de



22.11.2014

Hessen:  Weiterer Salafist trotz Fußfessel geflohen


Im Oktober konnte ein radikaler Islamist aus Offenbach trotz kleiner Fußfessel in Richtung Syrien ausreisen. Nun ist von einem weiteren Glaubensgenossen die Rede, dem die Flucht trotz Fußfessel gelang. Ein anderer wurde geschnappt, wie es heißt.

Abermals haben trotz elektronischer Fußfessel Straftäter aus Hessen fliehen können. Nach einem Online-Bericht des Hessischen Rundfunks (hr) soll es sich um mutmaßliche Salafisten handeln. Sprecher des Innen- und Justizministeriums bestätigten, dass es im Jahr 2013 zwei Fluchtversuche gab. Die Männer hätten die Fußfesseln aber nicht wegen möglicher salafistischer Aktivitäten tragen müssen. Einer der Beiden sei gefasst worden.

Bei dem anderen Mann gibt es nach dem hr-Bericht Hinweise, dass er sich der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien angeschlossen hat. Die Fessel sei dem Mann wegen eines angeblich gebrochenen Fußes entfernt worden, bei der medizinischen Untersuchung sei ihm die Flucht gelungen.

Keine lückenlose Überwachung

Der zweite Mann habe eine sogenannte kleine Fußfessel getragen, die keine lückenlose Überwachung gewährleiste. Er sei später wieder gefasst worden. Erst im Oktober war bekanntgeworden, dass in diesem Jahr ein radikaler Islamist aus Offenbach trotz kleiner Fußfessel in Richtung Syrien ausreisen konnte.

Die Ministerien bestätigten die Informationen des Senders zum religiösen Hintergrund der Männer nicht. Bei den beiden Fällen im vergangenen Jahr hätten die Straftäter eine kleine elektronische Fußfessel getragen, die keine GPS-Überwachung gewährleiste, sondern nur regele, wann ein mutmaßlicher Täter zu Hause sein müsse. Eine der beiden Personen befinde sich mittlerweile in der Psychiatrie, der Aufenthaltsort der anderen sei unbekannt. Weitere Details könnten aus rechtlichen Gründen nicht mitgeteilt werden.

SPD fordert bessere Kooperation

Die Sprecher hoben hervor, dass die Obleute des Innen- und Rechtsausschusses des hessischen Landtags von den Vorkommnissen informiert worden seien. Dies sei am 24. Oktober geschehen, dabei sei ausdrücklich Vertraulichkeit vereinbart worden.

Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Günter Rudolf, forderte eine bessere Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden und der Justiz im Land. „Es kann nicht sein, dass in regelmäßigen Abständen Fußfesselträger die Ausreise nach Syrien antreten.“

faz.net



22.11.2014

Polizei nimmt Syrien-Heimkehrer in Wolfsburg fest

Die Polizei hat in Wolfsburg einen 25 Jahre alten Syrien-Heimkehrer und mutmaßlichen Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat festgenommen.

Dem Deutsch-Tunesier wird vorgeworfen, während eines dreimonatigen Aufenthalts mit Waffen und Sprengstoff trainiert zu haben, um sich am bewaffneten Kampf in Syrien und dem Irak zu beteiligen, wie das Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen am Freitag mitteilte.

Es gebe keine Anhaltspunkte dafür, dass der 25-Jährige Terrortaten in Deutschland geplant habe, sagte ein LKA-Sprecher. In der Wohnung des Mannes stellten die Fahnder umfangreiches Beweismaterial sicher.

Zahl deutscher IS-Kämpfer deutlich gestiegen

Zugleich wurde bekannt, dass die Zahl radikaler Islamisten aus Deutschland, die in Syrien und dem Irak für die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) kämpfen, deutlich gestiegen ist. Nach der neuesten Schätzung sind inzwischen mindestens 550 Radikale ins Kampfgebiet ausgereist, wie Bundesinnenminister Thomas de Maiziére (CDU) am Freitag dem Sender phoenix sagte.

"Bis vor wenigen Tagen haben wir noch 450 gesagt. Insbesondere im Vergleich zum letzten Jahr ist das ein hoher Anstieg." Zur Terrorgefahr hierzulande sagte de Maizière, eine absolute Sicherheit vor Anschlägen gebe es nicht. "Wir tun das uns Mögliche, wir haben die Szene ganz gut im Griff."

http://www.gmx.net




20.11.2014

Türkischer Fußballclub Gençlerbirliği straft Spieler mit Bart ab


Der türkische Süper Lig Club Gençlerbirliği Ankara hat seinen Spielern untersagt, ihre Bärte wachsen zu lassen. Hintergrund ist eine Äußerung des Vorstands. Dieser ist der Auffassung, dass die Fußballer mit Gesichtsbehaarung aussehen würden, wie Schüler von islamischen Berufsschulen.

Als Beispiele dafür, wie seine Spieler nicht auftreten sollten, nannte Gençlerbirliği-Vorsitzender Ilhan Cavcav gleich eine ganze Reihe bekannter Gesichter der türkischen Top-Liga. Ein nicht akzeptables Äußeres haben im zufolge der kroatische Trainer von Besiktas, Slaven Bilic, der Galatasaray-Mittelfeldspieler Selcuk Inan sowie der Fenerbahce-Torhüter Volkan Demirel.

Nun greift der Verein durch. Künftig soll es eine saftige Geldbuße in Höhe von 12.830 Dollar für jeden Spieler mit Bart geben. Dass diese leicht zu umgehen ist, davon ist der Vorsitzende überzeugt:Ich bin 80 Jahre alt und ich rasiere mich jeden Tag“, zitiert ABC News Cavcav.

Der Verein sei keine Imam-Hatip Schule. Seine Spieler seien Sportler und sollten daher auch ein Vorbild für die Jugend sein, ist er überzeugt. Was die um sich greifende Bartmode in der türkischen Fußballwelt anrichten könne, das habe er selbst an seinem 23-jährigen Enkelsohn beobachten können.

Cavcav habe sich auch an den Vorsitzenden des türkischen Fußballverbands TFF, Yildirim Demiroren, gewandt. Ginge es nach ihm, müsste nun ein nationales Bartverbot für türkische Fußballer eingesetzt werden. Doch ohne Erfolg: „Er sagte mir, dass man eine solche Beschränkung nicht verhängen könne, weil die UEFA das nicht zulassen würde“, so der Gençlerbirliği-Vorsitzende. Er selbst habe die Nase voll von der UEFA“ und wünschte sich, dass es eine Ausweichmöglichkeit gebe.

Quelle:deutsch-türkische-nachrichten.de

 


20.11.2014

Ibada und Shirk

 

Die meisten Menschen die sich dem Islam zuschreiben wissen das der Shirk die größte Gefahr für den Muslim ist. Deshalb würden sie niemals ein Gebet oder eine Dua an jemand anderen richten als an Allah (swt) denn sie wissen das dies einen aus dem Islam befördert.

Doch beschränkt sich der Shirk nicht nur auf das Gebet und die Dua sondern er umfasst jede Ibada die an jemand anderen gerichtet wird als an Allah (swt).

Und dies ist die größte Gefahr unserer Zeit, die viele Menschen in die Irre geführt hat, da sie nicht wissen oder verstanden haben, das es viele weitere Ibadat gibt und jede einzelne von ihnen Shirk darstellt, wenn man sie nicht zu Allah (swt) alleine verrichtet.

So begehen viele Menschen den Shirk im Gehorsam, indem sie beispielsweise einem Scheikh oder einem Führer blind gehorchen auch wenn er Gesetze erstellt die gegen ALLAHs Gesetze sind.

Diese art des Shirks ist nicht so offenkundig wie beispielsweise jemand der sein Fasten oder sein Schlachten jemand anderem widmet als Allah (swt). Und es gibt noch viele weitere Arten des Shirks wie z.B. die Liebe, die Furcht, das Vertrauen und weitere durch die sich der Shirk bei einem Menschen einschleichen kann ohne dass dieser dies bemerkt.

Deshalb ist es dringend erforderlich für jeden Muslim diese Dinge zu lernen, zu verstehen und danach zu handeln und es hat sogar Vorrang vor dem Gebet, dem Fasten, der Zakat, der Hajj usw.

Und erst wenn wir diese Dinge richtig gelernt und verstanden haben, können wir auch verstehen warum alle unsere Salaf Salih, so eine ausgeprägte Furcht vor dem Höllenfeuer hatten obwohl sie so rechtschaffen waren. Dies lag insbesondere auch daran, dass sie sich der großen Gefahr des Shirks und des Kuffr bewusst waren und stets fürchteten in eine der zahlreichen Arten hinein zu fallen ohne dies zu bemerken.

Deshalb liebe Brüder und Schwestern hütet euch davor und lernt und studiert intensiv die Fundamente unseres Glaubens !
Nämlich den Tauhid!

Hier ein Ausschnitt aus dem Buch von Muhammad ibn Abdul Wahab –



Al
Ùsūl AthThalātha – Die Drei Fundamentalen Grundlagen

Einige Formen der Verehrung, die Allāh bestimmt hat und Ihm allein zustehen, sind:

Hingabe an Allāh (ìslām), Glauben (ìmān), Das Wissen um Allāhs Aufsicht und Anwesenheit (ìhsān), das Gebet, die Angst, die Hoffnung, das Vertrauen, das Verlangen, die Ehrfurcht, die Demut, die

Furcht, die Zuwendung, die Bitte um Hilfe, die Bitte um Zuflucht, der Hilferuf, die Opferung

und das Gelöbnis.

 

Derjenige, der auch nur eine dieser Riten nicht für Allāh ausführt sondern für jemanden anderes, der ist ein Polytheist (mushrik) und Ungläubiger (kāfir). Der Beweis dafür ist der Qur´ān‐Vers:

 

Und wer neben Allāh einen anderen Gott anruft, für den er keinen Beweis hat, der wird seinem

Herrn Rechenschaft abzulegen haben. Wahrlich, die Ungläubigen haben keinen Erfolg.

[alMu`minūn:117]

 

Der Prophet Muhammad (Friede sei mit ihm) sagte:

 

Das Bittgebet ist eine Anbetung.

 

Der Beweis dafür ist der Qur´ān‐Vers:

 

Und euer Herr sprach: ʺBittet Mich; Ich will eure Bitte erhören. Die aber, die zu Überheblich

sind, um Mir zu dienen, werden unterwürfig in Jahannam eintreten.ʺ[Ghāfir:60]

 

Die Angst:

Im Qur´ān steht dazu:

Fürchtet sie aber nicht, sondern fürchtet Mich, wenn ihr gläubig seid. Āl‚‘Imrān:175]

 

Die Hoffnung:

Im Qur´ān steht dazu:

 „Möge denn derjenige, der auf die Begegnung mit seinem Herrn hofft, gute Werke tun und keinen

anderen einbeziehen in den Dienst an seinem Herrn.“ [alKah´f:110]

 

Das Vertrauen:

Im Qur´ān steht dazu:,

„Und vertraut auf Allāh, wenn ihr Gläubige seid.“ [alMāìda:23]

Und:

Und wer auf Allāh vertraut für den ist Er sein Genüge. [atTalāq:3]

 

Das Verlangen, die Ehrfurcht und die Demut:


Im Qur´ān steht dazu:

Sie pflegten miteinander in guten Taten zu wetteifern, und sie riefen Uns in Hoffnung und in

Furcht an und waren demütig vor Uns. [alÀnbiyā`:90]

 

Die Furcht:

 

Im Qur´ān steht dazu:

So fürchtet nicht sie, sondern fürchtet Mich. [alBaqara:150]

 

Die Zuwendung:

 

Im Qur´ān steht dazu:

Und kehrt euch zu eurem Herrn, und ergebt euch Ihm [azZumar:54]

 

Die Bitte um Hilfe:


Im Qur´ān steht dazu:

Dir (allein) dienen wir, und Dich (allein) bitten wir um Hilfe. [alFātiha:5]

 

Und der Beweis aus folgendem Hadīth:

Der Prophet (šAllāh’aws) sagte: „Wenn du Hilfe benötigst, dann bitte allein Allāh um Hilfe“.

 

Die Bitte um Zuflucht:


Im Qur´ān steht dazu:

Sprich: ʺIch nehme meine Zuflucht beim Herrn der Menschen, dem König der Menschen…ʺ


AlÙsūl AthThalātha – Die Drei Fundamentalen Grundlagen (von Muhammad ibn Abdul Wahab)




                                                  Die drei Grundlagen von Mohamed ibn Abdul Wahab







 20.11.2014

Kauder rügt religiöse Intoleranz der islamischen Welt

MÜNCHEN. Der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Volker Kauder (CDU), hat die mangelnde Religionsfreiheit in islamisch geprägten Staaten kritisiert. „Viele Konflikte auf der Welt gäbe es nicht, wenn die islamische Welt insgesamt die Religionsfreiheit uneingeschränkt achten würde“, schrieb Kauder in einem Beitrag für den Focus.

Dies sei aber leider nicht der Fall. In Ländern, in denen der Islam Staatsreligion sei oder die Gesellschaft zumindest präge, würden die Angehörigen anderer Religionen vielfach bedrängt oder verfolgt. „Das ist die traurige Wahrheit“, betonte der CDU-Politiker.


Quelle: jungefreiheit.de



17.11.2014


                                                      Wenn der Todesengel kommt






17.11.2014

AUFRUF GEGEN INSTITUTIONELLEN RASSISMUS

Bündnis von Wissenschaftlern fordert weiteren NSU-Untersuchungsausschuss



Das Versagen der Sicherheitsbehörden beim NSU-Skandal hat einem breiten Bündnis von Wissenschaftlern zufolge institutionellen Rassismus offen zutage gebracht.
Dies gelte es nun zu bekämpfen und das Vertrauen der Opfer wiederherzustellen.

Institutionellem Rassismus, wie er „bei den Ermittlungen zur NSU – Mord- und Anschlagsserie sichtbar geworden ist“, wirksam entgegentreten! Dies ist eine der Hauptforderungen des Aufrufs, den das Netzwerk rassismuskritische Migrationspädagogik Baden-Württemberg vor wenigen Tagen veröffentlichte. Neben der Einsetzung einer Untersuchungskommission zur Vorbereitung von Reformen bei den Verfassungsschutzbehörden von Bund und Ländern fordern die Unterzeichner auch die Einsetzung eines neuen Untersuchungsausschusses auf Bundesebene, der offene Fragen im Kontext der NSU-Ermittlungen aufklärt.

Im Rahmen dieser Ermittlungen sind, so die Verfasser des Aufrufs, bestimmte Spuren systematisch ausgeblendet und nicht verfolgt worden. Stattdessen hätten die Ermittler fast ausschließlich „im Umfeld der neun Opferfamilien mit Migrationsgeschichte recherchiert“. Diese Vorgehensweise mache institutionellen (Alltags-)Rassismus vor allem in den beteiligten Institutionen und Behörden sichtbar, teilweise aber auch in der Politik und einflussreichen Medien. Das Vertrauen der Familienangehörigen der Opfer, insbesondere in Polizei und Behörden, sei so „massiv beschädigt“ worden.

Die Verfasser des Aufrufs weisen auf die ausgrenzende, verletzende und möglicherweise traumatische Wirkung hin, die Rassismuserfahrungen auf Betroffene haben können und betrachten daher die Auseinandersetzung mit institutionellem Rassismus, die auch auf gesellschaftlicher Ebene stattfindenden müsse, als Verpflichtung.

Das Netzwerk für rassismuskritische Migrationspädagogik Baden-Württemberg hat sich eigenen Angaben zufolge es zur Aufgabe gemacht, einen Beitrag dazu zu leisten, „das Sprechen über Rassismus in Deutschland zu ermöglichen und zu fördern“, zu informieren und sich einzumischen. Zu den aktuell fast 400 Unterzeichnern des Aufrufs gehören zahlreiche renommierte Wissenschaftler. (sl)

 

Migazin.de





17.11.2014


Wer hat Amerika entdeckt? 

Erdoğan: Muslimische Seefahrer entdeckten Amerika vor Kolumbus

 

In seiner Rede bei einem Gipfeltreffen mit lateinamerikanischen Muslimen in Istanbul hat der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan mit einer ungewöhnlichen Sichtweise auf die Entdeckung Amerikas überrascht. Ihm zufolge hätten Muslime Amerika bereits über drei Jahrhunderte vor Christoph Kolumbus entdeckt. „314 Jahre vor Kolumbus erreichten muslimische Seefahrer im Jahr 1178 den amerikanischen Kontinent“, sagte Erdoğan nach Angaben der Nachrichtenagentur Anadolu.

„Christoph Kolumbus erwähnt in seinen Erinnerungen die Existenz einer Moschee auf einem Berggipfel an der kubanischen Küste“, sagte Erdoğan. Er sprach sich dafür aus, an demselben Ort heute eine neue Moschee zu errichten. Seine innenpolitische Moschee-Politik, mit der er Stimmen der religiösen Wählerschaft an sich bindet und säkulare Wähler verschreckt, trägt Erdoğan mit diesem Vorschlag auf eine internationale Ebene. In der Türkei gibt es regelmäßig Diskussionen darüber, ob in bestimmten Orten Moscheen gebaut werden sollen oder nicht.

Die westliche Geschichtsschreibung rechnet dem Genuesen Kolumbus die Entdeckung Amerikas im Jahr 1492 zu. Die „Washington Post“ berichtete am Sonntag, Erdoğan berufe sich offensichtlich auf den umstrittenen Forscher Youssef Mroueh von der As-Sunnah-Stiftung Amerikas. Mroueh schreibt in einem Papier, Muslime aus Spanien und West-Afrika hätten Amerika „mindestens fünf Jahrhunderte vor Kolumbus“ entdeckt.

Mroueh beruft sich unter anderem auf einen Tagebucheintrag von Kolumbus. Die Zeitung „Hürriyet Daily News“ schreibt, bis auf einige muslimische Gelehrte werde dieser Eintrag von Forschern dahingehend verstanden, dass Kolumbus sich auf einen Vorsprung auf einem Gipfel beziehe, der an eine Kuppel oder ein Minarett einer Moschee erinnere.

Mroueh ist jedoch nicht der einzige Forscher, der diese These vertritt. Auch Fuat Sezgin, angesehener Historiker und Experte für die islamische Wissenschaftsgeschichte, veröffentlichte 2006 die Abhandlung „Die Entdeckung des amerikanischen Kontinents durch muslimische Seefahrer vor Kolumbus“.

 

http://dtj-online.de





 15.11.2014

 Bereue jetzt bevor es zu spät ist!




15.11.2014


ISIS: Polizei warnt Direktoren

Der Verfassungsschutz warnt Schuldirektoren, um „heilige Krieger“ zu identifizieren

Für den Stadtschulrat ist die Schule kein Thema. Es gebe weder eine Errichtungsanzeige noch Anträge. „Wir würden einer solchen Schule aber niemals zustimmen“, heißt es.

150 Wiener Schuldirektoren bekamen am Dienstag an der Pädagogischen Hochschule einen Kurs in Sachen „Heiliger Krieg“. Religionslehrer Ednan Aslan und Verfassungsschutzchef Erich Zwettler erklärten den Pädagogen, wie sie angehende ISIS-Kämpfer unter ihren Schülern erkennen können.

  • Erste Anzeichen seien „Än­derungen in der Bekleidung, starke Nutzung von sozialen Netzwerken und das Schuleschwänzen“, so Zwettler.
  • Alarm müsse auch geschlagen werden, wenn etwa Mädchen zum Islam konvertieren, nur um einem Burschen zu gefallen.

 

Ziel der Schulungen sei das Erkennen von Dschihadisten – es geht auch darum, islamistische Anschläge in Österreich zu verhindern.
Auch Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek reagiert: Allen Schulen wurde bereits der Folder Jugend und Extremismen mit umfangreicher Linkliste und Literaturtipps zugeschickt.




Quelle:http://www.oe24.at




13.11.2014

Gericht erlaubt Anti-Islamismus-Demo am Samstag in Hannover

Die in Hannover geplante Hooligan-Demonstration gegen Islamismus darf stattfinden. Das Verwaltungsgericht erlaubt eine Versammlung unter Beschränkungen in der Innenstadt und gibt damit einem Eilantrag des Anmelders gegen ein Verbot der Polizei statt.

Die für diesen Samstag geplante Hooligan-Demonstration gegen Islamismus mit bis zu 5.000 Teilnehmern in Hannover kann stattfinden. Das Verwaltungsgericht Hannover erlaubte am Donnerstag eine Versammlung unter Beschränkungen in der Innenstadt, wie ein Sprecher mitteilte (Az: 10 B 12882/14). Es gab damit einem Eilantrag des Anmelders gegen ein Verbot der Polizei statt. Allerdings dürfen die Demonstranten nicht durch die Stadt ziehen, sondern sich nur an einer Stelle versammeln. Die Polizei hatte die Demonstration verboten, weil sie Krawalle befürchtetet. Bei einer ähnlichen Veranstaltung in Köln hatten vor kurzem rund 4500 Hooligans und Rechtsextreme die Polizei angegriffen. Die Gruppe «Hooligans gegen Salafisten» steht auch als Initiator hinter der Demo in Hannover.

Die Polizeidirektion habe die Möglichkeit, weitere Beschränkungen anzuordnen, hieß es. Gegen die Demonstration der Hooligans unter dem Motto «Europa gegen den Terror des Islamismus» hat sich ein breites Bürgerbündnis aus Parteien, Gewerkschaften und Kirchen sowie ein Jugendbündnis formiert. (dpa/epd)

http://www.fr-online.de



13.11.2014


Warnung an alle Muslime ! !


Wir möchten euch heute auf eine große Gefahr hinweisen.

Liebe Brüder und Schwestern. Diese Warnung ist nur an diejenigen gerichtet die wahrhaftig zu Allah (swt) sind. Und auch bereit sind,sich für Allahs (swt) wohlgefallen zu ändern und sich Fehler und Versäumnisse einzugestehen und entsprechend zu korrigieren.

Zunächst einmal ist es traurig und äußerst besorgnis erregend zu sehn, wie groß die Unwissenheit in den bereichen der Glaubensgrundlagen bei den meisten von uns ist.

Es ist jedem einleuchtend, das wenn man einen Beruf ausüben möchte, ersteinmal Fundiertes Wissen darüber erwerben muss. Andernfalls ist es unmöglich diesen Beruf gut oder auch nur akzeptabel auszuführen.

Ebenso wird jeder verstehen das man dabei nicht willkürlich vorgehen kann und sich einfach irgendwelche x beliebigen Kurse und Vorträge durcheinander anhören oder ansehen kann. Außerdem würde jeder darauf achten, das er sein Wissen darüber von Menschen nimmt, die wissend und bereits erfolgreich in diesem Beruf sind.

Liebe Brüder und Schwestern wie kann es dann sein, dass wir dies bei unserem Beruf einsehn, der uns bestenfalls und auch nur mit Allahs erlaubnis etwas Geld einbringt, aber bei unserer Religion nicht ?

Dabei behaupten wir doch das unsere Religion wichtiger ist als unser Beruf und als alles andere. Und lebt der Muslim denn nicht ausschließlich um Allah (swt) zu dienen ?

Ich habe die Jinn und die Menschen nur erschaffen, damit sie Mir dienen.(az-Zariyat: 56)

Wir reden hier nicht darüber Gelehrte werden zu müssen, sondern darüber soviel Wissen zu erlangen um Allah (swt) so dienen zu können wie ER (swt) es von uns verlangt.

Viele Brüder und Schwestern eignen sich zwar islamisches Wissen an, setzen dabei aber ganz falsche prioritäten.

So gibt es viele „praktizierende“ Muslime die bis heute noch nicht verstanden haben, was das Glaubensbekenntnis wirklich bedeutet und beinhaltet, geschweige denn seine Bedingungen ! Die Schahada hat voraussetzungen um von Allah (swt) akzeptiert zu werden und es ist unabdingbar für einen Muslim diese nicht nur aufzählen zu können, sondern sie gründlich zu studieren und zu verstehen um sie dann auch richtig erfüllen zu können.

Man erlangt Allahs zufriedenheit nicht durch die Menge seiner Taten sondern ausschließlich dadurch, das man seine Taten und sein ganzes Leben nach den vorgaben Allahs (swt) lebt und nach dem Vorbild des Gesandten (saw).

So wird man nicht erfolgreich sein auch wenn man unendlich viele gute Taten vollbringt wie z.B. freiwillige Gebete, Fasten, Spenden, Dawa usw. wenn man diese mit Kufr oder Shirk vermischt.
Wie wir alle wissen ist die von Allah (swt) am meist gehasste Tat, der Shirk.

Wahrlich, Allah wird es nicht vergeben, daß Ihm Götter zur Seite gestellt werden: doch Ervergibt, was geringer ist als dies, wem Er will. [anNisā`:116]

Aus vielen stellen im Quran und in der Sunnah geht hervor, das Allah (swt) seinen Dienern den Schirk nicht vergeben wird, wenn sie nicht davon ablassen und aufrichtig Tauba machen bevor sie sterben.

Wie kann es dann sein das soviele Muslime heutzutage die verschiedenen arten des Schirks nicht einmal kennen geschweige denn verstanden und verinnerlicht haben um sich von ihnen fern zu halten.
Denn Shirk begeht nicht nur derjenige der sich vor jemand anderem Niederwirft als Allah (swt), sondern Shirk wird auch in form von Gehorsam, Furcht, Liebe und Hoffnung begangen.So begehen die meisten Menschen Shirk ohne das sie dies merken und verlassen damit den Islam ohne das sie es Wissen.

Und wenn man diese und auch viele weitere Fundamentale Bestandteile der Aqida nicht gründlich lernt, versteht und umsetzt wie soll man dann Allah (swt) zufriedenstellend dienen können ?

Wieviele kennen die Lehre von Al Walaa wal Baraa, haben sie verstanden und setzen sie um ? Die Gelehrten sind sich einig darüber das es ohne diese Lehre keinen Islam gibt. Es ist also fundamental und notwendig diese zu kennen, zu begreifen und danach zu leben.

Die Namen und Eigenschaften Allahs.. Wie können wir Allah (swt) in der IHM gebührenden Form dienen wenn wir IHN (swt) gar nicht richtig kennen. Und auch hier geht es nicht nur darum sie aufzählen zu können sondern ihre Bedeutung zu verstehn, zu verinnerlichen und danach zu handeln.

Die Nawaqid al Islam. Das sind die Dinge die den Islam ungültig machen. Also dinge, die einen Muslim aus dem Islam raus werfen wenn man sie begeht. Wie soll man sich vor ihnen schützen wenn man sie nicht einmal kennt ?

Wir müssen verstehen, das Allah (swt) derjenige ist, der alleine darüber entscheidet wie wir ihm zu dienen haben. Das heißt wir müssen seine Regeln und Gesetze so lernen wie ER (swt) es von uns verlangt also nach dem Vorbild des Gesandten (saw) und seinen Gefährten (ra).

Die meisten von uns kennen den Hadithen vom Gesandten Allahs (saw) in dem er (saw) uns berichtet das seine Umma sich in 73 Gruppen unterteilen wird und sie alle werden im Feuer landen außer einer einzigen. Wer sind nun die glücklichen die dieser einen Gruppe angehören ?  Der Gesandte Allahs (saw) gibt uns die Antwort darauf.

Haltet an meiner Sunnah und an der Sunnah der rechtgeleiteten Kalifen nach mir fest.
Haltet daran fest und beißt darauf mit euren Backenzähnen! Und hütet euch vor den neu- erfundenen Sachen (in der Religion), denn jede neu erfundene Sache (in der Religion) ist eine Neuerung und jede Neuerung ist ein Irregehn

Diejenigen die sich am strengsten an die Gesetze Allahs (swt) halten und zwar auf die art und weise wie es der Gesandte Allahs (saw) und seine Gefährten es uns vorgemacht haben, die werden erfolgreich sein. Und wie soll man dazu in der Lage sein wenn jeder angebliche Rufer zur Wahrheit eine andere Meinung hat und man selbst keine kenntnisse über den Authentischen Islam hat nach dem Verständnis der Salaf Salih.

Viele behaupten nach Quran und Sunnah zu gehn und zitieren oft Quranverse oder Hadithe doch handeln sich nicht wirklich nach dem Vorbild des Gesandten (saw) und seiner Sahaber und interpretieren einige Dinge anders als unsere Salaf Salih wodurch sie den rechten Pfad verlassen haben.

Gerade in unserer Zeit ist es besonders wichtig sich auf die Wurzeln zurück zu besinnen, da viele Menschen versuchen den Islam in seiner Interpretation zu verändern. Deshalb sollte man möglichst weit zum Ursprung des Islams und des Wissens zurück gehn. Man sollte sich den Islam nicht von Leuten erklären lassen die ihn selbst nicht verstanden haben, oder aufgrund von Furcht vor den Regierungen, dem Tadel der Menschen oder aufgrund ihrer eigenen Gelüste bereit sind dinge einfach anzupassen, zu verändern oder zu verschweigen.

Warum sollen wir auch unser Wissen von Scheikh Fulan nehmen wenn wir es von Scheikhul Islam ibn Taymiah nehmen können ?

Warum sollten wir uns etwas vom Prediger xy erklären lassen wenn ibnul Qayyim uns dies bereits erklärt hat.

Wir sollten unser Wissen ausschließlich aus Quran und Sunnah nehmen und es uns nur von denjenigen erklären lassen die bekannt dafür sind, das sie die besten waren in der befolgung der Gesetze Allahs und niemanden fürchteten außer Allah (swt). Jeder kennt die großen Gelehrten wie z.B. ibn Kathir, die zuvor genannten Gelehrten, ibn Taymyiah und ibnul Qayim, Muhammed ibn Abdul Wahab, die Madhahib, Imam Nawawi, Imam Dhahabi, ibn Hajar, Ibnul Jauzi, ibnul Mubarak und viele weitere.

Wir müssen aufhören uns unseren eigenen Islam zu basteln dem wir dann folgen. Und wir müssen anfangen Allah (swt) bedingungslos und nach dem Vorbild der Sahaber und den erläuterungen und erklärungen der Salaf Salih zu handeln. Nicht nach unserer Meinung und auch nicht nach der von Scheikh Fulan oder des Predigers xy.

 

Ibn Abbas (ra):
Nicht das Steine von den Himmeln über euch herniederfallen ! Ich sage euch; Allahs Gesandter (saw) sagte... und  ihr sagt zu mir; Abu Bakr und Umar sagten....

 

Abdullah ibn Amr ibn Al As sagte:
Ich hörte den Gesandten (saw) folgendes sagen; Wahrlich; ALLAH nimmt das Wissen nicht hinweg, indem er aus den Gedächnissen der Menschen heraus reißt, sondern er nimmt das Wissen hinweg, indem er die Gelehrten sterben lässt, und wenn keiner von ihnen übrig bleibt, dann nehmen die Menschen unwissende köpfe in Anspruch, welche gefragt werden und ein urteil geben, bei dem jegliche Grundlage des Wissens fehlt. Somit werden sie selbst abirren, aber auch die Menschen in die Irre führen.                                                                                                                                        (Bukhary)



Sheikul Islam ibn Taymiah (in Aqida Wasitiya)

Gerade unsere Generation ist am bedürftigsten die Grundlagen des Din zu kennen, weil der Islam in den Herzen der Muslimin fremd geworden ist. Über diese fremde hat uns der Prophet (saw) berichtet.
Der Islam begann fremd und wird wieder fremd werden so wie er begann. Also Tuuba für die fremden. (Sahih Muslim)


Muhammad ibn Abdul Wahab

„So dann Fallah Allaah meine Brüder... haltet am Fundament eures Diin fest, seinem Anfang und seinem Ende, seiner Wurzel und seinem Haupt: Dem Bezeugnis Laa Ilaaha illa Allah, und kennt seine Bedeutung, und liebt dieses und liebt seine Vertreter, und macht sie zu euren Brüdern, sogar wenn sie weit entfernt von euch sind. Begeht den Kufr gegenüber den Tawaghiit. Nimmt sie zu Feinden und hasst sie, und hasst wer sie liebt oder sie verteidigt oder sie nicht zu Kuffar erklärt, oder sagt, das sie ihn nichts angehen, oder Allaah ihm ihnen gegenüber keine Verpflichtungen gegeben hat“


Abu Darda (ra):

Mich wundert das die Gelehrten zur Neige gehn und die Unwissenden nicht lernen. Denn derjenige der lernt ist im Kheir und der Lehrende hat diesselbe belohnung. Und es gibt kein Kheir in den Leuten, wenn sie dies lassen. Er sagt es gibt drei arten von Menschen; Der Lernende, der Lehrende und der dritte ist derjenige ohne jeglichen Kheir.

( Aus dem Buch; رجالل و نساء حول الرسول )


Ibnul Qayim

Jeder der einen Ort erreichen will, benötigt zwei Dinge; Wissen und Taten !


Der Prophet (saw) sagte:
Wenn ALLAH (swt) jemandem etwas gutes zuteil werden lassen will, den lässt er den Diin gut verstehen.  (Sahih Bukhari)

 

Wisse nun, das kein Gott außer ALLAH ist, und bitte um Vergebung für deine Schuld.        (Sure Muhammad: 19)

 

Aber nein, bei deinem Herrn! Sie glauben nicht eher, bis sie dich [Muhammad] über das richten lassen, was zwischen ihnen umstritten ist, und hierauf in sich selbst keine Bedrängnis finden durch das, was du entschieden hast, und sich in voller Ergebung fügen [Islam].“ [An Nisaa' 4:65]

 



13.11.2014

Razzia gegen Islamisten in NRW „Polizei geht entschlossen gegen Salafisten vor“

Bei einer Razzia gegen Islamisten sind in Köln und weiteren NRW-Orten neun Personen festgenommen worden. Sie sollen Einbrüche begangen haben, um die IS-Milizen zu unterstützen. Innenminister Jäger wertete die Aktion als Erfolg der Behörden.

Köln.

Die Kölner Polizei hat am Mittwoch acht mutmaßliche Salafisten festgenommen. Damit seien im Auftrag der Staatsanwaltschaft Köln Haftbefehle des Amtsgerichts gegen acht Männer mit deutscher Staatsangehörigkeit im Alter von 22 bis 35 Jahren vollstreckt worden, teilte die Polizei mit. Den Männern wird die Vorbereitung mehrerer schwerer staatsgefährdender Straftaten vorgeworfen. Die Wohnungen der Verdächtigen in Köln, Bergisch-Gladbach, Siegen, Kreuztal und Netphen wurden nach Beweismitteln durchsucht.

Die Beschuldigten werden zudem dringend verdächtigt, in Köln und Siegen insbesondere in Kirchen und Schulen eingebrochen zu haben. Mit der Beute sollen sie Kämpfer in Syrien und die Ausreise von Kampfwilligen nach Syrien finanziert haben.

Durchsuchungen bei Salafisten

Die Wohnungen von weiteren 20 Beschuldigten, die ebenfalls dem radikalen salafistischen Spektrum zugerechnet werden, wurden ebenfalls wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat durchsucht. Sie sollen sich an den Straftaten der inhaftierten Beschuldigten beteiligt haben. Zudem wird ihnen vorgeworfen, gefälschte Pässe für Ausreisewillige beschafft und Bargeld oder Sachleistungen zur Unterstützung des bewaffneten Dschihads nach Syrien gebracht zu haben.

Gegen einen Teil der Täter ist auch der Generalbundesanwalt vorgegangen. So wird zwei Beschuldigten weiter vorgeworfen, die ausländischen terroristischen Vereinigungen „Islamischer Staat im Irak und Großsyrien“, „Ahrar al-Sham“ und „Junud al-Sham“ unterstützt und in Deutschland um Mitglieder geworben zu haben. Deswegen ist einer der Männer mit einem weiteren Haftbefehl auch durch den Generalbundesanwalt in Karlsruhe festgenommen worden.

„Rechtliche Möglichkeiten nutzen“

Der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger (SPD) erklärte in Düsseldorf, die Festnahmen und Durchsuchungen bewiesen, wie wachsam die Sicherheitsbehörden seien. Sie nutzten sämtliche rechtliche Möglichkeiten zur Bekämpfung extremistischer Salafisten. „Polizei und Verfassungsschutz gehen entschlossen gegen diese gefährliche Szene vor. Die Sicherheitsbehörden der Länder und des Bundes arbeiten bei der Bekämpfung des gewaltbereiten Salafismus Hand in Hand“, betonte Jäger.

Die Ermittlungen der Polizei mit überregionalen verdeckten Ermittlungen richten sich den Angaben nach gegen insgesamt 44 Beschuldigte, bei denen es sich überwiegend um deutsche Staatsangehörige mit Migrationshintergrund handelt. Die meisten von ihnen kommen aus NRW, weitere aus Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Bayern. (epd)

Ksta.de

 


13.11.2014

CDU-Politiker Jens Spahn fordert Burkaverbot

 

 

"Dass Frauen sich nur komplett verhüllt im öffentlichen Raum bewegen dürfen, kann ich nicht akzeptieren": Der CDU-Abgeordnete Jens Spahn plädiert für ein Burkaverbot in Deutschland - und warnt vor einer falsch verstandenen Liberalität.

 

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Spahn fordert ein Burkaverbot für Deutschland. „Burka geht gar nicht. Dass Frauen sich nur komplett verhüllt im öffentlichen Raum bewegen dürfen, kann ich nicht akzeptieren“, sagte Spahn in einem Interview mit der Wochenzeitung "Die Zeit". Aus einer „falsch verstandenen Liberalität“ gäbe es in Deutschland „zu oft Rabatt auf unsere eigenen Werte“, so Spahn. „Ich will kein Verständnis dafür haben müssen, dass jemand, der aus einer anderen Kultur oder Religion zu uns gekommen ist, die Rechte von Frauen, Schwulen oder Juden infrage stellt, relativiert oder im wahrsten Sinne des Wortes mit Füßen tritt“, erklärte Spahn.

 

„Es kann gar nicht genug gegendert werden, der Feminismus setzt sich bis zu den Quoten in den Aufsichtsräten politisch korrekt durch, aber bei Zwangsheirat, Burka und Ausgehverbot werden Frauenrechte dann auf einmal relativ.“ Er sei irritiert, „wie blind viele sonst jederzeit empörungsbereite Linke und Linksliberale auf diesem Auge sind“. In Frankreich ist die Ganzkörperverschleierung bereits verboten.

 

 

Jens Spahn kritisiert Wulff-Äußerung zum Islam.

 

Spahn weiter: „Der Satz von Christian Wulff, dass der Islam zu Deutschland gehöre, war mir zu pauschal. Wer den Koran wortwörtlich auslegt und beispielsweise die Gleichberechtigung der Frau nicht anerkennt, gehört eher nicht zu Deutschland“. Es fehle „eine gemäßigte Stimme der Mitte, die das Unwohlsein vieler Menschen im Land aufgreift und artikuliert“.

 

 
http://www.tagesspiegel.de




13.11.2014

Israel will Untersuchung zum Gaza-Krieg verhindern

Eine UN-Expertengruppe, die mögliche Verstöße gegen das Völkerrecht während des letzten Gaza-Kriegs untersuchen soll, darf nicht nach Israel einreisen. Die Kommission habe ihr Urteil sowieso schon gefällt, hieß es in Israel.

Israel hat am Mittwoch einer UN-Kommission zur Untersuchung des Gaza-Kriegs die Einreise verweigert. Der Sprecher des israelischen Außenministeriums sagte der Nachrichtenagentur dpa: „Wir werden nicht mit ihnen zusammenarbeiten, und sie werden nicht nach Israel einreisen“.

In einer Erklärung des israelischen Außenministeriums hieß es, die Entscheidung sei nach internen Diskussionen und wegen der „zwanghaften Feindschaft“ der Kommission gegen Israel getroffen worden. Diese strebe keine Untersuchung an, sondern formuliere „ihre Schlussfolgerungen bereits im Voraus". Das Komitee wird von dem kanadischen Professor für internationales Recht William Schabas geleitet, dem Israel Voreingenommenheit vorwirft. Er hatte das Verhalten Israels im Nahostkonflikt in der Vergangenheit immer wieder scharf kritisiert.

Kriegsverbrechen beider Seiten werden untersucht.

Im Gaza-Krieg im Juli und August dieses Jahres waren mehr als 2100 Palästinenser und 70 Israelis getötet worden. Der UN-Menschenrechtsrat entschied am 23. Juli in einer Sondersitzung, mögliche Kriegsverbrechen beider Seiten zu untersuchen. Die Kommission soll Verantwortliche für strafbare Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht und die Menschenrechte ermitteln. Schon damals machte Israel seine Vorbehalte deutlich.

Der Bericht der Kommission soll im März 2015 vorliegen.

http://www.faz.net




10.11.2014

AfD will Islamisten an die kurze Leine legen

 

Die rechtskonservative Alternative für Deutschland unter der Führung von Parteichef Bernd Lucke setzt sich für mehr Härte im Umgang mit Islamisten ein.

Die AfD setzt sich für mehr Härte im Umgang mit Islamisten ein. Das Maß an Toleranz für die Missachtung des Grundgesetzes sei aufgebraucht. Außerdem will die Partei das Asylrecht verschärfen.

Die rechtskonservative Alternative für Deutschland (AfD) setzt sich für mehr Härte im Umgang mit Islamisten ein. "Die AfD ist nicht bereit, länger zu tolerieren, wie in Deutschland in Teilen der islamischen Gesellschaft das Grundgesetz und das Rechtssystem missachtet wird", erklärte die Parteispitze am Samstag zum Ende einer zweitägigen Vorstandsklausur in Regensburg. Die Partei bekannte sich zum Recht auf Asyl, forderte aber angesichts der steigenden Zahl von Asylbewerbern eine neue europäische Asylpolitik. In Abgrenzung zu Entscheidungen der schwarz-roten Bundesregierung zum Elterngeld erklärte der Vorstand nach Angaben eines Sprechers, es sei wichtig, "dass sich Eltern ohne gravierende finanzielle Nachteile für die traditionelle Familie entscheiden können".

Nach "Spiegel"-Informationen tritt der Europaparlamentarier und AfD-Chef Bernd Lucke am Mittwoch in Brüssel als Redner auf einer Veranstaltung zum Thema "25 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs" auf - als Gast des Anti-Europäers Nigel Farage. Im Europawahlkampf hatte Lucke noch auf Distanz zu dem Briten geachtet, dessen Partei Ukip eine Auflösung der Europäischen Union (EU) fordert. So rügte Lucke vor der Europawahl laut "Spiegel" den nordrhein-westfälischen AfD-Landesvorsitzenden Marcus Pretzell, weil dieser einen Auftritt Farages bei der AfD-Jugend in Köln unterstützt hatte.


N24.de

 


10.11.2014






10.11.2014

Muslimische Flüchtlinge in Bangladesch Rohingyas wird Rückkehr verweigert


Über 30.000 Rohingyas leben in Flüchtlingslagern in Bangladesch.
Aber die Regierung von Myanmar stellt ihnen unerfüllbare Bedingungen für die Rückkehr.

RANGUN dpa | Die in Lagern in Bangladesch ausharrenden muslimischen Flüchtlinge aus Myanmar, die Rohingya, können nicht in ihre einstige Heimat zurück. „Präsident Thein Sein hat gesagt, wir nehmen Flüchtlinge nur unter vier Bedingungen auf“, schrieb der Sprecher des Präsidenten, Ye Htut, am Montag auf seiner Facebook-Seite.

Zu den Bedingungen gehört der Nachweis, dass beide Elternteile Staatsbürger von Myanmar waren. Eine Vorschrift, der viele mangels Papieren nicht nachkommen können. Rohingyas werden im überwiegend buddhistischen Myanmar verfolgt. Es gibt immer wieder teils gewalttätige Spannungen mit der buddhistischen Bevölkerung.

Die Behörden betrachten sie als illegale Einwanderer, obwohl viele im vorletzten Jahrhundert mit den britischen Kolonialherren kamen und seit Generationen dort leben. Sie versuchen, diejenigen auszuweisen, die nicht mindestens 60 Jahre Ansässigkeit nachweisen können.

Die Zahl der Rohingyas in Myanmar wird auf rund eine Million geschätzt. Hunderttausende leben seit Unruhen 2012 in Internierungslagern. In Bangladesch leben allein 30.000 Rohingyas in Flüchtlingslagern. Bangladesch bemüht sich seit Jahren um eine Rückführung.

 

taz.de



08.11.2014

 

Baden Württemberg

Muslimische Schülerinnen zum Schwimmunterricht zwingen

 

Muslimische Schülerinnen konnten sich bislang aus Religiösen gründen vom Schwimmunterricht befreien lassen. Doch soll dies in Zukunft nicht mehr so einfach möglich sein.
Das Kultusministerium wies alle Schulen an auf die gemeinsame teilnahme der Mädchen mit den Jungen zu bestehen.

Die Lehrerverbände und das Integrationsministerium reagierten zufrieden darüber das Muslimischen Mädchen verboten wird ihre Scham und ihre Aura zu bedecken.

Der Beschluss geht auf ein Urteil vom September 2013 vom Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zurück. Zur Begründung heisst es, dass der Staatliche Bildungsauftrag über der Religionsfreiheit steht. Und man könne als kompromiss einen ganzkörper Badeanzug tragen.

Hier sollen muslimische Mädchen gezwungen werden sich zu entblössen und die angebliche Religionsfreiheit wird wenn es um den Islam geht mal wieder mit Füssen getreten.

Unverschämt ist auch der angebliche kompromiss, indem sie einen Anzug tragen sollen der ebenfalls ihre Aura entblösst insbesondere wenn er durchnässt ist.
Ein tatsächlicher kompromiss wäre ein getrennter unterricht von Jungen und Mädchen.





08.11.2014



„Schändlicher Akt“: Türkei verurteilt Vorgehen Israels in al-Aqsa-Moschee scharf

 

Die türkische Regierung und Opposition protestieren auf diplomatischem Wege gegen das Vorgehen Israels rund um die al-Aqsa Moschee in Jerusalem.
Jordanien hat unterdessen offenbar seinen Botschafter aus Israel abgezogen. (Foto: reuters)


Die Türkei hat Israel nach einem umstrittenen Polizeieinsatz am Mittwoch und Donnerstag an der al-Aqsa-Moschee in Jerusalem heftig kritisiert. An jenen Tagen war es zu weiteren Eskalationen der ohnehin angespannten Lage in der Region gekommen, nachdem eine Gruppe israelischer Extremisten geschützt von rund 300 israelischen Sicherheitskräften den Tempelberg stürmen wollte. Die Moschee ist die drittheiligste Stätte des Islam.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan nannte den Einsatz „barbarisch“ und schwor, die Türkei werde dazu nicht still bleiben. Erdoğan betonte, er wolle die Angelegenheit vor den UN-Sicherheitsrat bringen.

Erdoğan stellte außerdem Mutmaßungen über die Motive hinter dem Einsatz an. Immer, wenn die internationale Gemeinschaft beginne, sich um andere Teile der Welt zu kümmern - wobei Erdoğan auf die syrischen Städte Kobani und Aleppo verwies -, breche eine Krise wie jene an der al-Aqsa-Moschee aus. „Wenn sich die israelische Regierung nicht zeitnah mit diesem Thema befasst und die al-Aqsa-Moschee nicht wieder für alle Muslime geöffnet wird, wird Israel in der Welt so einsam werden wie es jetzt schon im Mittleren Osten ist“, äußerte Erdoğan wörtlich.


Jerusalem: Vorgehen israelischer Sicherheitskräfte provoziert muslimische Bewohner

Die palästinensische Seite behauptet, israelische Sicherheitskräfte hätten zu einer Zeit, da die Moschee auch Nichtmuslimen  zum Besuch offen stand, 35 jüdischen Extremisten, die versucht hätten, in die Moschee zu gelangen, bei ihrem Vorhaben unterstützt. Unter den Extremisten waren Medienberichten zufolge auch einige israelische Parlamentarier. In der muslimischen Bevölkerung Jerusalems hatte diese Aktion für einen Aufschrei gesorgt.

Bei darauf folgenden Zusammenstößen seien zum ersten Mal seit 1967 israelische Soldaten in die heiligen Stätten der Muslime eingedrungen. Diese Entwicklung stellt für viele muslimische Bewohner der Stadt eine weitere Provokation von Seiten Israels im Nahost-Konflikt dar.

Israels Premierminister Benjamin Netanyahu hat am Freitag öffentlich versichert, dass an den geltenden Vereinbarungen für muslimische Gebete nicht gerüttelt werde. Die Stätte wird von jordanischen religiösen Autoritäten verwaltet, wie dies sowohl als auch nach der israelischen Besetzung von Ostjerusalem im Jahre 1967 der Fall war. Palästinensische Meinungsführer sind jedoch entrüstet darüber, dass einige rechtsextreme israelische Politiker und Siedleraktivisten diesen Konsens in Frage stellen.

Israelische Sicherheitskräfte in drittheiligster Stätte des Islam?

Israel bestreitet, dass seine Sicherheitskräfte weit in die Moschee eingedrungen seien oder den Brand und die Verwüstungen im Innenraum herbeigeführt hätten. Man sei wenige Meter in die Moschee gegangen, um vermummte Palästinenser, die Barrikaden aufgebaut und Feuerwerkskörper aus dem Inneren der Moschee heraus geworfen hatten, dort einzuschließen. Die New York Times berichtet, dass man auch Möbelstücke entfernt habe, die von den Palästinensern zum Zwecke der Errichtung von Barrikaden verwendet worden seien.

Auch das türkische Außenministerium übte in einer Erklärung scharfe Kritik und warf der israelischen Polizei „Indifferenz gegenüber spirituellen Werten und Empfindlichkeiten“ vor. Der Vorfall, so hieß es aus Ankara, füge den israelischen Provokationen gegen Palästinenser eine neue und noch ernstere Dimension hinzu. Israels „schändliche Akte“ würden, so das Außenministerium, elementare Menschenrechte wie die Glaubensfreiheit verletzen und seien deshalb absolut inakzeptabel.



dtj-online.de



08.11.2014


Israelische Soldaten dringen in Al-Aqsa-Moschee ein: Droht dritte Intifada?


Nach mehreren Zwischenfällen und Zusammenstößen zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften in Jerusalem wird eine neue Intifada befürchtet. 


Die Beziehungen zwischen Israelis und Palästinensern bleiben weiterhin angespannt. Seit Wochen schon gibt es bereits Ausschreitungen in Jerusalem. Am Mittwoch war es zu weiteren Eskalationen gekommen, nachdem eine Gruppe israelischer Extremisten geschützt von rund 300 israelischen Sicherheitskräften den Tempelberg stürmen wollte.

Die Sicherheitskräfte hätten dabei auch die Al-Aqsa-Moschee betreten, ließ die Wakf-Behörde mitteilen, die für die Verwaltung des Areals zuständig ist. Dabei habe es in der heiligen Stätte auch Beschädigungen gegeben. Bei der Aktion sollen auch Gummigeschosse und Tränengas eingesetzt worden sein. Etwa 30 Palästinenser wurden dabei verletzt. Zum ersten Mal seit 1967 sind damit israelische Soldaten in die heiligen Stätten der Muslime eingedrungen.

Der Zwischenfall auf dem Tempelberg beschäftigt inzwischen auch die Vereinten Nationen. Der palästinensische Vertreter bei den Vereinten Nationen, Rijad Mansur, forderte vom UN-Sicherheitsrat eine Resolution, in der Israel aufgefordert wird, alle „Aktivitäten und Provokationen gegen heilige islamische Stätten einzustellen“. „Extremistengruppen, unterstützt von den Ultras in der israelischen Regierung und geschützt von hunderten Soldaten und Polizisten, haben die Al-Aqsa-Moschee gestürmt und geschändet“, erklärte Mansur am Mittwoch vor Journalisten in New York den Anlass eines an den Sicherheitsrat gerichteten Briefs




dtj-online.de




07.11.2014

(Quelle: Mohamed ibn Abdil Wahab erwähnt all diese Anbetungsarten und einige mehr in dem PDF "Die drei Fundamente des Muslims")

Welche Arten der Anbetung kennst du?

 

Wahrscheinlich das Gebet, die Zakat, das Fasten und die Hajj aber was fällt uns noch so ein an Ibadats (Anbetungen) ???

 

Wusstet ihr  auch, dass…

 

… die Liebe eine Ibada(Anbetung) ist???

… die Furcht, die Angst,
... die Hoffnung, das sich Verlassen auf,
... das Schlachten 
…und das Hilfe ersuchen

auch Ibadat sind ???


So muss man sich hüten wen man liebt und warum und wen man fürchtet und und auf wen man sich verlässt! 

Ein Muslim sollte sich stets nur auf ALLAH verlassen und für ihn lieben und hassen nur ihn fürchten und auf IHN seine Hoffnung setzen! Außerdem sollte ein Muslim seine Hilfe bei ALLAH ersuchen!

Ein Muslim dient ALLAH(swt) in allen Bereichen alleinig nicht nur im Gebet und im Fasten! Sondern auch in den hier aufgeführten Ibadaats und in allen anderen! Der Islam umfasst alle Bereiche des Lebens und regelt sogar die Gefühle und Beziehungen des Menschen!

Dies Bedarf wirklich intensiver Anstrengung für Menschen wie wir die in einer sehr Islam-fremden Umgebung aufgewachsen sind, um diese Gefühle und Beziehungen wirklich auch nur im Sinne von ALLAH umzusetzen!

Nur so können wir den Tauhid in seinem wahren Umfang ausleben!

Es ist sehr wichtig sich mit all diesen Anbetungsarten intensiv auseinanderzusetzen um sie kennen zu lernen und dann umsetzen zu können!
Denn was gibt es wichtigeres als den Tauhid auszuleben für einen Muslim???

 


07.11.2014

USA entlassen Häftling aus Guantanamo 

In Kuwait - nach 13 Jahren Guantanamo

 

Fawzi al Odah war US-Angaben zufolge seit Februar 2002 in Guantanamo festgehalten worden, ohne dass jemals Anklage gegen ihn erhoben wurde. US-Behörden vermuten, dass er in Afghanistan eine Terrorausbildung durchlaufen und an der Seite der Terrororganisation Al Kaida oder der radikalislamischen Taliban gekämpft hat. Im Juli hatte eine Prüfkommission jedoch entschieden, dass er in keiner der beiden radikalen Gruppen eine führende Position inne gehabt habe. Auch sei der Grad seiner Ausbildung gering.

 
Vater bestreitet Anschuldigungen gegen seinen Sohn 

Der Vater Chaled al Odah, Leiter einer Vereinigung von Familien der kuwaitischen Guantanamo-Häftlinge, bekräftigte, dass sich sein Sohn weder in Afghanistan noch in Pakistan an Kämpfen beteiligt habe. Er sei vielmehr für eine Hilfsorganisation tätig gewesen.
Stammesangehörige hatten - laut AFP - Odah zusammen mit seinem Landsmann Fajez al Kandari im November 2001 in Nordpakistan festgenommen und an die pakistanische Armee verkauft. Diese händigte ihn wiederum an die USA aus. Kandari ist noch in Guantanamo.

 
Obama hatte Schließung versprochen

Odah ist der erste Gefangene seit Mai, der das zu einem US-Marinestützpunkt gehörende Lager auf Kuba verlassen hat. Mit seiner Freilassung gestanden die US-Behörden ein, dass es belastenden Zeugenaussagen gegen den Kuwaiter an Glaubwürdigkeit fehlt. Sie würdigten zugleich Odahs Bereitschaft zu einer Wiedereingliederung in die Gesellschaft mit Unterstützung der kuwaitischen Regierung und seiner Familie.

Im Lager Guantanamo befinden sich nun noch 148 Häftlinge. Der Amtsvorgänger von US-Präsident Barack Obama, George W. Bush, hatte das Gefängnis für Terrorverdächtige nach den Anschlägen vom 11. September 2001 eingerichtet, als die US-Regierung weltweit Jagd auf Anhänger des Islamistennetzwerks Al Kaida machte. Menschenrechtsgruppen kritisieren seit langem, dass die Insassen in Guantanamo ohne rechtsstaatlichen Schutz festgehalten werden. Obama hatte zu seinem Amtsantritt Anfang 2009 versprochen, Guantanamo binnen eines Jahres zu schließen.



Tagesschau.de




07.11.2014

Polizei warnt vor Attacken von Hooligans auf Salafisten

 

Düsseldorf. Gewaltbereite Hooligans planen offenbar Angriffe auf die Stände der umstrittenen KoranVerteiler in deutschen Fußgängerzonen. "Wir vertreiben die Salafisten aus allen Städten. Es geht um unser Land und um die Zukunft unserer Kinder", kündigte ein Nutzer der Facebook-Seite "Hooligans gegen Salafismus" an. Die Sicherheitsbehörden nehmen solche Androhungen ernst und warnen vor möglichen Straßenschlachten in den Einkaufszonen, sollten beide Parteien aufeinander losgehen. Ein Sprecher von Innenminister Ralf Jäger (SPD) bestätigte: "Damit muss man rechnen. Wo Extremisten aufeinanderprallen, kann es immer zu solchen Situationen kommen." 

Die Polizei befindet sich seit den Ausschreitungen bei der Demonstration in Köln, bei der 49 Polizisten verletzt wurden, in erhöhter Alarmbereitschaft. Verhindern kann sie Angriffe der Hooligans auf die Koran-Verteiler aber nur schwer. Das Landeskriminalamt (LKA) richtet angesichts der wachsenden Gefahr ein Analyse- und Auswertungsprojekt über Hooligans ein. "Wir setzen Instrumente ein, die wir sonst bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität verwenden", erklärt LKA-Direktor Uwe Jacob. "Das zeigt deutlich, dass wir entschlossen gegen diese Gewalttäter vorgehen."

Seit 2011 verteilen Salafisten in deutschen Innenstädte mit der Aktion "Lies" den Koran an Passanten. Nach Erkenntnissen der Nachrichtendienste sind das Rheinland und das Ruhrgebiet regionale Schwerpunkte in Deutschland. Die Ordnungsbehörden können das Verteilen nicht verbieten, wenn Stände dafür vorher angemeldet werden. Die Salafisten berufen sich auf die Glaubensfreiheit.



Rp-online.de



07.11.2014





07.11.2014


FEUER IN BILLSTEDT (beI Hamburg)

Brand-Anschlag auf türkischen Supermarkt?

 

Feuer-Alarm in den frühen Morgenstunden:
Um 2.07 Uhr wurde die Feuerwehr Billstedt zu einem Einsatz in der Möllner Landstraße gerufen.
In einem türkischen Supermarkt brannte es. Eine Passantin hatte laut Polizei gesehen, wie drei Menschen vom Tatort wegliefen. Es wird nun ermittelt, ob es sich um Brandstiftung handelte.

Mit zahlreichen Einsatzkräften bekämpft die Feuerwehr die Flammen. Die Löscharbeiten dauern rund zwei Stunden. "Neueröffnung" steht an den Scheiben des Ladens noch dran, innen haben die Flammen gewütet. Eine Schaufensterscheibe ist durch eine Verpuffungs-Druckwelle aus der Verankerung gerissen. Kühlregale und Paletten sind abgefackelt. Er riecht verkohlt. Ein Schlachtfeld. "Es besteht der Verdacht auf Brandstiftung", so ein Polizei-Sprecher.

Die Täter sollen demnach die Eingangstür zunächst eingeschlagen und dann das Feuer gelegt haben.

Es sollen Benzinkanister gefunden worden sein. Die Schadenshöhe ist laut Polizei "erheblich".

Das LKA ermittelt und bittet um Hinweise zur Tat: 4286-56789.



Mopo.de



07.11.2014

Geplanter Aufmarsch in Hannover: Polizei lehnt Hooligan-Versammlungsleiter ab


Hannover - Am 15. November wollen Hooligans in Hannover aufmarschieren. Doch die Organisatoren der Demonstration unter dem Motto "Europa gegen den Terror des Islamismus" müssen sich einen neuen Versammlungsleiter suchen. Den bisherigen Leiter hat die Polizei in der niedersächsischen Landeshauptstadt abgelehnt.

Es gebe Zweifel an der Zuverlässigkeit des Mannes, da er im Internet Inhalte verbreitet habe, die den Holocaust verherrlichten, teilte die Polizeidirektion mit. Gegen ihn wurde Anzeige wegen des Verdachts der Volksverhetzung erstattet.

Die Organisatoren der Kundgebung können nun einen anderen Versammlungsleiter benennen, um ein behördliches Verbot zu vermeiden. Der abgelehnte Versammlungsleiter war nach Erkenntnissen der Polizei Ende Oktober auch in Köln als Redner aufgetreten, als es bei einem Protest von rund 4500 gewaltbereiten Hooligans und Rechtsextremen zu Zusammenstößen mit der Polizei kam. Dabei wurden 49 Beamte verletzt.

SPD und FDP rufen zu Gegenkundgebungen auf

Die Polizei Hannover befürchtet, dass es bei der geplanten Demonstration ebenfalls zu gewalttätigen Auseinandersetzungen kommen könnte. Die Behörden erwarten bis zu 5000 Teilnehmer sowie neun Gegenkundgebungen, die unter anderem von SPD und FDP organisiert werden.

Ursprünglich war für den 15. November in Berlin eine Hooligan-Demonstration mit rund 10.000 Teilnehmern unter dem Motto "Hooligans gegen Salafisten" angemeldet worden. Der Antrag ist nach Behördenangaben aber ungültig. Auch in Hamburg war für dasselbe Datum eine ähnliche Demonstration angemeldet - hier zog aber der Veranstalter die Anmeldung zurück.


Spiegelonline.de




07.11.2014

Drohbrief an Dortmunder Moschee

 

Mit der Zunahme von populistischen Debatten unter den Schlagwörtern Salafismus, Islamismus oder Integration, häufen sich auch die Attacken gegen Muslime in Deutschland. Die Dortmunder Moschee “Büyük Camii” ist das letzte Opfer dieser beunruhigenden Atmosphäre.

Islamische Verbände registrieren im Wochentakt Brandanschläge, Schmierereien und Drohbriefe gegen Moscheen und Kulturvereine. Nun reiht sich auch die Dortmunder Moschee “Büyük Camii”, dessen Vorstand Anfang der Woche einen Drohbrief mit rassistischem und islamfeindlichem Inhalt erhalten hat, in diese lange Liste ein. In dem Drohbrief mit dem Absender “KDI – Kampf dem Islam”, werden der Prophet Mohammed, der Islam und die Muslime verunglimpft. Muslimischen Gemeinden in Deutschland wird mit weiteren Anschlägen gedroht: 


“Wir sind noch nicht fertig! Unsere Arbeit geht weiter” so die Hauptaussage des Briefes. In dem einseitigen Schreiben werden auch rassistische Thesen aus Sarrazins Publikationen verwendet. Zudem habe man bereits an vielen Moscheen “zahlreiche Gedärme und Knochen von Schweinen” vergraben, so der Verfasser. Der Drohbrief endet mit den Worten “Gelobt sei Jesus Christus, in Ewigkeit, Amen.” 
Fahri Şirin, Vorstandsmitglied der betroffenen türkisch-islamischen Gemeinde in Dortmund, zeigte sich angesichts der Zunahme von Übergriffen auf Moscheen sehr besorgt. Er habe die Polizei und den türkische Attaché für Religionsangelegenheiten informiert, berichtet das türkische Nachrichtenportal haber7.com.
Islamfeindlichkeit: Besorgniserregende Entwicklung Die Fälle in der die islamischen Gemeinden mit Drohbriefen, abgehackten Schweinsköpfen und Brandanschlägen eingeschüchtert werden sollen, häufen sich. Bereits im Vormonat legten Unbekannte vor der Eingangstür einer Moschee in Delmenhorst einen abgehackten Schweinekopf ab. Ebenso fand man schon mehrfach Schweineköpfe vor der Großmoschee in Köln, oder der Eingangsbereich wurde mit Schweineblut besudelt. Die an die islamischen Gemeinden gerichteten Drohbriefe zeigen auf schockierende Weise, wie stark islamfeindliche Ressentiments und Hass gegenüber Musliminnen und Muslimen zugenommen haben.
“Stillschweigende Duldung” von Anschlägen? Viele islamische Organisationen beklagen ein gesellschaftliches Klima der “stillschweigenden Duldung” von Anschlägen. Die Islamische Religionsgemeinschaft DITIB in Hamburg und Schleswig-Holstein kritisierte noch am 04. September diesen Jahres, dass das gesellschaftliche Tabu im Hinblick auf die Unantastbarkeit und Würde religiöser Einrichtungen, für die Gotteshäuser der Muslime faktisch keine Gültigkeit mehr habe.
“In all den Jahren kontroverser, gesellschaftlicher Debatten unter dem Stichwort vermeintlicher „Islamkritik“ war die gesellschaftliche Atmosphäre der wechselseitigen Entfremdung wohl nie so ausgeprägt wie heute.” Auch Lenz Jacobsen von der “Zeit” übte zuvor eine ähnliche Kritik. Er schrieb nach dem Brandanschlag auf die Berliner Mevlana Moschee, dass bei keiner Gruppe die Öffentlichkeit in ihrer Mehrheit Angriffe so schulterzuckend hinnehme, wie bei Muslimen. Dies sei “Ausdruck einer gefährlichen Kälte im Umgang und einer Distanz vieler Deutscher zu den Muslimen in diesem Land.” 

Angesichts der vielen Übergriffe bringen viele muslimischen Nutzer auch in den sozialen Medien ihre Ängste zum Ausdruck: 
“Brandanschläge, Schweinsköpfe, Schaufensterpuppenköpfe und Drohbriefe, die mit Asche befüllten Umschlägen gesendet werden – welche “kreativen” Übergriffe erwarten die Moscheen denn noch?!” schreibt ein Twitter User und trifft den wunden Punkt vieler Muslime in Deutschland.  


deutsch-tuerkische-zeitung.de





05.11.2014

Polizei will Koranverteiler in der Innenstadt beobachten

Quelle: aachener-zeitung.de


Aachen. „Wir haben die Koranverteiler im Auge und schauen genau hin.“ Das ist die Botschaft der Aachener Polizei zu Vorfällen am vergangenen Sonntag in der Aachener Innenstadt. Wie die Polizei berichtet, hatten zur Mittagszeit in der Adalbert­straße junge Männer zum wiederholten Mal den Koran kostenlos verteilt.


Passanten hatten darauf hin die Polizei alarmiert, weil sie sich belästigt fühlten. Auf der anderen Seite fühlten sich die Koranverteiler durch Äußerungen vorbeigehender Passanten angegangen. Die Polizei stellte eine „angespannte Stimmung“ fest, konnte aber schlichten. Zu strafbaren Handlungen war es nicht gekommen.

Ordnungsrechtlich genehmigt

Die Koranverteiler berufen sich bei ihren Aktionen auf die Glaubensfreiheit. Die bisherigen Verteilaktionen auf dem Willy-Brandt-Platz und auf dem Holzgraben erfolgten in Form von Ständen, die zuvor von der Stadt ordnungsrechtlich genehmigt wurden. Diese Stände wurden regelmäßig von der Polizei kontrolliert.

Inzwischen treten, wie nun am Wochenende in der Adalbertstraße, Koranverteiler auf, die mit entsprechenden Plakaten durch die Fußgängerzone gehen und dort den Koran sozusagen „passiv“ anbieten und warten, dass sie von Passanten angesprochen werden. Darüber hinaus bauen die Männer einen mobilen Stand im Eingangsbereich der ehemaligen Kaufhauses Wehmeyer auf. Dabei handelt es sich im rechtlichen Sinne um ein Privatgrundstück. Eine Genehmigung zum Aufbau dieses Standes muss dabei nicht durch die Ordnungsbehörde erteilt werden. Es obliegt dem Grundstückseigentümer, den Stand dort zu dulden oder anders zu entscheiden und von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen

Polizei will Koranverteiler in der Innenstadt beobachten - Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/polizei-will-koranverteiler-in-der-innenstadt-beobachten-1.951461#plx1998435851

 

 



05.11.2014

"Lies!"-Kampagne

Koranverteilung der Salafisten in Frankfurt im Visier

Quelle: fnp.de


Die Salafisten der „Lies!“-Kampagne sind an diesem Samstag etwas später dran als sonst. Erst gegen 16.45 Uhr erscheinen sie mit einer rollbaren Tonne und mehreren Kisten auf der Zeil. Sie postieren sich an der McDonald’s-Filiale nahe der Konstablerwache und ziehen weiße Jacken mit dem „Lies!“-Schriftzug an. Dieser prangt auch auf Bannern, die vier bärtige junge Männer an einem Gestell auf dem Rücken tragen. Mit kostenlosen Koran-Übersetzungen zum Verteilen stellen sich die Salafisten an strategisch ausgewählten Stellen in den Menschenstrom. Die „Dawa“ – arabisch für „Ruf zum Islam“ – hat begonnen.

Die knapp zehn jungen Muslime ahnen nicht, dass die Frankfurter Polizei heute mit etlichen Einsatzkräften in die Innenstadt gekommen ist, um mutmaßliche Mitglieder der Salafistenszene zu kontrollieren. Dabei geht es den Beamten nicht um die Missionare, die den Koran verteilen, sondern um die Sympathisanten, die sich mehr oder weniger offensichtlich im Umfeld bewegen.

Kriminalrat Wolfgang Trusheim, Leiter des Staatsschutz-Kommissariats der Frankfurter Polizei (K 42), berichtet von einer Szene solidarischer junger Muslime zwischen 15 und 25 Jahren. Diese hätten auf der Zeil sozusagen ihren natürlichen Lebensraum, seien „erlebnisorientiert“, in der Regel kleinkriminell und mitunter auch gewaltbereit.

Die Ermittler sprechen intern von der „Akhi-Szene“, weil sich die Mitglieder meist mit „Akhi“, dem arabischen Wort für „Bruder“, anreden. In der Umgebung von „Lies!“-Aktionen oder Gegenveranstaltungen auf der Zeil hat die Polizei nach Trusheims Auskunft schon bis zu 50 Mitglieder dieser Szene festgestellt. „Diese scheinen auf den ersten Blick nicht zur Koranverteilung zu gehören, sind aber auf der Stelle da, wenn ihre ,Brüder‘ in Diskussionen mit der Polizei, Journalisten oder Passanten geraten.

Gezielter Krawall

Auch für die gewaltsamen Ausschreitungen nach einer Anti-Israel-Demo im Juli (wir berichteten) seien Muslime aus der „Akhi-Szene“ verantwortlich gewesen, berichtet Trusheim. An diesem Samstag waren Szenemitglieder erst bei der „Kundgebung gegen Salafismus“ vor dem Einkaufszentrum „My Zeil“ zu beobachten, wo sie Demonstranten mit islamismusfeindlichen Schildern bedrohlich naherückten. Später scharten sich „Akhis“ um Koranverteiler, die mit kritischen Passanten oder wegen verbotener Aufsteller mit Stadtpolizisten diskutieren mussten.

Staatsschützer Trusheim führt aus, dass die „Akhis“ sozusagen die Hauptzielgruppe der Salafisten seien. Viele derer, die heute Korane verteilen, hätten vor ihrer Radikalisierung selbst zu der kleinkriminellen Szene auf der Zeil gehört.

Bei dem Einsatz am Samstag kontrollierte die Polizei nach eigenen Angaben 16 Personen im Umfeld der „Lies!“-Aktion – darunter waren einschlägig bekannte Salafisten, aber auch neue Mitglieder der „Akhi-Szene“. Die Personalien wurden aufgenommen, Sicherstellungen gab es keine. Es war bereits die zweite Kontrollaktion innerhalb einer Woche.

 17 Dschihadisten

Der Frankfurter Staatsschutz weiß derzeit von mindestens 17 Salafisten aus der Stadt, die nach Syrien gereist sind, um sich an den Kämpfen dort zu beteiligen. Unter ihnen waren auch solche, die vorher auf der Zeil Korane verteilt hatten. „Eine ganze Reihe von ihnen ist schon tot“, sagt der Kommissariatsleiter. Zu zweifelhafter Berühmtheit sei Vedat V. gelangt, der in Syrien offenbar eine kleine Söldnertruppe aus Frankfurter Salafisten aufgebaut habe. Wie berichtet, radikalisierte sich V. in einer Caritas-WG. Heute posiert er mit den abgeschlagenen Köpfen „ungläubiger“ Menschen im Internet.

Das nordrhein-westfälische Missionierungsnetzwerk „Die Wahre Religion“ (DWR) hat die „Lies!“-Kampagne im Oktober 2011 gestartet. Der Drahtzieher hinter den Koranverteilungen in Frankfurt ist dem Staatsschutz bekannt. Weil sich bislang keine Verbindungen zwischen „Lies!“-Aktivisten und terroristischen Umtrieben nachweisen ließen, haben die Sicherheitsbehörden nach eigenen Angaben aber keine juristische Grundlage für ein Verbot der Verteilungen.

Höhere Sensibilität

Trusheim betont, dass die Polizei bei der Beobachtung der Salafistenszene „alle nur möglichen rechtlichen und technischen Mittel“ ausschöpfe. Die in Schulen und Jugendhäusern geleistete Sensibilisierungsarbeit trage Früchte: Derzeit gingen beim Staatsschutz fast wöchentlich neue Informationen über ausreisewillige Jugendliche ein, die natürlich betreut würden, um sie von ihrem Vorhaben abzuhalten.

Gespräche mit den Moscheevereinen hätten außerdem dazu geführt, dass es in Frankfurt inzwischen keine Moschee mehr gebe, die als zentraler Treffpunkt für Salafisten diene. Die Szene treffe sich jetzt in Moscheen außerhalb der Stadt. Kleinere Zusammenkünfte fänden auch in privaten Wohnungen statt.

Wie alle Sicherheitsbehörden hat auch die Frankfurter Polizei die Befürchtung, dass gewaltbereite Salafisten hierzulande einen Anschlag verüben könnten. Konkrete Hinweise gebe es derzeit zwar nicht, ein gewisses Risiko bestehe aber immer, sagt Trusheim. Erstens seien etliche Syrien-Rückkehrer traumatisiert und unberechenbar, zweitens rufe der „Islamische Staat“ im Internet zu Straftaten in westlichen Ländern auf. „Allein in Frankfurt gibt es mehr als 350 Salafisten“, erklärt Kriminalrat Trusheim. „Die Dunkelziffer ist aber wahrscheinlich noch höher.“


05.11.2014

Hooligans wollen in Hannover demonstrieren

Quelle: rp-online.de


Hannover.
Nachdem klar geworden ist, dass die für November in Berlin geplante Hooligan-Demo nicht stattfinden wird, ist nun bei der Polizei Hannover ein Demonstrationsantrag eingegangen. Der Protestzug soll am 15. November unter dem Titel "Europa gegen den Terror des Islamismus" stattfinden.
 

Für den 15. November ist in Hannover eine Demonstration gegen Islamismus angemeldet worden. Nach Informationen des NDR stehen dahinter Hooligans. Die Demonstration ist laut Polizei unter dem Titel "Europa gegen den Terror des Islamismus" geplant. Der Antrag sei am Samstagabend eingegangen, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag. Die Behörden prüfen nun ein Verbot.

Ursprünglich war für den 15. November eine Hooligan-Demo mit rund 10 000 Teilnehmern am Brandenburger Tor in Berlin angemeldet worden. Am Samstagabend hatte die Polizei aber mitgeteilt, dass der Mann, in dessen Namen die Kundgebung über ein Online-Formular angemeldet wurde, nach eigenen Worten davon gar nichts wusste.

Eine für Mitte November angekündigte Demonstration von Hooligans in Hamburg hat der Anmelder inzwischen abgesagt. In Köln hatten sich am vorigen Sonntag 4500 gewaltbereite Hooligans mit Rechtsextremen versammelt und die Polizei angegriffen.

 


05.11.2014

Wiener Neustadt verbietet Infostände für Koran-Verteilung

Quelle: diepresse.com

Es handle sich um eine Maßnahme gegen "relativ aggressives Verhalten". Denn Beschwerden aus der Bevölkerung hätten sich gehäuft.
Wiener Neustadt verbietet Infostände für Koran-Verteilung in der Fußgängerzone. "Es kam in letzter Zeit zu einigen Beschwerden aus der Bevölkerung", bestätigte Thomas Iwanschitz, Leiter des städtischen Medienservices, entsprechende Berichte am Mittwoch. Die Maßnahme habe allerdings nichts mit dem Koran an sich zu tun, sondern richte sich gegen das "relativ aggressive Verhalten" der Standbetreiber.

Der neueste Antrag sei daher nicht mehr genehmigt worden "mit der Begründung, dass sich die Bürger zu sehr belästigt fühlen", so Iwanschitz. Man sei ihnen u.a. nachgelaufen und habe Diskussionen angefangen. Jene offiziellen islamischen Vereinigungen, die auch am interreligiösen Dialog zwischen den Glaubensgemeinschaften und der Stadt teilnehmen, sähen diese Verteilaktion von kleineren Gruppen in dieser Ausprägung auch als "kritisch" an, betonte der Leiter des Medienservices.

Auf die Frage, ob nun mit Einsprüchen seitens der Koran-Verteiler zu rechnen ist, antwortete Iwanschitz: "Es gibt keinen Rechtsanspruch auf einen Infostand. Die Stadt als Grundeigentümerin kann einen Antrag ablehnen."

 


05.11.2014

Vorwand für Moscheedursuchungen


Solingen/ Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Düsseldorf führt die Polizei derzeit Durchsuchungsmaßnahmen in Solingen durch.


Auch in Solingen wurde die Moschee des inzwischen verbotenen Vereins “Milatu Ibrahim” durchsucht. Auch weitere Objekte stünden demnach auf der Liste, hieß es von der Staatsanwaltschaft. Hintergrund ist aber nicht die Betätigung in verfassungsfeindlichen Organisationen, wie Staatsanwalt Christoph Kumpa auf Nachfrage unserer Redaktion mitteilte, es gehe um Schwarzfahren.

Der Gesuchte Salafist hatte schlicht seinen Strafzettel wegen Schwarzfahrens nicht gezahlt.



http://solinger-bote.de/nachrichten/2014/11/04/solingen-polizei-durchsucht-salafisten-moschee/



03.11.2014

Kanada: Stimmung gegen Muslime hat sich deutlich angeheizt

Quelle:http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/


Nach Angaben des Nationalrats der kanadischen Muslime haben sich die Berichte über Belästigungen von Muslimen in öffentlichen Verkehrsmitteln, per hinterlassener Nachrichten am Auto oder Mobbing an Schulen in jüngster Vergangenheit verzehnfacht. Die verbalen bzw. schriftlichen Übergriffe beinhalteten auch rassistische Beleidigungen. Ausgangspunkt für die verschärfte Situation waren die Schüsse vor dem Parlament in Ottawa am 22. Oktober.

Nach Angaben des Nationalrats der kanadischen Muslimen hätten sich die Berichte über Belästigungen von Muslimen in den vergangenen Tagen verzehnfacht. Attackiert würden Muslime in öffentlichen Bussen, an ihren Autos klebten Nachrichten und auch in der Schule käme es zu Beleidigungen. Der gewaltsame Tod eines Soldaten hat die Nation offenbar gespalten. „Es gibt einige sehr positive Anzeichen, die wir in Form von Anrufen der Unterstützung erhalten haben. Es gibt auch Beispiele, in denen Menschen sich wider die Bigotterie gestellt hätten“, zitiert das türkische Nachrichtenportal Worldbulletin  Amy Awad, eine Menschenrechtskoordinatorin des Rates. „Aber es gibt auch eine große Zunahme von Beschwerden.“ Normalerweise erreichten den Rat etwa fünf Beschwerden über antimuslimische Vorfälle landesweit. In den vergangenen Tagen habe sich das jedoch verzehnfacht.




03.11.2014

10.000 Hooligans für Islamisten-Demo angemeldet


Am vergangenen Wochenende hielten sie Köln in Atem - jetzt planen die "Hooligans gegen Salafisten" Mitte November eine noch größere Demonstration in Berlin. Der Veranstalter habe mittlerweile 10.000 Teilnehmer angemeldet, bestätigte die Polizei am Freitag. Bis dato war von 1.000 Teilnehmern die Rede. Droht der deutschen Hauptstadt jetzt eine Mega-Randale?
 

Quelle: www.krone.at

In Köln hatten sich am vergangenen Sonntag rund 4.500 gewaltbereite Hooligans mit Rechtsextremen versammelt und die Polizei angegriffen. Insgesamt wurden dabei laut offiziellen Angaben 49 Polizisten verletzt und rund 20 gewaltbereite Demonstranten in Gewahrsam genommen. Gegen knapp 60 Verdächtige ermittelt die Staatsanwaltschaft unter anderem wegen Körperverletzung und Landfriedensbruch.

"Ganz schwer einzuschätzen"

Jetzt wächst die Sorge, dass es bei der geplanten Demo gegen Salafisten in der deutschen Hauptstadt am 15. November ähnlich gewaltsam (oder gar noch schlimmer) zugehen wird als in Köln. Zunächst seien für die Kundgebung in Berlin lediglich 1.000 Demonstranten angemeldet worden, mittlerweile seien es 10.000, sagte ein Sprecher der Berliner Polizei am Freitag. Aus Sicht der Polizei sei die zu erwartende Teilnehmerzahl "im Moment ganz schwer einzuschätzen", fügte der Sprecher hinzu.

Ausschreitungen bereits am 9. November erwartet

Die Kundgebung unter dem Motto "Gegen Salafisten, Islamisierung und Flüchtlingspolitik" soll zwischen 15 Uhr und 21 Uhr am Pariser Platz direkt am Brandenburger Tor stattfinden. Nach Informationen des Senders RBB rechnen die Berliner Behörden allerdings bereits bei einer Demonstration am 9. November direkt am Reichstag mit möglichen Ausschreitungen. Hinter der Kundgebung steht demnach die rechtsgerichtete Reichsbürgerbewegung. Ob auch Hooligans daran teilnehmen wollen, sei derzeit noch unklar, so der Polizeisprecher. Eine für Mitte November angekündigte Demonstration von Hooligans in Hamburg sagte der Anmelder unterdessen wieder ab.

Deutscher Geheimdienst warnt vor Eskalation

Der deutsche Inlandsgeheimdienst hatte zuletzt angesichts der Krawalle von Hooligans und Rechtsextremisten vor einer Eskalation der Gewalt bei Protesten gegen Islamisten gewarnt. "Es besteht Anlass zur Sorge, dass sich die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Extremisten auf unseren Straßen weiter aufschaukeln", so der Präsident des Verfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen, Anfang der Woche in Berlin.

"Der Konflikt in Syrien und dem Irak spiegelt sich auch in Deutschland wider", ergänzte er. Derzeit würden sich in Deutschland lebende und besonders gewaltbereite Tschetschenen verstärkt zum Salafismus hinwenden. Mit der weiterhin stark zunehmenden Zahl von Salafisten in Deutschland erhöhe sich auch das Rekrutierungspotenzial für den Dschihad.


  03.11.2014

Köln: Hooligan-Demo gegen Muslime geriet außer Kontrolle

Quelle: Contra Magazin

Mehr als 4.000 Personen, vorwiegend aus der Hooliganszene, aber auch Anhänger rechtsgerichteter Parteien, marschierten am Sonntag durch Köln um gegen Salafisten zu demonstrieren. Dabei geriet die Lage außer Kontrolle, so dass die Polizei mit Wasserwerfern, Tränengas und Schlagstöcken vorgehen musste.

Die Salafisten, Anhänger einer äußerst archaischen Richtung des Islams, die in Deutschland für die Koran-Verteilaktionen bekannt sind, waren das erklärte Feindbild der Demonstranten, die am Sonntag durch Köln zogen. Die ohnehin schon sehr gewaltbereiten Hooligans legten sich dabei mit den Polizisten an, die mit Flaschen, Steinen und Feuerwerkskörpern beworfen wurden. Diese wiederum antworteten mit dem Einsatz von Wasserwerfern, Tränengas und Schlagstöcken. Dabei sollen mindestens 44 Personen verletzt worden sein.

Schon im Vorfeld warben die Hooligans via Facebook für die Demonstration, bei der sich die ansonsten eigentlich feindlich gesinnten Hooligan-Gruppen zusammengeschlossen haben, um gemeinsam gegen die radikalislamische Salafistenszene zu demonstrieren. Das gemeinsame Feindbild war offenbar ein Einigungsfaktor für die Gruppen, die ansonsten für die berüchtigte "dritte Halbzeit" nach den Fußballspielen bekannt sind, bei denen es immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen kommt.

Die Polizei war auf jeden Fall schon vorbereitet, da eine Eskalation vorherzusehen war. Neben den mindestens 4.000 Hooligans und Anhängern rechtsgerichteter Parteien, wie der islamkritischen Pro-NRW, deren Funktionär Dominik Roeseler auf Druck der Partei die Leitung der "HoGeSa" aufgeben musste, fanden sich auch einige hundert linksgerichtete Gegendemonstranten ein. Beobachter sprachen schon von "bürgerkriegsähnlichen Zuständen" in Köln.

Indessen machten sich einige der Demonstrationsteilnehmer über die Wuppertaler "Scharia Polizei" lustig, die von Salafisten ins Leben gerufen und zwischenzeitlich auf Geheiß von Bundeskanzlerin Merkel verboten wurde.

 

 31.10.2014

Kommender Montag ist der Tag von Aschura


Montag der (03.11.2014) ist inschaallah der Tag von Aschura also der 10 Tag des Monats Muharram.


Insbesondere an diesem Tag sollte man versuchen zu fasten da die Belohnung gewaltig ist, wie aus den im Anschluss folgenden Überlieferungen hervorgeht. Man sollte darüber hinaus auch versuchen am 9. Muharram (Tasua) zu fasten um sich von den Juden zu unterscheiden und der empfehlung des Gesandten (saw) zu folgen.

Der Monat Muharram indem wir uns gerade befinden ist einer der 4 heiligen Monate des Jahres und jede gute Tat wird noch mehr belohnt als üblich aber auch die Sünden sind in den heiligen Monaten noch schlimmer und sind noch schwerwiegender als üblich.

„Das Jahr hat zwölf Monate, von denen vier heilig sind, die drei aufeinander folgenden Monate Dhul Qa`da, Dhul Hijja und Muharram, und Rajab Mudar, welcher zwischenJumaada und Scha`baan liegt.“ (Überliefert von Bukhari, 2958)

ALLAHs Worte (ungefähre Bedeutung) „...Darum tut euch darin nicht selbst Unrecht. ...“

Es wurde berichtet, daß Ibn Abbaas sagte, dieser Satz ALLAHs gelte für jeden Monat, aber diese vier Monate wurden besonders hervorgehoben und geheiligt, so daß Sünden in diesenMonaten besonders schwer wiegen, während gute Taten größere Belohnung bringen.

 

Abu Huraira (möge ALLAH mit ihm zufrieden sein) sagte:
„Der Gesandte ALLAHs (ALLAHS Friede und Segen auf ihm) sagte: `Das beste Fasten nachdem Ramadaan ist das Fasten in ALLAHs Monat Muharram.` “ (Überliefert von Muslim)

Es wird überliefert, daß der Prophet (ALLAHs Friede und Segen auf ihm) am meisten im Monat Scha ́baan gefastet hat. Deshalb ist es anzunehmen, daß die Offenbarung über den Wert des Monats Muharram erst kurz vor seine m Lebensende zu ihm kam, so daß er nicht mehr in der Lage war, in diesem Monat zu fasten. (Schar al -Nawawi `ala Sahih Muslim).

Ibn `Abbas (möge ALLAH mit ihm zufrieden sein) sagte:
„Der Prophet (ALLAHs Friede und Segen auf ihm) kam nach Medina und sah die Juden am Tag von Aschura fasten. Er fragte: `Warum tut ihr das?` Sie antworteten: `Dies ist ein guter Tag, es ist der Tag, an dem ALLAH die Kinder Israels vor ihren Feinden rettete, deshalb fastete Musa an diesem Tag.` Er sagte: ` Wir haben mehr Anrecht auf Musa als ihr,` so fastete er an diesem Tag und wies die Muslime an, an diesem Tag zu fasten.“ (Überliefert von al-Bukhari, 1865)

Ibn `Abbaas (möge ALLAH mit ihnen beiden zufrieden sein) sagte:
„Ich habe den Gesandten ALLAHs (ALLAHs Friede und Segen auf ihm) an keinem anderen Tag so versessen aufs Fasten gesehen wie an diesem Tag, und er hat keinen Tag mehr bevorzugt als diesen Tag, den Tag von Aschura und diesen Monat, den Monat Ramadaan.“ (Überliefert von Bukhari, 1867)

Der Prophet (ALLAHs Friede und Segen auf ihm) sagte:
„Das Fasten am Tag von Aschura, so hoffe ich, wird ALLAH als wiedergutmachung für das vergangene Jahr akzeptieren.“ (Überliefert von Muslim, 1976)

 Es ist wünschenswert an Tasu`a und am Aschura zu fasten sagt auch Abd-Allah ibn Abbas (möge ALLAH mit beiden zufrieden sein):
„Als der Gesandte ALLAHs (ALLAHs Friede und Segen auf ihm) am Tag von Aschura fastete und die Muslime aufrief, es ebenfalls zu tun, sagten sie: `Oh Gesandter ALLAHs, es ist der Tag, den die Juden und die Christen würdigen.` Der Gesandte ALLAHs (ALLAHs Friede und Segen auf ihm) erwiderte: `Wenn ich das nächste Jahr noch erlebe, so ALLAH will, werden wir am neunten Tag fasten.` Aber es geschah, daß der Gesandte ALLAHs (ALLAHs Friede und Segen auf ihm) noch vor dem nächsten Jahr starb.“ (Überliefert von Muslim, 1916)

 


31.10.2014







31.10.2014

Kamerunische Fußballmannschaft nimmt den Islam an

 

Wie die Tageszeitung The National (UAE), die ihren Sitz in Abu Dhabi hat, letzten Monat berichtete, ist eine komplette Fußballmannschaft aus Kamerun zum Islam konvertiert.

23 junge afrikanische Fußballspieler haben am Ende eines zweimonatigen Trainingslagers in Dubai den Islam angenommen.

Die Männer, alle in den Zwanzigern, sind Mitglieder einer Fußballschule für arme, obdachlose und verwaiste Jungen in Kamerun.

"Es ist erstaunlich, dass in einem Alter, in dem die meisten Menschen einfach nur spielen und Spaß haben wollen, diese jungen Männer nach Glaube und Erkenntnis gesucht haben," sagte Javeed Khateeb, Senior-Beauftragter der Organisation IACAD für religiöse Angelegenheiten (Islamic Affairs and Charitable Activities Department) in Dubai.
"Es ist das erste Mal, das wir eine so große Anzahl von Leuten hatten, die zur selben Gruppe gehören und konvertieren wollten."
"Wir haben große Gruppen von Konvertiten, aber normalerweise mit verschiedenen Hintergründen."

Die Spieler und ihr Trainerstab fingen an, sich für das Konvertieren zu interessieren wegen der Freundlichkeit, die sie von den muslimischen Spielern erhielten, mit denen sie trainierten, und dem Frieden und der Gelassenheit, die sie im Islam fühlten, sagte Mr. Khateeb.
"Sie waren beeindruckt von der Art wie die Muslime sich verhielten, doch am meisten von der Freundlichkeit und dem Respekt, die sie empfingen. Sie sind arme junge Männer und sie wurden wie Brüder umarmt."
Nachdem sie ihr Interesse am Islam gegenüber ihren Gastgebern ausgedrückt haben, wurde das Team zur IACAD gebracht, um mehr über die Religion zu lernen.

Wir wollten sicherstellen, dass sie das korrekte Verständnis vom Islam hatten. Bei vielen ihrer Fragen ging es um halal und haram, um Alkoholkonsum und wie der Prophet Jesus im Islam dargestellt würde.
Die Spieler und Trainer besuchten das IACAD Zentrum, um dort den Islam anzunehmen.
Zwei von ihnen wünschten nicht zu konvertieren, aber wollten mehr über den Islam und die Kultur lernen, bevor sie entscheiden, was sie tun, so Mr. Khateeb.

Mittlerweile ist das Team, von denen einige vor ihrer Konversion Christen waren, wieder nach Kamerun zurückgekehrt.
Das IACAD-Zentrum erlebt viele Konversionen von Besuchern und ortsansässigen Leuten verschiedener Nationalitäten. Die meisten schreiben ihre Konversion den toleranten und humanen Werten und Prinzipien des Islam zu und der Freundlichkeit, die sie von Muslimen erfuhren, sagt Dr. Hamad Al Shaibani, Generaldirektor des IACAD.


http://www.thenational.ae/uae/heritage/cameroonian-football-team-converts-to-islam




31.10.2014

Islamophobie und Hooligan - Krawalle

 
Ausschnitt aus einem Bericht von SpiegelOnline;



Bisher waren die Waffen der deutschen Islamophobiker nur Spott und böser Zynismus. Die Krawalle von Köln zeigen jetzt eine neue Qualität: Unser Problem ist die Islamophobie, nicht der Islam.

 
"Heute schächten sie Schafe und Rinder, morgen vielleicht schon Christenkinder." Mitten in Köln wurde das gesungen, auf einer Demonstration, die durch Polizei und Grundgesetz geschützt war. Freunde des Krawalls hatten sich mit Feinden der Demokratie zusammengetan. Ihr Ziel: "Deutschland verteidigen", gegen die Salafisten, eigentlich gegen alle Muslime und den ganzen Islam. Die Polizeigewerkschaft sprach danach von einer "neuen Qualität der Gewalt". Aber diese Gewalt schwelt schon lange.

Der Hass auf den Islam breitet sich in Deutschland aus. Er fasst Wurzeln in der Politik und in den Medien. Hass erzeugt Gewalt: 78 Übergriffe auf Moscheen gab es von Januar 2012 bis zum Frühjahr 2014. Es gab keine Welle der Solidarisierung mit den Muslimen in Deutschland. In Köln ist die Gewalt nun auf der Straße sichtbar geworden. Da geht die Saat auf, die die Hassprediger der Islamophobie gesät haben.

Neulich kam es im Springer-Verlag zu einem sonderbaren Vorgang: Kai Diekmann, Chefredakteur der "Bild"-Zeitung widerrief öffentlich einen Kommentar der "Bild am Sonntag". Dort stand: "Ist Religion ein Integrationshindernis? Mein Eindruck: nicht immer. Aber beim Islam wohl ja. ... Ich brauche keinen importierten Rassismus, und wofür der Islam sonst noch steht, brauche ich auch nicht." Diekmann reagierte sofort. Er schrieb: "Bei BILD und Axel Springer ist … kein Raum für pauschalisierende, herabwürdigende Äußerungen gegenüber dem Islam und den Menschen, die an Allah glauben."

Gut gesagt. Aber leider falsch. Denn Springers "Welt" - für die Diekmann keine Verantwortung trägt - ist längst zum Fachblatt für deutsche Islamophobiker geworden. Diekmann schrieb von der "Trennlinie zwischen der Weltreligion des Islam und der menschenverachtenden Ideologie des Islamismus". In der "Welt" macht man sich darüber lustig: "Wenn man überall eine künstliche Trennlinie ziehen würde wie zwischen Islam und Islamismus, und alles, was schlecht ist, 'nichts mit dem Islam zu tun hat', käme man zu höchst interessanten Ergebnissen. Dann hätte die 'globale Erderwärmung' nichts mit dem Klimawandel zu tun, die Wirtschaftskrise nichts mit dem Kapitalismus und die Linke nichts mit der SED."

Der Konflikt im Springer-Verlag ist ein Symptom: Die deutsche Bourgeoisie meldet sich in Sachen Kulturkritik zu Wort. Es soll endlich ein Ende haben mit dem verhassten "Gutmenschentum". Toleranz? Gefährlich. Immigration? Gescheitert. Multikulturalität? Lächerlich.

Aber jeder pflegt seine Angst wie er kann. Der gewaltbereite Salafist geht zum Hassprediger. Der deutsche Islamophobiker liest die "Welt" oder das sogenannte Autorenblog "Achse des Guten". Ein besonders zynischer und brutaler Tonfall wird hier gepflegt. "Lauter Sachen, die nichts mit dem Islam zu tun haben" heißt eine Kategorie, unter der von Vergewaltigungen bis zu Steinigungen allerhand Schauergeschichten aus dem Morgenland gesammelt werden.

Selbst wenn diese Geschichten wahr sind, so sind sie doch nicht die Wahrheit. Die Umkehrung entsteht durch Demagogie. Aber wir sitzen schon in der Falle. Der Kampf gegen Straftäter sollte eine Sache für Polizei und Geheimdienste sein. Stattdessen gilt schon: Deutschland sucht den Super-Salafisten. Das Stuttgarter Landesamt für Verfassungsschutz gibt Handreichung zur Feinderkennung: "Wenn ein Mann einer Frau zum Beispiel nicht mehr die Hand gibt oder Hosen trägt, die über dem Knöchel enden." Andererseits sei nicht jeder Mann in zu kurzen Hosen ein Salafist.

Es darf kein neuer Rassismus im Schatten der Sorgen erblühen, die sich der Westen über das Scheitern der arabischen Welt macht. Denn wir erleben ja das schmerzhafte Zerbrechen der postkolonialen Staaten.

 


31.10.2014








 28.10.2014

                                                                                                              Entscheide dich - Diesseits oder Jenseits ?


 


28.10.2014

Brandanschläge auf Moscheen – kein politisches Motiv ?



Die Polizei hat in den letzten Tagen bekannt gegeben, das zwei Brandanschläge vom August in Bielefeld aufgeklärt wurden.

Die Moscheebrände seien nach Polizeiangaben nicht aus Politischen Motiven entstanden sondern lediglich aus Frust darüber, das der Einbrecher kein Bargeld in der Moschee finden konnte. Und aus Wut darüber habe er etwas anzünden wollen, so die Polizei.

Aber warum der selbe Täter sieben Tage später eine weitere Moschee in Brand setzte, konnte oder wollte die Polizei nicht erklären.

Demnächst werden Moscheebrände noch als Kavaliersdelikte behandelt und uns wird man dann klar machen wollen,  das dies eine art der freien Meinungsäußerung darstellt. 




28.10.2014




28.10.2014

Bilanz - HoGeSa in Köln

 

Am Sonntag haben sich in Köln  mehrere Tausend Rechtsextreme und Hooligans versammelt um gegen “Salafisten” zu demonstrieren. Aufgerufen hatte dazu die Gruppe HoGeSa –“Hooligans gegen Salafisten”

Bei den Demonstrationen kam es zu schweren Ausschreitungen und es wurden nach medien Angaben etwa 44 Polizisten verletzt und meherer Polizeifahrzeuge beschädigt.

Trotz der massiven Übergriffe auf die Polizei und auf Sachgegenstände gab es offenbar nur etwa 17 festnahmen.  Wie hoch die Anzahl der festnahmen wohl gewesen wäre wenn es sich dabei um Muslime gehandelt hätte ?

Die Rechtsradikalen grölten Islam und ausländerfeindliche Parolen.

Erschreckend ist die hohe Beteiligung an dieser ausländerfeindlichen und insbesondere islamfeindlichen Aktion.

Angeblich wollen die Rechtspopulisten mitte November auch in Hamburg und ggf. auch in Berlin Demonstrieren. Angemeldet ist eine derartige Demonstration zwar bisher noch nicht, so die Polizei aber es scheint entsprechende vorhaben und planungen zu geben.





24.10.2014 

Rechte Hooligans am Sonntag in Köln

 Quelle: Zeit.de
 

Mehr als 1000 rechtsextreme Hooligans aus ganz Deutschland wollen sich am Sonntag unter dem Motto “Gemeinsam sind wir stark“ auf dem Kölner Bahnhofsvorplatz treffen. Die Gruppierung steht seit Wochen wegen Verbindungen in die Neonaziszene in der Kritik. Antifaschistische Gruppe rufen zu Gegenprotesten auf.

Hooligans treffen sich in der Regel konspirativ in Waldstücken zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. In den letzten Monaten lässt sich allerdings eine andere Entwicklung beobachten: Unter dem Label Hooligans gegen Salafisten, kurz HoGeSa, versammelten sich trotz Rivalitäten bisher in mehreren Städten Hooligans verschiedener Fußballvereine, um gemeinsam gegen Salafismus in Deutschland zu demonstrieren.

Auch Neonazis mit dabei

Die noch junge HoGeSa-Bewegung trat im Spätsommer dieses Jahres zunächst in sozialen Netzwerken auf. Staat und Polizei hätten die Salafisten nicht im Griff, nun würde man selber aktiv werden, lautete dabei der Tenor. Kurze Zeit später versuchten dann knapp 80 Hooligans in Essen zu demonstrieren. Die Polizei löste die Versammlung jedoch auf. Eine weitere Kundgebung fand in Dortmund statt, knapp 350 Teilnehmer fanden sich dort ein. Viele von ihnen trugen Klamotten der Bekleidungsmarke Thor Steinar, die beliebt bei Rechtsextremem ist. Das Ganze wirkte wie ein großes Szenetreffen, auf dem außer kurzen Redebeiträgen und „Hooligans Deutschland“-Rufen nicht viel passierte. Doch auch einschlägig bekannte Neonazis aus Dortmund kamen zu der als „Kennenlerntreffen“ deklarierten Versammlung. Sie hatten zuvor im Internet zur Teilnahme aufgerufen. Neben Funktionären des Dortmunder Kreisverbandes der Partei Die Rechte, erschien mit Siegfried “SS-Siggi” Borchardt ein Rechtsextremist, der bereits seit über 30 Jahren um eine Verbindung von Hooligans und Neonazikameradschaften bemüht ist. Er stand erst vor Kurzem wieder wegen einer Gewalttat vor Gericht. Das Wort ergriffen die anwesenden Neonazis zwar nicht, aber die freundschaftliche Begrüßung anderer Teilnehmer zeigte, dass sich niemand an ihnen störte und es offenbar Schnittmengen zwischen den Hooligans und organisierten Neonazis gibt. Auf einer weiteren Demonstration in Frankfurt am Main waren ebenfalls Neonazis beteiligt.

Die Organisatoren der Veranstaltungen waren jedoch bisher immer um ein unpolitisches Image bemüht und riefen im Vorfeld dazu auf, keine Naziparolen zu rufen. Für die geplante Kundgebung in Köln beteuern die Veranstalter, „zu jeder Zeit friedlich zu sein“ und bitten darum „nur schwarz-rot-goldene Deutschlandfahnen“ mitzubringen.

Aber nicht nur die Präsenz von Neonazis auf den vergangenen Kundgebungen lassen auf einen rechten Hintergrund von HoGeSa schließen. Als Anmelder in Essen und Dortmund fungierte Dominik Roeseler, der für die rechtspopulistische Partei Pro NRW im Stadtrat von Mönchengladbach sitzt. Er meldete auch die Versammlung in Köln an. Allerdings gab das Bündnis am Montag bekannt, dass die Versammlungsleitung anderweitig vergeben wurde. Roeseler sei als Parteifunktionär nicht geeignet für die Führungsrolle, man wolle unparteiisch bleiben. Als „Sympathisant“ bleibt er aber laut der Meldung erhalten. Unklar ist, ob Roeseler möglicherweise aus taktischem Kalkül zurücktreten musste, um sich nicht weitere Kritik einzufangen. Die Rechtsrockband Kategorie C schrieb sogar einen Song mit dem Titel Hooligans gegen Salafisten und veröffentlichte ihn diese Woche auf einem Videoportal. Die Band wird der rechtsextremem Hooliganszene zugeordnet. Der Name geht auf die Bezeichnung Kategorie C von „gewaltsuchenden Fans“ durch die Polizei zurück. Ebenso erschien auf der neonazistischen Website Altermedia ein Aufruf zu der Kundgebung in Köln.

Es sind diese Verbindungen zum Rechtsextremismus sowie eine dumpfe Mischung aus Nationalismus und Ressentiments, die die Hooligans gegen Salafismus bisher ausmachen. Dabei werden Ängste aus der Bevölkerung aufgegriffen und die Bewegung stilisiert sich so als letzte Bastion gegen eine angeblich kurz bevorstehende “Islamisierung” Deutschlands.

Gegenproteste erwartet

Antifaschistische Gruppen rufen dazu auf, gegen das Treffen der Hooligans zu protestieren. “Die Hooligans und Nazis, welche die Kundgebung veranstalten, verstehen den Islamismus nicht als eine reaktionäre Bewegung. Vielmehr wählen sie die rassistische und kulturalistische Deutung, dass der Islam an sich ‘rückständig’ sei und der Islamismus ein Ausdruck dieser Rückwärtsgewandtheit ist”, heißt es in dem

Aufruf des Antifa AK Köln, der auch durch den kurdischen Studentenverband XYK unterstützt wird. Um 14 Uhr wollen sich die Nazigegner auf der Domplatte treffen.

Mittlerweile haben bei Facebook knapp 6000 Personen ihr Kommen zur HoGeSa-Kundgebung angekündigt, die unter dem Motto “Gemeinsam sind wir stark” steht. Ob sich jedoch tatsächlich so viele Hooligans am Samstag auf den Weg in die Domstadt machen, ist fraglich. Laut der Kölner Polizei wurden nur 300 Teilnehmer angemeldet.



24.10.2014

                                                                                     


24.10.2014 

Gaza: Kein Streifen Hoffnung


Quelle: Contra Magazin

 

Ganze 51 Tage dauerte der jüngste Gaza-Krieg, der über 2000 Palästinensern das Leben kostete. Unter ihnen befanden sich viele Zivilisten – Frauen, Kinder und Alte. Heute leben viele Bewohner in Ruinen. Die internationalen Hilfsgelder können die vielen Narben jedoch nicht beseitigen.

Der Gaza-Streifen gilt als das "größte Gefängnis der Welt". Etwa 1,8 Millionen Menschen leben auf diesem rund 360 Quadratkilometer großen Küstenstreifen, der sowohl von israelischer als auch ägyptischer Seite abgeriegelt wird. Lauren Booth, Menschenrechtsaktivistin und Schwägerin des früheren britischen Premierministers Tony Blair, sagte einmal über den Gaza-Streifen: "Ich bin Israel dankbar für die hervorragende Chance zu erfahren, wie es ist, im größten Konzentrationslager der Welt zu leben, wo die Menschen als Geiseln in einem 40 mal zehn Kilometer großen Lager festgehalten werden"

Israels vernichtender Krieg gegen die Hamas forderte unzählige Opfer. Raketen um Raketen schlugen im ganzen Palästinensergebiet ein und töteten dabei unzählige Menschen. Von den rund 2100 Opfern waren etwa 500 Kinder und 250 Frauen. Israel hingegen hatte 67 Tote zu beklagen, von denen 64 Soldaten waren. Im Gegensatz zu den Palästinensern konnten die Israelis ihre Zivilisten mit einem "Iron Dome" – einem Raktenschirm – weitestgehend schützen. Dementsprechend zeigt sich auch die Ungleichheit bei den kriegsbedingten Verwüstungen.

Schon im Jahr 2012 prognostizierten die Vereinten Nationen, dass der Gaza-Streifen bis zum Jahr 2020 unbewohnbar sein wird. So versalzt das Grundwasser, die Böden werden immer unfruchtbarer und die Abwässer gelangen ungefiltert ins Meer, da die Kläranlagen fehlen. Jetzt, nach den unsäglichen Verwüstungen sieht es noch schlechter aus. Doch einen Ausweg gibt es bislang nicht. Für die israelische Regierung gilt jeder Palästinenser im Gaza-Streifen als potentieller Terrorist, so dass eine Grenzöffnung zur Sicherung der Versorgung der Bevölkerung für sie nicht in Frage kommt.

So schwindet die Hoffnung der Bevölkerung auf eine Besserung der Lage immer weiter. Eine politische Einigung erscheint angesichts der verhärteten politischen Fronten als unwahrscheinlich. Denn die rechtskonservative israelische Regierung sieht in der Palästinenserführung der Hamas eine terroristische Vereinigung. Und mit Terroristen verhandelt Israel nicht. Doch dass die Blockadepolitik dazu führt, dass sich die Palästinenser enger an die Hamas binden, versteht man in Jerusalem nicht.

Die zugesagten Finanzhilfen aus aller Welt werden auch nicht ausreichen, um die während des Gaza-Kriegs angerichteten Zerstörungen zu beseitigen.

                                      






23.10.2014


300 Millionen Euro Subventionen: Deutsche Kriegsschiffe für Israel

 

Quelle: Contra-magazin

 

Die israelische Marine will zwei neue Korvetten aus deutscher Produktion kaufen. Wert: 1 Milliarde Euro. Doch die Bundesregierung will den Kauf mit 300 Millionen Euro subventionieren. Schon früher war Berlin äußerst großzügig, als es um Nuklear-U-Boote für Israel ging.

Eigentlich hat sich Deutschland dazu verpflichtet, keine Rüstungsgüter in Kriegs- und Krisenregionen zu verkaufen. Doch im Falle Israels kennt man in Berlin keine Scheu. Nicht, dass man einfach nur Kriegsgerät dorthin verkaufen würde – nein, man verschenkt es sogar, oder liefert mit gewaltigen Preisnachlässen, für die die Steuerzahler aufkommen werden. Bundesfinanzminister Schäuble (Mr. Schwarze Null) wird das schon mit den reichlich fließenden Steuereinnahmen begleichen. Die jammernde Rüstungsindustrie Deutschlands freut sich auch darüber.

Nun vermelden israelische Medien, dass sich Deutschland und Israel nach jahrelangen Verhandlungen auf die Lieferung zweier Korvetten im Wert von einer Milliarde Euro geeinigt hätten. Dafür wird Israel jedoch nur 700 Millionen Euro zahlen müssen. Die restlichen 300 Millionen Euro berappt der deutsche Steuerzahler. Gebaut werden sollen diese Korvetten von der Firma TKMS in Kiel. Zwar gibt es noch keine Bestätigung aus Berlin, was darauf schließen lässt, dass die Verträge noch nicht unterzeichnet wurden – aber es gibt auch kein Dementi. Das heißt: zumindest auf politischer Ebene scheint man sich geeinigt zu haben.

Israel will mit den beiden großen Kriegsschiffen seine Marine modernisieren. Insbesondere geht es hierbei laut israelischen Angaben um den Schutz der Gaslagerstätten im Mittelmeer, die vor Angriffen via Hubschrauber, Flugzeuge, oder Raketen mit hoher Reichweite bewahrt werden sollen. Betrachtet man jedoch den jüngsten Gaza-Konflikt, so wird deutlich, dass die Kriegsschiffe Israels auch dafür genutzt werden, Ziele im Gazastreifen unter Feuer zu nehmen. Die subventionierte Lieferung von Kriegsschiffen würde eine Unterstützung zukünftiger Attacken auf das Palästinensergebiet bedeuten.






23.10.2014


                                                            Wolken der Vergebung









23.10.2014

Schweinefleisch in Muslim-Metzgerei verkauft


Quelle: 20min.ch

 

Ausgerechnet bei einer Zürcher Halal-Metzgerei kauften ahnungslose Kunden jahrelang Schweine- statt Kalbfleisch ein. Erst ein Lebensmittelinspektor deckte den Betrug auf.

Saftige Fleischstücke lagen jeweils in den Auslagen einer muslimischen Metzgerei in Zürich. Was die Kunden nicht wussten: Was als Kalb- oder Bein-Schnitzel angeschrieben wurde, war in Tat und Wahrheit Schweinefleisch. Gemäss Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat kaufte der Geschäftsführer der Metzg am 27. Juli 2010 erstmals Schweinsbäggli ein – über 9 Kilogramm für 119 Franken.

Der gewinnträchtige Betrug, günstiges Schweinefleisch als teures Kalbfleisch zu verkaufen, lief gut an und nahm seinen weiteren Lauf. Gemäss der zuständigen Staatsanwältin kaufte der Beschuldigte bis zum 11. Juli 2013 von drei Lieferanten total 3,1 Tonnen Schweinsbäggli für über 40'700 Franken ein und verkaufte es als Kalbfleisch weiter. Und dies vorwiegend an eine muslimische Kundschaft, da das Lebensmittelgeschäft als so genannte Helal-Metzgerei gilt – was ungefähr so viel bedeutet wie «erlaubt im Sinne des muslimischen Glaubens».

Kunden merkten es nicht

«Die Kundschaft ging davon aus, es handle sich um besonders günstiges Kalbfleisch», ist dem nun eröffneten Strafbefehl zu entnehmen. In Kenntnis des wahren Sachverhalts hätten sie die Bäggli nicht gekauft, zumal durch den muslimischen Glauben der Verzehr von Schweinefleisch untersagt sei, schrieb die Staatsanwältin.

Erstaunlich dabei war, dass über mehrere Jahre hinweg niemand der zahlreichen betrogenen Kunden die Falschdeklaration bemerkte. Laut Staatsanwältin war es erst ein aufmerksamer Lebensmittelinspektor, der bei einer Routinekontrolle den Schwindel aufdeckte. Er habe sogleich erkannt, dass es sich in der Auslage aufgrund des Aussehens der Teile nicht um Kalbfleisch handeln konnte.

Hohe Geldstrafe von 18'000 Franken

Nun wurde der aufgeflogene Geschäftsführer wegen mehrfachen Betrugs und mehrfacher Falschbeurkundung zu einer unbedingten Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu 100 Franken verurteilt. Die insgesamt 18'000 Franken muss der aus der Türkei stammende Schweizer und bereits vorbestrafte Bürger bezahlen. Hinzu kommen die Verfahrenskosten. Der Entscheid gilt laut Staatsanwaltschaft als rechtskräftig.






23.10.2014

Studie: Mehrheit der Deutschen empfindet Islam als Bedrohung


Quelle: derwesten.de
 

Gütersloh. Die meisten Deutschen empfinden die Vielfalt der Religionen als Bereicherung. Den Islam hält die Mehrheit allerdings für eine Bedrohung. Die Hälfte der Bundesbürger lehnt auch die Aussage ab, dass der Islam in die westliche Welt passe. Das ist das Ergebnis des "Religionsmonitor" der Bertelsmann Stiftung. Die Mehrheit der Deutschen (51 Prozent) empfindet den Islam als Bedrohung. In Ostdeutschland, wo es kaum Muslime gibt, sind es sogar 57 Prozent, heißt es in dem "Religionsmonitor" der Bertelsmann Stiftung, über den die "Welt am Sonntag" vorab berichtete.

Der frühere Bundespräsident Christian Wulff hatte 2010 mit seiner Äußerung, der Islam gehöre zu Deutschland, eine heftige Debatte ausgelöst. Die Studie zeigt nun, dass jeder zweite Deutsche die Auffassung nicht teilt. 19 Prozent halten Judentum für eine Bedrohung Die Hälfte der Bundesbürger lehnt auch die Aussage ab, dass der Islam in die westliche Welt passe. Das Judentum halten 19 Prozent der fast 2000 Befragten in Deutschland für eine Bedrohung. Religionsunterricht 60 Islam-Lehrer erhalten die Unterrichtserlaubnis "Idschaza" 60 Islam-Lehrer erhalten die Unterrichtserlaubnis "Idschaza" Die ersten 60 Islam-Lehrer in NRW haben in der Duisburger Merkez-Moschee ihre offizielle Unterrichtserlaubnis erhalten. Der Beirat für den islamischen Religionsunterricht überreichte ihnen am Montag die so genannte „Idschaza“. Bisher arbeiteten die Lehrer mit einer vorläufigen Lehrerlaubnis. Zugleich sagen aber 85 Prozent, dass man allen Religionen gegenüber offen sein sollte. Und 60 Prozent der Befragten empfinden die wachsende religiöse Vielfalt als eine Bereicherung. Allerdings erkennen fast zwei Drittel (64 Prozent) in der Vielfalt auch eine Ursache für Konflikte.

In die repräsentative Studie zur gesellschaftlichen Bedeutung von Religion und Werten flossen die Antworten von 14 000 Menschen in Deutschland sowie in zwölf anderen Ländern auf 100 Fragen ein. Negative Einstellung zu Islam oder Christentum abhängig von der Region Die Studie belegt große Unterschiede in der Religiosität: Die Türkei (82 Prozent), Brasilien (74 Prozent), Indien (70 Prozent) und die USA (67 Prozent) weisen die größten Anteile derjenigen auf, die angeben, "mittel", "ziemlich" oder "sehr religiös" zu sein. Schweden (28 Prozent) und Israel (31 Prozent) haben die niedrigsten Werte. Deutschland liegt mit 57 Prozent im Mittelfeld (Ostdeutschland 26 Prozent, Westdeutschland 64 Prozent). Beerdigungen Muslime sollen in NRW eigene Friedhöfe betreiben dürfen Muslime sollen in NRW eigene Friedhöfe betreiben dürfen Immer häufiger lassen sich Muslime in Deutschland und nicht in ihren Herkunftsländern bestatten. NRW nimmt den Trend zum Anlass, das Bestattungsgesetz zu verändern. Außerdem sollen Friedhöfe Grabsteine verbieten dürfen, die aus Kinderarbeit stammen. Eine negative Einstellung zu Islam oder Christentum ist - wenig überraschend - stark abhängig von der Region. So fühlen sich die Menschen auch in Spanien (60 Prozent), den USA (42 Prozent), der Schweiz (50 Prozent) und Israel (76 Prozent) vom Islam bedroht; deutlich weniger stark dagegen die in Südkorea (16 Prozent) oder Indien (30 Prozent). Auf der anderen Seite nehmen 32 Prozent der Befragten in der Türkei und 27 Prozent der Israelis das Christentum als Bedrohung wahr. Über die Konfessionen hinweg belegt die Befragung eine große Zustimmung zur Demokratie und zur Trennung von Religion und Politik. In Deutschland halten 88 Prozent der Christen, 79 Prozent der Muslime und 80 Prozent der Konfessionslosen die demokratische Regierungsform für gut. Dass Homosexuelle die Möglichkeit haben sollten, zu heiraten, finden 70 Prozent der Katholiken. Unter den Muslimen ist die Zustimmung mit 48 Prozent deutlich geringer. (dpa) Mehrheit der Deutschen empfindet Islam als Bedrohung.



21.10.2014

Widerstand im Umgang mit Muslimen in Österreich

 

In seinem Beitrag macht Prof. Dr. Peter Stöger auf die Ungleichbehandlung der Muslime aufmerksam.

Eine Initiative http://www.mehrbesonnenheit.at aus Professoren (des Hochschulganges für das Lehramt für islamischen Religionsunterricht) hat aufgrund der gehäuften Islamfeindlichen Vorfälle, einen offenen Brief veröffentlicht.

Darin wird darauf hıngewiesen, dass die Islam Debatten von „Islamfeindlichen Argumentationen durchzogen sind“ und das die „Mediale Berichterstattung ausufert“. 

Es sind überwiegend Intellektuelle und sozial engagierte aus dem öffentlichen Leben Österreichs, die diese Initiative unterschrieben haben.

Anlass ist der rasante Anstieg von Gewalttätigen Übergriffen auf Muslime in Österreich. Unter anderem auf eine junge Mutter, eine Studentin und zwei 80 Jährige Frauen die Opfer von Prügelattacken wurden.

Es gibt derzeit viele Anzeichen einer öffentlichen „Hysterie“ und es erinnert einiges an die Anfeindungen der Juden vor ca. 75 Jahren.

Die Initiatoren rufen zu Besonnenheit und Sachlichkeit auf, in einer Atmosphäre der Panikmache.




21.10.2014


                           Abu Adam - Verbrechen bleibt Verbrechen, egal wer es verübt







20.10.2014

Dawa-News.net   =   Islamic-News.de


Liebe Geschwister,

Wir haben eine neue Adresse (Islamic-News.de) angelegt. Wir finden das der neue Name (Islamic-News.de) den Inhalt der Seite besser beschreibt und wir hoffen dadurch inschaallah noch mehr Brüdder und Schwestern erreichen zu können.

Ansonsten wird sich nichts ändern inschaallah. Inhaltlich bleibt das bestehende Format wobei wir natürlich versuchen das Angebot  zu erweitern und zu verbessern.

Wir befinden uns nach wie vor im Aufbau der Seite und werden inschaallah insbesondere die Bereiche, für Nichtmuslime, Islamische Bücher, Arabisch und Allgemeines noch deutlich erweitern.


Jezekumullahu kheiran!

 





20.10.2014

KAUM 'MUSLIMISCHER' TERRORISMUS IM WESTEN


V
on Jürgen Todenhöfer

 

Liebe Freunde, 2013 gab es im gesamten Westen 230 vollendete und versuchte Terroranschläge. Nur 2 davon wurden von Muslimen begangen. In Boston und London. Im Vorjahr waren es 6 von 196. Die meisten der 230 Anschläge wurden, soweit eine Aufklärung möglich war, von Separatisten, Linksextremisten, Rechtsextremisten und extremistischen Protestanten in Nordirland begangen. Anschläge durch Muslime lagen auf dem letzten Platz. Das ergeben die neuesten Zahlen von 'Global Terrorism Database', einem von der US-Regierung offiziell geförderten Exzellenz-Zentrum.

Eigentlich müssten diese Zahlen nicht von mir veröffentlicht werden, sondern von unseren Innenministern. Das wäre gut für den inneren Frieden unseres Landes. Aber unsere Innenpolitiker betätigen sich lieber als Katastrophen-Staubsauger. Man kann Gefahren auch herbeireden. Zur Erzeugung einer 'Kultur der Angst' vor unseren muslimischen Mitbürgern. "Gehirnwäsche" nennt Jimmy Carters früherer Sicherheitsberater Brzeziński diese kontinuierliche Falschinformation der Bevölkerung.

Die Folgen dieser Gehirnwäsche: Der schlimme Anti-Muslimismus in in Deutschland ist schon heute viel stärker als der genauso schlimme Antisemitismus. Obwohl seit Jahrzehnten alle Zahlen gegen die anti-muslimischen Hassprediger in Deutschland sprechen. Der angeblich islamistische Terrorismus ist in erster Linie im Mittleren Osten ein Problem, nicht im Westen. Mitverschuldet durch die westliche Aggressionspolitik gegenüber dieser ölreichen Region.

Ich weiß natürlich auch: Niemand kann in die Zukunft schauen. Vor allem nicht bezüglich IS. Aber in der Vergangenheit sind die Deutschen über die Gefahr, die angeblich durch muslimische Mitbürger droht, böse an der Nase herum geführt worden. Euer JT

 


20.10.2014

Verfassungsschutz: 

Salafisten verteilen ca. 1,4 Millionen Koran- Übersetzungen

  

Bei der „Lies“ Aktion in Deutschland sollen bislang etwa 1,4 Millionen Koran- Übersetzungen verteilt worden sein, so schäzt das Bundesamt für Verfassungsschutz den derzeitigen Stand.

Einer neuen Studie zufolge sollen gerade unter den Verteilern der Koran-Übersetzungen viele „Gewaltbereite Salafisten“ sein.

Nach einem Hetz-Bericht der Welt am Sonntag soll die Koranverteilaktion, eine der wichtigsten Faktoren bei der Radikalisierung von jungen Muslimen sein. Dabei stützt sich die Zeitung auf eine Studie des Bundesamtes für Verfassungsschutz und des BKA.

So könne jeder fünfte Extremist, vor seiner Ausreise mit der Koranverteilaktion in Verbindung gebracht werden.

Der Verfassungsschutz gibt an das es in Deutschland derzeit ca. 6300 Salafisten gebe. Das ist ein rasanter Anstieg so soll die Anzahl 2011, noch bei ca. 3800 gewesen sein.

 

 



                                                                   Muslim mit Taqwa

                                                                                                  Er weinte bis mein Herz zerriss...




20.10.2014


Radikale Islamisten bekommen eigenes Ausweisdokument ohne Chip

Künftig soll der Personalausweis von deutschen radikalen Islamisten durch einen Papierausweis ersetzt werden, der deutlich sichtbar vor dieser Person warnt.



Quelle:  m.Heise.de

Eine Sonderkonferenz der Innenminister des Bundes und der Länder hat sich nach einerPressemitteilung des Bundesinnenmisteriums darauf verständigt, ausreisewilligen radikalen Islamisten den Personalausweis zu entziehen, wenn es Indizien dafür gibt, dass diese im Ausland in den Kampf ziehen wollen. Sie sollen ein papiergebundenes Ersatzdokument erhalten, das "einen deutlichen Hinweis" darauf enthält, dass sie Deutschland nicht verlassen dürfen.

Auf der Pressekonferenz nach dem Treffen der Innenminister präsentierte Bundesinnenminister Thomas de Maizière einen Papierausweis, der Islamisten daran hindern soll, aus Deutschland auszureisen. Dieser unterscheidet sich optisch deutlich von den Chipkarten, wie sie mit dem neuen Personalausweis (nPA) und dem elektronischen Aufenthaltstitel (eAT) für Ausländer ausgegeben werden, die nicht EU-Bürger sind. Die Nutzung moderner Behördendienstleistungen mittels der elektronischen Identifikation des Ausweis-Chips soll diesem Personenkreis nicht mehr zur Verfügung stehen. Ein deutlicher Hinweis im Ausweisersatzdokument soll verhindern, dass die Ausweisinhaber Deutschland verlassen und sich Terrorgruppen wie dem Islamischen Staat anschließen.

Bundesinnenminister de Maizière betonte zur Vorstellung des Papiers, dass mit diesem Ausweis jeder Beamte sofort erkennen könne, dass er einen "ausländischen Kämpfer" vor sich habe. Kritiker der Maßnahme befürchten, dass der Ausweis für die Inhaber Nachteile im Alltag mit sich bringen könnte, wie seinerzeit der PM12 der DDR. Die Gewerkschaft der Polizei forderte ausreichende Kapazitäten, "damit uns niemand durch die Lappen geht." (Detlef Borchers) / (js






18.10.2014

Frankfurter CDU Politiker fordert Koranverteilung zu Verbieten


Der Kreisvorsitzende der Frankfurter CDU, Stadtrat und Städtekammerer Uwe Becker fordert ein Verbot der Aktion „Lies“. Er will den Koran nicht mehr auf Frankfurter Straßen verteilt sehen.

Becker sieht in der Aktion eine „Handfeste Provokation unseres demokratischen Rechtsstaates, als Unterhöhlung unserer freiheitlichen Gesellschaft und als Gefahr für die öffentliche Ordnung“. Weiter wirft er den Aktivisten ein Anwerbeprogramm für Extremisten vor.

Zur begründung nennt er die gesellschaftliche Akzeptanz von Muslimen. So laufe man Gefahr, das die Akzeptanz von Muslimen Schaden nehme, wenn man den „extremistischen Auswüchsen“ nicht konsequent entgegen trete.

Allerdings zweifelt er selber an der Realisierbarkeit seiner Forderung und räumt ein das er selber nicht genau wisse ob dies umsetzbar sei allerdings müsse man alle rechtlichen Mittel ausschöpfen um die Kroranverteilaktion zu verbieten. Der CDU Politiker bezeichnet die Koranverteilungen als ein Propagandainstrument der Radikal-Islamistischen- Szene.

Politiker anderer Fraktionen bezeichnen Beckers forderungen als Rechtspopulistisch und als ein Ausdruck von Hilfslosigkeit. Ziel seiner Forderungen ist es offenbar die Rechtsorientierte Wählerschaft nicht alleine der AfD zu überlassen.


18.10.2014

 

                                                          Die Paradiesbewohner
                                               Viele von damals und nur wenige von Heute




 


18.10.2014

Islamischer Staat: US-Rüstungsindustrie hofft auf einen langen Krieg

 

Quelle: Contra Magazin

 

Die amerikanische Rüstungsindustrie zählt, wie zu erwarten, zu den großen Gewinnern des Kriegs gegen den Islamischen Staat. Volle Auftragsbücher und ordentliche Gewinne sind das Resultat der steigenden Rüstungsbudgets. Wieder einmal beweist es sich, dass den USA Feldzüge als Konjunkturspritzen willkommen sind.

Von Marco Maier

Bomben, Raketen und Teile für Kampfjets sind es, was die US-Rüstungsindustrie Dank des IS-Feldzugs, welcher kürzlich "Operation Inherent Resolve" (Operation natürliche Geschlossenheit) getauft wurde, nun wieder in Massen produzieren kann. Zusätzlich erwarten die amerikanischen Waffenschmieden die Entwicklung neuer Rüstungsprojekte, die weitere Milliarden in die Kassen fließen lassen werden. Nicht nur das Pentagon, auch die Militärapparate der verbündeten Länder brauchen Nachschub.

In den vergangenen drei Monaten legte der Aktienkurs des Rüstungs- und Technologiekonzerns Lockheed Martin um rund zehn Prozent zu. Der Konzern stellt unter anderem die Hellfire-Raketen her, die von amerikanischen Drohnen abgefeuert werden. Auch der Börsenwert der Rüstungsunternehmen Northrop Grumman und Raytheon stieg seit Beginn des Militäreinsatzes.Raytheon sicherte sich Ende September einen 251 Millionen Dollar schweren Pentagon-Auftrag, der US-Marine weitere Tomahawk-Lenkraketen zu liefern. Am 23. September, dem ersten Tag der Luftangriffe auf Syrien, feuerten Kriegsschiffe 47 Tomahawks ab. Kostenpunkt: 1,4 Millionen Dollar pro Rakete und ein Millionengeschäft für Raytheon.

Das Leid der Menschen im Irak und in Syrien wird zur Goldgrube jener Unternehmen, die am gewaltsamen Tod verdienen. Im Gegenzug für die Aufträge an die Waffenschmieden müssen sich die teilnehmenden Staaten für diesen Feldzug noch mehr verschulden, worüber sich die Finanzindustrie freut, die den Steuerzahlern dieser Länder noch mehr an Zinsen abknöpfen können. Der Krieg ist das Geschäft einiger großer Konzerne.

Was bleibt, ist auch der schale Beigeschmack eines inszenierten Szenarios, bei dem die US-Geheimdienste die Regie führen. Die ganzen Indizien, die auf die Gründung und Bewaffnung der IS-Milizen durch CIA & Co hindeuten, um damit Syriens Präsidenten al-Assad zu Fall zu bringen, verdichten sich. Zumal damit vorsorglich ein Krisenherd geschaffen werden konnte, bei dem die Welt wieder einmal nach einem US-Militäreinsatz rufen würde. Die Türkei will ja nur dann mit Bodentruppen gegen den Islamischen Staat eingreifen, wenn der Sturz des syrischen Präsidenten eines der Ziele ist.





17.10.2014

 

Muslime im Dauerbeschuss


Muslime hierzulande werden mittlerweile von vielen Fronten gleichzeitig attackiert.

Da sind an erster Stelle die ständigen Anschuldigungen und Attacken von Seiten der Politik und ihrem wichtigsten Werkzeug; die Medien.

Diese haben es geschafft, die Menschen in Deutschland und auch in Österreich, der Schweiz und in ganz Europa gegen den Islam und die Muslime dermaßen aufzuhetzen, das die ersten Gruppen bereits gewaltsam gegen Muslime vorgehen.

Muslime werden zunehmend Opfer von Gewalttätigen übergriffen von Kurden, Jesiden und Schiiten einerseits, als auch von Rechtsradikalen und Hooligans andererseits.

Und dann sind dann noch die verbalen Angriffe und Anschuldigungen von allen Seiten. So werden beispielsweise auch die Arbeitskollegen, Mitschüler und Nachbarn immer skeptischer und kritischer. Ebenfalls kritisch zu Wort melden sich die Heuchler, die ihren Din vollständig verkauft haben und den Muslimen Verbissenheit und Rückständigkeit vorwerfen.

Doch die Hetze und die Übergriffe auf Muslime scheinen keineswegs am Höhepunkt zu sein, sondern vielmehr scheint dies der beginn einer neuen gesellschaftlichen Realität zu werden, indem die Islamfeindlichkeit immer tiefer in die Mitte der Gesellschaft rückt.

So empfinden viele Deutsche Bürger kaum Mitleid oder Solidarität mit den muslimischen Opfern, sondern Genugtuung. Es ist absolut Gesellschafts-tauglich geworden unverhohlen über den Islam oder die Muslime sogar öffentlich herzuziehen und die Muslime zu verunglimpfen oder auch gegen sie aufzuhetzen.

Die Politik macht mittlerweile auch gar kein Geheimnis mehr daraus das sie den Islam in seiner ursprünglichen Form weder akzeptiert, noch toleriert.
Sie wollen einen modernen Islam erzwingen und akzeptieren auch nur diejenigen „Muslime“, die bereit sind ihre Religion nach den Interessen der Politik anzupassen.
Alle anderen sind hier offenbar nicht (mehr) erwünscht....

Immer mehr Brüder und Schwestern fragen sich zu Recht, ob man hier (noch) seine Religion vollständig und frei ausleben kann ?






 17.10.2014

                                              Abu Ubeyda: Die Furcht der Salaf- Salih


    

Teıl 2:     http://www.youtube.com/watch?v=nV0jeb8adZY
Teil 3:     http://www.youtube.com/watch?v=dEYz2S2OGSw




15.10.2014

Verfassungsschutz erwartet Gewalttaten gegen Muslime

Praktizierende Muslime könnten in Deutschland bald Opfer von Gewalttaten werden.
Das gehe aus einer Einschätzung des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes hervor, berichtete „Spiegel Online“ am Dienstag unter Berufung auf ein vertrauliches Dokument der Düsseldorfer Behörde.

Bei Kurden, Jesiden und Schiiten in Deutschland gebe es „eine wachsende Bereitschaft, mit Gewalt gegen erkannte "Salafisten" vorzugehen“. Der NRW Verfassungsschutz nahm zunächst keine Stellung dazu.

Dem Bericht zufolge sind ganz besonders öffentlich auftretende Muslime sogenannte „salafistische Missionierer“ gefährdet. Ihre Missionsarbeit wird von kurdischen Kreisen als Propaganda der „IS“ wahrgenommen wird. Der Hass auf vermeintliche IS-Sympathisanten könne sich „jederzeit durch Handgreiflichkeiten entladen“.

Als alarmierend werteten die NRW-Sicherheitsbehörden einen Aufruf des Kölner Rappers „Bero Bass“. In einem Video habe der Deutsch-Kurde seine Gefolgsleute aufgefordert, Salafisten zu ermitteln sowie ihre Adressen und Auto-Kennzeichen festzuhalten. „Der von ihm genannte Zweck, nämlich alsdann die Polizei über salafistische umtriebe zu unterrichten, wird hier als Vorwand gewertet“, heiße es in der Analyse.



15.10.2014


„Hooligans gegen Salafisten“ : Wir werden sie Jagen.....

Die Gruppe HoGeSa (Hooligans gegen Salafisten) hat für den 26 Oktober eine Demonstration in Köln angemeldet.

Diese Gewaltbereite und Rechtsradikale Gruppe ist ein Zusammenschluss aus Hooligans mehrer Fußballvereine die sich mit dem Ziel vereint haben Muslime (sogenannte Salafisten) zu bekämpfen. Für diesen Zweck lassen sie sogar ihre alten Feindschaften ruhen, um sich voll und ganz auf den gemeinsamen Feind, die Muslime (in ihren Worten- Salafisten) konzentrieren zu können.

Es wird versucht die Vorbehalte der Bevölkerung gegen praktizierende Muslime zu nutzen, um sich als „die Guten“ darzustellen und als diejenigen, die sich gegen das Problem der „Salafisten“ erheben. So versuchen Sie mehr Anhänger für ihr rechtsradikales Gedankengut zu mobilisieren.

Die Hooligan Veranstaltung am 26 Oktober wurde von Dominik-Horst-Röseler angemeldet, einem Mitglied der Verfassungsfeindlichen rechtsextremen Pro NRW-Partei. Das Motto soll lauten;
In den Farben getrennt, in der Sache vereint“


Nach offiziellen Angaben sind etwa 300 Teilnehmer angemeldet, aber es haben viele weitere hundert Sympathisanten ihr Erscheinen in (a)sozialen Netzwerken angekündigt.

Vor wenigen Tagen kam es zu einer kleinen Hooligans Demo in der Frankfurter Innenstadt. Dort drohten die Veranstalter den Salafisten in einer Rede: „Wir werden sie Jagen und dorthin zurück schicken wo sie hingehören.“






                                                           Die Täuschung der Welt

 





15.10.2014

Schiitischer Terror im Irak


„Absolute Straflosigkeit“ - Freie Hand für schiitischen Terror gegenüber Sunniten.


Es ist eine mörderische Allianz, die Amerika und seine Verbündeten da eingegangen sind. Dies schreibt Amnesty international in einem an diesem Dienstag veröffentlichten Bericht.

Dort heißt es weiter, das schiitische Milizen immer häufiger Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen an Sunniten begehen. Es seien bereits Dutzende Sunnitische Zivilisten entführt und ermordet worden, ohne das die Regierung in Bagdad eingreife. Dabei ist der neue schiitische Regierungschef Haider al Abadi offenbar kein bisschen besser als sein Vorgänger al Maliki.

„Indem die Regierung in Bagdad Milizen gewähren lässt solche schrecklichen Taten routinemäßig zu begehen, billigt sie Kriegsverbrechen und fördert einen Teufelskreis von Religiös motivierter Gewalt, der das Land auseinander reißt.“ Kritisiert die Krisenbeauftragte von Amnesty International. „Die irakische Regierung muss endlich aufhören, die Herrschaft der Milizen zu unterstützen“

Die meist vom Iran geförderten schiitischen Milizen treten in vielen Fällen Seite an Seite mit den Regierungseinheiten auf und tragen häufig Militäruniformen. Ohne offizielle Überwachungen fürchten zu müssen, konnten vor allem in Bagdad, Samarra und Kirkuk unzählige, willkürliche Racheakte für den Vormarsch der „IS“ ausgeübt werden. An verschiedenen Orten wurden Dutzende nicht identifizierte Leichen, mit Schusswunden am Kopf und mit Handschellen gefesselt aufgefunden. Amnesty vermutet „ein Muster gezielter Hinrichtungen“.

„Die irakischen Behörden haben es unterlassen, diese Milizen je für Kriegsverbrechen und andere schwere Menschenrechtsverletzungen zur Rechenschaft zu ziehen. Damit haben sie ihnen sozusagen freie Hand gegeben, willkürlich gegen die Sunniten zu wüten.“ Kritisiert die Krisenbeauftragte von Amnesty International.
Darüber hinaus ist das Schicksal Dutzender bereits vor Monaten entführten Personen nach wie vor unbekannt. Viele Gefangene wurden sogar ermordet obwohl ihre Familien die geforderten Lösegelder von bis zu 80.000 Dollar bereits bezahlt hatten.

Auch die irakischen Regierungstruppen folterten und töteten Gefangene, hieß es in dem Bericht. Es herrsche ein Klima der absoluten Straflosigkeit. So lautet auch der Titel des Berichts; „Absolute Straflosigkeit“






13.10.2014        


Dawa-Ne
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So wünschen wir euch viel Erfolg bei der Erlernung der arabischen Sprache und dieser Religion und wünschen allen Muslimen dabei viel Erfolg!

Ebenfalls sind neue Bücher in der 'Islamischen Bücherei' und auch in türkischer Sprache für türkischsprachige Geschwister und in Zukunft inscha Allah auch in anderen Sprachen verfügbar!